Firmenporträt

MPDV Mikrolab GmbH
Wettbewerbsvorteil Manufacturing Execution System (MES) - effiziente Kunststofffertigung

Auch wenn in der von einem hohen Automatisierungsgrad gezeichneten Kunststoffindustrie scheinbar die meisten Potenziale bereits ausgeschöpft sind, geht an vielen Stellen noch mehr. Wie Sie das Maximum aus ihrer Kunststofffertigung herausholen zeigt beispielsweise ein integriertes Manufacturing Execution System (MES) auf.

Effizienz ist ganzheitlich
Effizienz ist nicht immer gleichzusetzen mit der maximalen Stückzahl oder den kürzesten Stillstandszeiten. Vielmehr bedeutet Effizienz ein Optimum aus vielen Stellgrößen. Denn was bringt ein hoher Durchsatz, wenn die Kosten für Maschineninstandhaltung dabei enorm steigen? Mit einem integrierten Manufacturing Execution System (MES) behalten Unternehmen der Kunststoffindustrie alle relevanten Kennzahlen im Blick und können darauf basierend nachhaltige Entscheidungen in Richtung Wettbewerbsfähigkeit treffen.

Aber welche Stellgrößen hat eine weitestgehend automatisierte Kunststofffertigung? Zunächst einmal sind die zur Verfügung stehenden Ressourcen zu betrachten: Maschinen, Werkzeuge, Material, Energie und selbstverständlich auch die Mitarbeiter. Im Zeitalter von Industrie 4.0 ist es dabei von enormer Bedeutung, dass das Wissen über diese Ressourcen und deren Fähigkeiten bzw. Eigenschaften nicht nur in den Köpfen weniger Mitarbeiter vorhanden ist, sondern idealerweise in einem fertigungsnahen IT-System abgebildet ist – z.B. einem MES-System. Denn nur so kann die komplette Prozesslandschaft davon profitieren. Damit ist der erste Schritt der nötigen Digitalisierung bereits abgeschlossen. Nun braucht es nur noch effektive Methoden, die bei der optimalen Nutzung der bekannten Ressourcen unterstützen.

Was bringt ein MES?
Ein modular strukturiertes Manufacturing Execution System (MES) sollte mit seinem umfangreichen Funktionsspektrum die Anforderungen der VDI-Richtlinie 5600 vollständig abdecken. Idealerweise lassen sich die einzelnen MES-Anwendungen der Bereiche Fertigung, Personal und Qualität auf Basis einer zentralen MES-Datenbank bedarfsgerecht und schnittstellenfrei kombinieren. Denn so gewährleistet ein integriertes MES einen 360°- Rundumblick auf alle an der Produktion beteiligten Ressourcen und kann auch übergreifende Prozesse nahtlos abbilden. Leistungsfähige Werkzeuge zur Konfiguration und zum Customizing stellen sicher, dass das MES in weiten Grenzen auf die branchen- und unternehmensspezifischen Anforderungen individuell ausgerichtet werden kann. Ein MES muss sich in bestehende IT-Landschaften integrieren und dient dabei als Bindeglied zwischen der Fertigung (Shopfloor) und dem Management (z.B. ERP-System). Auf allen Ebenen unterstützt das MES sowohl kurzfristige als auch weitreichende Entscheidungen durch eine verlässliche Datenbasis. Mit einem MES-System bleiben Fertigungsunternehmen reaktionsfähig und sichern damit ihre Wettbewerbsfähigkeit – auch mit Blick auf Industrie 4.0. Einige Beispiele aus der Praxis sollen dies belegen:

Reaktive Fertigungsplanung
Mit dem Ziel einer reaktiven Fertigungsplanung sollte wohl überlegt werden, welche Ressourcen für die Planung relevant sind: Maschinen, Werkzeuge, Material, Energie, Mitarbeiter? Einerseits wächst mit der Detaillierung der Planung die Chance, dass alles erwartungsgemäß abläuft, aber andererseits ist die dadurch zunehmende Komplexität nicht zu unterschätzen. Es empfiehlt sich zunächst mit den Ressourcen anzufangen, die schnell zu einem Engpass führen können. Je nach Ausrichtung des Kunststofffertigers sind dies in der Regel die Maschinen und gegebenenfalls die Werkzeuge. Daher liegt eine Fertigungsplanung auf Maschinenebene nahe. Bei Bedarf können auch die Werkzeuge als sogenannte „Sekundärressourcen“ mit eigeplant werden.

