Ausstellernews Fakuma 2021

Plasmatreat GmbH
Kunststoffoberflächen gezielt modifizieren und neue Materialverbunde ermöglichen -
Plasmatreat präsentiert verschiedene Plasma-Systeme und Lösungen auf der Fakuma 2021

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Auf der Fakuma, die vom 12.-16. Oktober 2021 in Friedrichshafen stattfindet, präsentiert Plasmatreat GmbH aus Steinhagen seine Systeme und Lösungen zur Oberflächenbehandlung mit Atmosphären- druckplasma. Aktivierung und Beschichtung von Kunststoffoberflächen vor den nachfolgenden Verarbeitungsprozessen hat das Unternehmen auf Messestand 1423 in Halle A1 im Fokus.

Plasmatreat - InMould
Das InMould-Plasma Verfahren eignet sich ideal, um aus inkompatiblen Hart-Weich-Material- kombinationen industrierelevante, kompatible Kunststoff-Verbunde im 2K-Spritzgießen herzustellen

Bei der Behandlung mit Openair-Plasma werden sauerstoff- und stickstoffhaltige Gruppierungen in die meist unpolaren Kunststoffe zur Erh√∂hung der Oberfl√§chenenergie eingebracht. Diese Aktivierung optimiert die Benetzbarkeit der Oberfl√§che, bewirkt damit eine signifikante Steigerung der Adh√§sionsf√§higkeit und erm√∂glicht auf diese Weise eine langzeitstabile Haftfestigkeit von Klebstoffen, Farben und Lacken. Mithilfe der speziellen PlasmaPlus-Technologie k√∂nnen Nanobeschichtungen auf Oberfl√§chen aufgebracht werden. Ein Beispiel f√ľr dieses Verfahren ist die PT-Bond-Beschichtung von Plasmatreat, die f√ľr langzeitstabile Haftung von Dichtsystemen sorgt. PT-Bond ist eine PlasmaPlus-Anwendung speziell f√ľr den Bereich Klebe- und Dichtungstechnik. Dem Plasma wird eine Organo-Siliziumverbindung als Pr√§kursor beigemischt. Die chemische Zusammensetzung variiert dabei je nach Material und Anwendung. Die PT-Bond Schicht ist bi-funktional, d.h. sie gew√§hrleistet die haftvermittelnde Funktion sowohl zum Substrat als auch
zum Klebstoff.

Auf seinem Messestand auf der Fakuma zeigt das Unternehmen verschiedene Plasma-Systeme und Anlagen. Besucher k√∂nnen also auf der Messe Oberfl√§chenbehandlung mit Plasma live erleben. Das Unternehmen pr√§sentiert zum Beispiel anschaulich sein InMould-Plasma-Verfahren f√ľr Spritzgie√ümaschinen in der Kunststoffindustrie. Dieses spezielle Verfahren basiert auf der klassischen Atmosph√§rendruck-Plasmatechnologie, verlegt die Aktivierung des Behandlungsbereichs direkt in das Spritzgie√üwerkzeug und ist integrierter Teil des Mehrkomponentenspritzgie√üens. Hierdurch l√§sst sich der Fertigungsprozess vereinfachen und kosteneffizient gestalten. Das InMould-Plasma Verfahren eignet sich ideal, um aus inkompatiblen Hart-Weich-Materialkombinationen industrierelevante, kompatible Kunststoff-Verbunde im 2K-Spritzgie√üen herzustellen. Vorrangig sind dabei Kombinationen auf Basis von TPU und PP zu nennen, jedoch lassen sich eine Vielzahl weiterer Materialkombinationen damit verbinden oder die Haftfestigkeit signifikant steigern.

Plasmatreat - Openair-Plasma
Mit Openair-Plasma können Kunststoffoberflächen gezielt behandelt und die Eigenschaften der Oberflächen verändert werden

Besucher k√∂nnen au√üerdem eine Plasma Treatment Unit (kurz PTU) mit besonderem Bauteiltransport sehen. In dieser Anlage werden nicht, wie so oft, die D√ľsen bewegt, sondern die verschiedenen Bauteile werden mit 3 XPlanar Movern der Firma Beckhoff Automation zur richtigen Zeit, zur richtigen D√ľse zur Behandlung mit Openair-Plasma transportiert. In Friedrichshafen werden in dieser PTU ein Inmould-Kunststoffteil und ein Bauteil mit Elektronik behandelt. Auf ein drittes Bauteil wird mit dem speziellen PlasmaPlus-Verfahren AntiCorr eine Antikorrosionsschicht aufgebracht.