Was in der Vergangenheit oftmals mit einer Stecktafel an der Wand gemacht wurde, bietet ein integriertes MES-System heutzutage als grafische Feinplanung an (Bild 1). In einer übersichtlichen Balkendarstellung (Gantt-Chart) ist sofort ersichtlich, welche Aufträge aktuell anstehen (Arbeitsvorrat), auf welchen Maschinen diese laufen können (Gruppenvorrat) und welche Aufträge bereits eingeplant sind bzw. aktuell laufen. Automatische Belegungsalgorithmen unterstützen den Planer bei seiner täglichen Arbeit. Er/sie hat aber trotzdem die Möglichkeit, selbst in die Planung einzugreifen – ganz intuitiv per drag&drop.

Gerade in der Kunststoffindustrie spielen Rüstzeiten eine große Rolle, da in dieser Zeit nicht produziert werden kann. Durch eine intelligente Planung unter Berücksichtigung sogenannter dynamischer Rüstzeiten kann ein MES auch die Reduzierung rüstbedingter Stillstandzeiten unterstützen (Bild 2). In der Regel sind das einfache Maßnahmen wie beispielsweise die Sortierung einzelner Aufträge nach genutztem Werkzeug oder eine Anordnung nach verwendeter Farbe – immer von hell nach dunkel und nach Möglichkeit in der gleichen Farbpalette. Dadurch können längere Umbauten bzw. das unnötige Reinigen einer Maschine vermieden werden.

Steht die Planung für die nächste Schicht, so wird diese freigegeben und in die Fertigung kommuniziert. Dies bedeutet aber nicht, dass alles in Stein gemeißelt ist. Der Vorteil einer Planung mit einem MES besteht darin, dass in Echtzeit Daten im Shopfloor erfasst werden und darauf basierend kurzfristig reagiert werden kann – z.B. mit einer Umbelegung.

MPDV - Grafische Feinplanung
Bild 1: In der grafischen Feinplanung des integrierten MES HYDRA sind alle Aufträge übersichtlich als Gantt-Chart dargestellt – auch dynamische Rüstzeiten werden hier sichtbar.

Verlässliche Datenbasis durch Echtzeiterfassung
Damit einerseits die Planung auf realen Kapazitäten basiert und andererseits immer Informationen über den aktuellen Zustand der Fertigung zur Verfügung stehen, erfasst ein integriertes MES fortlaufend Daten – teils automatisch, teils manuell. Am wichtigsten ist dabei die automatische Erfassung des Zyklus. Daraus lässt sich durch die Bekanntheit der aktuellen Teiligkeit von Mehrfachwerkzeugen die produzierte Menge errechnen. Diese wiederrum ist ein verlässliches Indiz für den Auftragsfortschritt und wird daher auch in der Planung im MES visualisiert.

Damit die automatisch erfassten Daten aber dem richtigen Auftrag zugebucht werden können, ist eine manuelle Auftragsanmeldung durch den Werker notwendig (Bild 2). Dabei unterstützt ihn das MES durch eine gefilterte Liste, die nur die Aufträge anzeigt, die laut Planung für die jeweilige Maschine vorgesehen ist. Auch die Verwendung des korrekten Werkzeugs bzw. die Validierung des Eingangsmaterials ist bei der Auftragsanmeldung möglich.

Je nach Anwendungsfall kann auch die Erfassung bestimmter Prozesswerte (z.B. Temperatur, Einspritzdruck, Zykluszeit, …) relevant sein. Diese bucht das MES automatisch auch auf den angemeldeten Auftrag bzw. bei chargengeführtem Material auch auf die betroffene Charge.

MPDV - Maschinenterminal
Bild 2: Erfassung von Auftragsdaten in direkter Maschinennähe ermöglicht eine effiziente Zuordnung von automatisch erfassten Maschinendaten.

Vorbeugende Instandhaltung
Für eine effiziente Auslastung der Maschinen und Werkzeuge kann es sinnvoll sein, diese vorbeugend instandzuhalten. Ein MES unterstützt dabei einerseits durch einen automatisierten Wartungskalender und andererseits durch die automatische Berechnung der jeweiligen Fälligkeiten auf Basis der erfassten Daten. Beispielsweise wird eine fällige Wartung nach exakt 10.000 Takten bzw. 200 Betriebsstunden angezeigt – ganz ohne manuellen Aufwand. Gleichzeitig können geplante Wartungen in der Planung berücksichtigt werden, was unpassende Doppelbelegungen verhindert und langfristig für einen geregelten Fertigungsablauf sorgt. Die Königsklasse der Instandhaltung ist dabei die zustandsorientierte Wartung. Dazu werden kontinuierlich Parameter erfasst (z.B. Druck, Energieverbrauch, …), bei deren Unter- bzw. Überschreitung eine mögliche Abnutzung eingetreten ist. Um größeren Schaden bzw. der Verschlechterung der produzierten Qualität vorzubeugen wird nun automatisch eine Wartung vorgeschlagen.

Mitlaufende Qualitätssicherung
Auch in der Kunststoffindustrie ist Qualität eine wesentliche Kenngröße – nicht zu Letzt aufgrund der oftmals kurzen Zykluszeiten. Je früher eine erhöhte Ausschussrate erkannt wird, desto schneller kann der Werker oder Meister eingreifen und wertvolle Zeit sowie Rohmaterial und damit unnötige Kosten sparen. Dafür bieten integrierte MES-Systeme eine mitlaufende Fertigungsprüfung (Bild 3). Durch die parallele Verarbeitung von Fertigungsauftrag und Prüfanweisungen im gleichen System und eine damit verbundene automatische Datenerfassung können Prüfintervalle individuell festgelegt und mit hoher Sicherheit auch eigehalten werden: z.B. Prüfung alle 1.000 Stück, alle 60 Minuten oder immer nach einem bestimmten Ereignis (z.B. Maschinenstillstand). Auf Wunsch kann die Maschine angehalten werden, bis ein positives Prüfergebnis vorliegt. Ausschuss wird direkt verbucht und bei Bedarf kann im MES auch eine Reklamation ausgelöst werden. Dazu eignen sich beispielsweise mobile MES-Anwendungen auf einem Tablet-PC. Die integrierte Kamera kann in diesem Fall ein Foto von der zu beanstandenden Stelle beisteuern. Zudem ist der Benutzer deutlich flexibler, da er nicht an das stationäre MES-Terminal gebunden ist.

MPDV - FEP AIP
Bild 3: Fertigungsbegleitende Prüfung mit MES HYDRA – Prüfwerte können auch von digitalen Messmitteln oder Waagen eingelesen werden.

Speziellen Kundenanforderungen gerecht werden

Wenn die produzierten Kunststoffteile in sicherheitsrelevante Produkte einfließen (z.B. Automobilbranche oder Medizintechnik), dann verlangen Kunden meist einen Herstellernachweis mit allen Details über den konkreten Prozess. Dieser beinhaltet neben den verwendeten Materialchargen (Bild 4) auch Informationen über die verwendeten Maschinen und Werkzeuge sowie die zu der Zeit herrschenden Umgebungsbedingungen. In einem integrierten MES liegen all diese Informationen bereits vor und können so ohne zusätzlichen manuellen Aufwand an den Kunden übermittelt werden – sei es in Form eines Etiketts, eines gedruckten Zertifikats oder in elektronischer Form. Auswertungen wie der sogenannte Chargenbaum unterstützen den Hersteller zudem bei der Eingrenzung von Rückrufaktionen: Wird ein Fehler in einem Endprodukt festgestellt, so kann mittels Tracking und Tracing einerseits recherchiert werden, welches Rohmaterial eingeflossen ist und andererseits, welche anderen Endprodukte aus dem potenziell betroffenen Material gefertigt wurden. Eine derartige Eingrenzung betroffener Produkte führt in der Regel zu enormen Kosten- und Zeiteinsparungen.