Firmenporträt

√úber Plasmatreat
Plasmatreat ist international f√ľhrend in der Entwicklung und Herstellung von atmosph√§rischen Plasmasystemen zur Vorbehandlung von Materialoberfl√§chen. Ob Kunststoff, Metall, Glas oder Papier - durch den industriellen Einsatz von Plasmatechnologie werden die Eigenschaften der Oberfl√§che zu Gunsten der Prozessanforderungen modifiziert.

Die Openair-Plasma®-Technologie wird in automatisierten und kontinuierlichen Fertigungsprozessen in nahezu allen Branchen eingesetzt. Beispiele hierf√ľr sind die Automobil-, Elektronik-, Transport-, Verpackungs-, Konsumg√ľter- oder Textilindustrie, aber auch in der Medizintechnik und im Bereich erneuerbare Energien werden die Technologie-, Kosten- und Umweltvorteile der Plasmatechnologie genutzt.

Die Plasmatreat-Gruppe verf√ľgt √ľber Technologiezentren in Deutschland, USA, Kanada, China und Japan und ist mit seinem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk in √ľber 30 L√§ndern mit Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern vertreten.

 


Produkte / Prozesse

F√ľr mehr Informationen bitte auf die untenstehenden Links klicken:

Plasmatreat - Plasmaanlagen & Komponenten

Plasmaanlagen & Komponenten
Plasmad√ľsen
Plasmageneratoren
Plasma-Prozess√ľberwachung

Plasmatreat - Openair-Plasma Anlagen

Openair-Plasma® Anlagen
Folien-Herstellung
Coil-Coating
Paneel Behandlung
Profil-Extrusion Robotersysteme
Laborsysteme
Testsysteme

Plasmatreat - Prozesse

Prozesse
Drucken
Lackieren
2K Spritzguss
Kleben
Funktionsbeschichtung
Plasma-SealTight®
InMould-Plasma®

Plasmatreat - Testtinten Onlineshop

Testtinten Onlineshop
Ethanol-Testtinten
Formamid-Testtinten
Methanol-Testtinten

Plasmatreat - Mietanlagen

Mietanlagen

Plasmatreat - Book a Demo!

Book a Demo!



Plasmatechnologie

Plasmatechnik
Die Atmosph√§rendruck-Plasmavorbehandlung ist eines der  effizientesten Plasma-Verfahren, um Kunststoffe, Metalle (z.B.  Aluminium), Glas, Recyclingmaterialien und Verbundstoffe zu reinigen, zu aktivieren oder zu beschichten.

Im Vergleich zur Niederdruck-Plasma-Technologie ist beim Einsatz von Openair-Plasma® Technik kein gesondertes Kammersystem erforderlich.

Bei der Feinstreinigung mit Openair-Plasma® (Plasmareinigung) werden Oberfl√§chen sanft und sicher von Trennmitteln und Additiven befreit und sterilisiert (Plasmasterilisation), w√§hrend die Plasmaaktivierung die sp√§tere Haftung von Klebstoffen und Coatings erm√∂glicht. Durch die Nanobeschichtung PlasmaPlus® (Plasmabeschichtung) k√∂nnen zudem funktionalisierte Oberfl√§cheneigenschaften geschaffen werden, die besondere Produktanforderungen erf√ľllen.

‚ĖļWeitere Informationen finden Sie hier.

Plasmatreat - Plasmatechnik


Oberflächenbestimmung
Jede Materialoberfl√§che hat eine bestimmte  Oberfl√§chenspannung. Jede Fl√ľssigkeit (wie z.B. Druckfarbe) hat ebenfalls eine Eigenspannung. Die sichere und langzeitstabile Haftung  einer Bedruckung, Verklebung oder Beschichtung setzt voraus, dass die Oberfl√§chenspannung des Materials gr√∂√üer ist als die der Fl√ľssigkeit. Kunststoffe z.B. besitzen √ľberwiegend geringe  Oberfl√§chenspannungen (h√§ufig kleiner als 28mN/m). Sollen diese bedruckt werden, sind f√ľr L√∂sungsmittelfarben Oberfl√§chenspannungen √ľber 40mN/m  erforderlich bzw. f√ľr UV- trocknende Systeme √ľber 56mN/m. Werden auf  Wasser basierende Farbsysteme eingesetzt, so sind Oberfl√§chenspannungen  √ľber 72mN/m notwendig.

F√ľr viele industrielle Anwendungen ist entscheidend, dass  Klebstoffe bzw. Druckfarben und Oberfl√§chen- eigenschaften optimal  aufeinander abgestimmt sind. Durch die gezielte Vorbehandlung mit dem Atmosph√§rendruck-Openair-Plasma® wird eine deutliche Steigerung der Oberfl√§chenspannung erreicht. So erhalten die Materialien die optimalen F√§higkeiten zur  Druckfarbenannahme (Benetzbarkeit) oder der Haftung(Adh√§sion).