MPDV - zentrale Materialversorgung
Bild 4: Eine zentrale Materialzufuhr ist auch in der Kunststoffindustrie verbreitet – Chargentracking wird dann zu einer echten Herausforderung – eine MES macht’s möglich!

Energiekosten im Blick

Um Kostensenkung geht es immer mehr auch beim Energiemanagement. Da die Kunststoffindustrie zur Kategorie der energieintensiven Branchen zählt, können durch ein geeignetes Energiemanagementsystem Vergünstigungen bei der Energiebeschaffung erzielt werden. Aufgrund seiner Integration in die Fertigung eignet sich dafür auch ein MES-System. Durch die starke Vernetzung mit den Maschinen, Werkzeugen und anderen Ressourcen in der Produktion können einerseits die in der ISO 50001 geforderten Regelkreise bedient werden und andererseits bekommt das Unternehmen selbst eine ganz neue Sicht auf die verbrauchte Energie. Korrelierende Auswertungen ermöglichen beispielsweise die Identifikation energieintensiver Arbeitsschritte oder Produkte (Bild 5). Auch eine zustandsorientierte Wartung auf Basis des Energieverbrauchs ist möglich. Dank des ganzheitlichen Ansatzes ist sogar eine energieoptimierte Fertigungsplanung möglich – z.B. um kostenintensive Lastspitzen zu vermeiden.

MPDV grafischer Maschinenpark Kennzahlen
Bild 5: Visualisierung von Verbräuchen und Energiekennzahlen im Grafischen Maschinenpark des integrierten MES HYDRA – auch eine Darstellung auf großen Flachbildschirmen in der Werkshalle ist möglich.

Effizienter Personaleinsatz und Mitarbeitermotivation
Um die effiziente Nutzung der personellen Ressourcen geht es bei der Personaleinsatzplanung, welche in einem integrierten MES-System ebenfalls nicht fehlen darf. Besonders wirksam ist eine solche Planung dann, wenn sie mit der Fertigungsplanung kombiniert wird, was einen auftragsabhängigen Personaleinsatz ermöglicht. Dadurch wird die Personalauslastung optimiert und deren qualifikationsoptimierter Einsatz gefördert. Durch eine leistungsorientierte Entlohnung kann zudem die Mitarbeitermotivation gesteigert werden. Ein integriertes MES hat auch hierfür die passenden Daten parat: Auftrags- und Maschinendaten, Qualitätszahlen und Personalzeiten. Auf dieser gesicherten Datenbasis berechnet das MES Leistungsfaktoren für Gruppen oder Einzelpersonen, die dann an das Entlohnungssystem übermittelt werden. Gleichzeitig können sich die betroffenen Mitarbeiter jederzeit darüber informieren, in welchem Maße sie ihre Ziele aktuell erfüllen. Das spornt an und sorgt so für mehr Produktivität.

Wissen ist Macht
Ganz egal wie die Produktion optimiert wird, ohne belastbare Messgrößen geht es nicht. Kennzahlen haben sich hierfür als geeignetes Werkzeug bewährt. Sie komprimieren komplexe Ansammlungen von Zuständen, Abläufen und Zielsetzungen sowie deren Erreichung in einfache Zahlenwerte. Beispielsweise der OEE (Overall Equipment Effectiveness) gibt an, wie effizient eine Maschine, ein Bereich oder ein Werk über einen bestimmten Zeitraum gearbeitet hat. Dabei fließen drei wichtige Faktoren in die Kennzahl ein: die Verfügbarkeit der Anlagen, deren Leistung und die gefertigte Qualität. Durch sogenannte Drill-Downs kann man den übergeordneten OEE-Index auf dessen Bestandteile herunterbrechen und so Rückschlüsse auf die Gründe für einen Verbesserung bzw. Verschlechterung ziehen. Wichtig für Kennzahlen ist eine kontinuierliche und verlässliche Datenbasis – ein integriertes MES ist hierfür bestens geeignet. Die Darstellung der Kennzahlen sollte in einer für jede Anwendung passenden Form erfolgen (Bild 6): z.B. am Maschinenterminal oder auf großen Flachbildschirmen in der Fertigungshalle für die Werker, im MES-Office Client für die Meister und Planer sowie auf mobilen Endgeräten (Smartphone oder Tablet-PC) für das Management.

MPDV - MES Cockpit
Bild 6: Kennzahl OEE-Index inkl. Bestandteile im zeitlichen Verlauf – dargestellt im browserbasierten MES-Cockpit von MPDV

Modularität und sukzessive Umsetzung
Für alle genannten Funktionen und Bereiche sind drei Dinge von grundsätzlicher Bedeutung:
1. eine vollständige horizontale Integration (Vernetzung aller Daten über die komplette Wertschöpfungskette),
2. ein modularer Aufbau, so dass einzelnen Funktionen bedarfsgerecht sowie auch nachträglich eingeführt
    werden können, und
3. eine Schnittstellen-freie Architektur, so dass alle Daten korreliert ausgewertet werden können.

Auch wenn die allseits anerkannte VDI-Richtlinie 5600 genau dies schon seit mehreren Jahren fordert, existieren nur sehr wenige MES-System am Markt, die alle Anforderungen bezüglich Funktionsbreite und horizontale Integration erfüllen. Die integrierte MES-Lösung HYDRA von MPDV zeigt, dass dies möglich ist und unterstützt bereits heute mehr als 1.400 Unternehmen aller Größen und Branchen dabei, effizienter zu produzieren. Der Anteil kunststoffverarbeitender Unternehmen ist darunter derart präsent, dass MPDV sogar eine eigene MES-Branchenlösung anbietet: HYDRA for Plastics. Mehr dazu unter http://mpdv.info/k-grundlagen .

Effiziente Kunststofffertigung – nur mit MES!
Eine automatisierte Produktion heutzutage ohne unterstützende Fertigungs-IT (z.B. MES) zu betreiben grenzt an Fahrlässigkeit – insbesondere in der Kunststoffindustrie. Die Potenziale, die ein integriertes MES aufdecken und heben kann sind nicht zu vernachlässigen. Erst durch eine konsequente Datenerfassung und Auswertung können Verschwendungen aller Art langfristig und nachhaltig reduziert und letztendlich komplett vermieden werden. Mit Blick auf zukunftsweisende Paradigmenwechsel wie z.B. Industrie 4.0 ist jedoch eine Optimierung der bestehenden Produktionsprozesse die Basis für eine erfolgreiche Digitalisierung und somit für den eigenen Fortbestand. In Zukunft werden diejenigen Kunststofffertiger den Markt beherrschen, die Ihre Produktionsprozesse im Griff haben und ganzheitlich optimal und effizient produzieren. Das geht heute und auch im Industrie 4.0-Zeitalter nur noch mit einem integrierten Manufacturing Execution System.

Am Puls der Zeit
Mit Blick auf immer neue Herausforderungen müssen auch fertigungsnahe IT-Tools mit der Zeit gehen. Daher bieten immer mehr MES auch mobile Anwendungen für Smartphones und Tablet-PCs an (Bild 7). Auch die Nutzung von Datenbrillen und Smart Watches ist auf lange Sicht nicht mehr aufzuhalten. Aber auch bei innovativen Technologien gilt: Die Kompatibilität zum „Kernsystem“ und die Vermeidung von Schnittstellen sind von großer Bedeutung für den Erfolg des Gesamtsystems. Daher lohnt es sich für Fertigungsunternehmen, sich vor der Entscheidung für ein MES-System umfassend über das Funktionsspektrum des jeweiligen Anbieters zu informieren. Je breiter das Angebot und je höher der Integrationsgrad desto einfacher wird es der Kunststofffertiger langfristig haben. Und weniger Aufwand bedeutet letztendlich mehr Effizienz und das wiederum wirkt sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit aus.

MPDV - Fertigung SMA
Bild 7: Auch in der von Standardisierung und Automatisierung geprägten Kunststoffindustrie haben mobile MES-Anwendungen ihren Platz.


MPDV – die MES-Experten. Effizienter Produzieren mit MES-Lösungen.
MPDV mit Hauptsitz in Mosbach ist der Marktführer für IT-Lösungen in der Fertigung. Mit mehr als 40 Jahren Projekterfahrung im Produktionsumfeld verfügt MPDV über umfangreiches Fachwissen und unterstützt Unternehmen jeder Größe auf ihrem Weg zur Smart Factory. Produkte wie das Manufacturing Execution System (MES) HYDRA von MPDV oder die Manufacturing Integration Platform (MIP) ermöglichen es Fertigungsunternehmen, ihre Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und dem Wettbewerb so einen Schritt voraus zu sein. In Echtzeit lassen sich mit den Systemen fertigungsnahe Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfassen und auswerten. Verzögert sich der Produktionsprozess, erkennen Mitarbeiter das sofort und können gezielt Maßnahmen einleiten. Täglich nutzen weltweit mehr als 800.000 Menschen in über 1.250 Fertigungsunternehmen die innovativen Softwarelösungen von MPDV. Dazu zählen namhafte Unternehmen aller Branchen. MPDV beschäftigt rund 420 Mitarbeiter an elf Standorten in Deutschland, China, Malaysia, der Schweiz, Singapur und den USA. Weitere Informationen unter www.mpdv.com .

Die MPDV Schweiz AG (www.mpdv.ch) wurde 1997 in Winterthur als Tochtergesellschaft der MPDV Mikrolab GmbH (www.mpdv.com) gegründet.

MPDV - Firmenzentrale
Firmenzentrale der MPDV Mikrolab GmbH in Mosbach / Deutschland

Um die weitere Verbreitung von MES international zu fördern, engagiert sich MPDV stark in den richtungswei- senden Fach-Verbänden, Instituten und Organisationen, wie z.B. VDI, VDMA, MESA und dem MES-D.A.CH.

Die MES-Lösungen von MPDV schaffen die notwendige Transparenz im Fertigungsunternehmen, machen die Produktion effizienter und steigern die Produktivität. Dafür werden Daten aus der Produktion, aber auch aus den Bereichen Qualität und Personal erfasst, ausgewertet und quasi in Echtzeit angezeigt. So können die verantwortlichen Mitarbeiter im Produktionsalltag rasch auf Störungen reagieren und Potenziale für die langfristige Steigerung der Wirtschaftlichkeit finden.

Für jeden Einsatzzweck und Anwender bietet MPDV die richtige MES-Lösung (gemäß VDI 5600) an: Ob als eigenständiges System (HYDRA-MES) oder als Kennzahlensystem (MES-Cockpit).

MPDV entwickelt heute schon praxisnahe Konzepte für das MES der Zukunft. MES 4.0 (www.mes40.de) gibt Antworten auf zentrale Fragen aus Industrie 4.0 (in der Schweiz auch „Industrie 2025“ genannt). MPDV konkretisiert das Zukunftskonzept MES 4.0 sukzessive und bietet bereits eine Vielzahl praxistauglicher Lösungsansätze.

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Die MES-Experten!
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8500 Frauenfeld

Tel. +41 (52) 728 39 00
Fax +41 (52) 728 39 09

info@mpdv.ch
www.mpdv.ch
 
Ansprechpartner
Herr Christian Wüster


Adresse Deutschland:
MPDV Mikrolab GmbH

Römerring 1
D-74821 Mosbach

Tel. +49 (62 61) 92 090
Fax +49 (62 61) 18 139

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