Um die Prozessparameter f√ľr die Oberfl√§chenmodifikation mit Openair-Plasma® optimal evaluieren zu k√∂nnen, muss also zun√§chst die  Oberfl√§chenspannung des Ausgangsmaterials bestimmt werden. Auch in  laufenden Prozessen muss diese zur Qualit√§tssicherung immer wieder  nachgemessen werden. Die wichtigsten Verfahren zur Oberfl√§chenbestimmung ist die Testtinten-Methode (Pr√ľftinten), die Kontaktwinkelmessung (Tropfen-Volumen-Methode) und die dynamische Messung mit einem Pocket-Goniometer (PG-X).

‚ĖļWeitere Informationen finden Sie hier

Plasmatreat - Oberflächenbestimmung


Was ist Plasma?
Die  Plasmatechnologie beruht auf einem einfachen physikalischen Prinzip.  Durch Energiezufuhr √§ndern sich die Aggregatzust√§nde: aus fest wird  fl√ľssig, aus fl√ľssig gasf√∂rmig. Wird einem Gas nun weitere Energie  zugef√ľhrt, so wird es ionisiert und geht in den energiereichen  Plasmazustand als vierten Aggregatzustand √ľber.

Plasma wurde erst im Jahre 1928 von Irving Langmuir entdeckt. Dabei  kommt es gar nicht besonders selten vor, im Gegenteil: Mehr als 99% der  sichtbaren Materie im Universum befindet sich im Plasmazustand. Auf der  Erde kommt es in seiner nat√ľrlichen Form z.B. in Blitzen oder als  Polarlicht in der Arktis und Antarktis vor. Bei einer Sonnenfinsternis  l√§sst sich das Plasma als heller Lichtkranz (Korona) um die Sonne  beobachten.

Plasmatreat - Plasma
Aggregatszustände

Der Energieeintrag erfolgt √ľber die Aggregatzust√§nde fest, fl√ľssig, gasf√∂rmig. Wird mittels elektrischer Entladung zus√§tzlich  Energie in die gasf√∂rmige Materie eingekoppelt entsteht Plasma.

Plasmaenergie verändert die Welt
Plasma kennzeichnet eine Materie auf hohem, instabilem  Energieniveau. Beim Kontakt mit festen Materialien wie z.B. Kunststoffen und Metallen trifft zugef√ľhrte Plasmaenergie auf die Oberfl√§chen und  ver√§ndert wichtige Oberfl√§cheneigenschaften wie z.B. die  Oberfl√§chenenergie.

In der Fertigungsindustrie wird dieses Prinzip f√ľr die gezielte Modifikation von Materialeigenschaften genutzt. Die Vorbehandlung mit Openair-Plasma® Energie bewirkt eine relevante und exakt justierbare Steigerung der  Adh√§sionsf√§higkeit und Benetzbarkeit von Oberfl√§chen. So k√∂nnen  vollkommen neue (auch unpolare) Materialien, sowie umweltfreundliche,  l√∂sungsmittelfreie (VOC-freie) Lacke und Klebstoffe industriell  eingesetzt werden. Viele chemische Vorbehandlungsverfahren sind heute  durch die Openair-Plasma® Vorbehandlung ersetzbar.

‚ĖļWeitere Informationen finden Sie hier.


Produktneuheit

InMould-Plasmatechnologie ermöglicht neue Materialkombinationen
Das InMould-Plasma Verfahren wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes zwischen der Plasmatreat GmbH und der Kunststofftechnik Paderborn (KTP) der Universität Paderborn entwickelt. Das InMould-Plasma Verfahren basiert auf der klassischen Atmosphärendruck-Plasmatechnologie, verlegt die Aktivierung direkt in das Spritzgießwerkzeug und ist integrierter Teil des Mehrkomponentenspritzgießens. Hierdurch lässt sich der Fertigungsprozess vereinfachen und kosteneffizient gestalten.

Beim InMould-Plasma Verfahren ist eine von Plasmatreat neu entwickelte Plasmad√ľse direkt an das Spritzgie√üwerkzeug angeflanscht. In der geschlossenen Werkzeugkavit√§t ist oberhalb der zu behandelnden Kunststoffoberfl√§che ein Bereich freigestellt. Der Behandlungskanal wird vor Beginn des Plasmazyklus √ľber einen Auslass f√ľr eine Sekunde mit reinem Stickstoff geflutet, um einen vollst√§ndigen Gasaustausch zu gew√§hrleisten und Rekombinationsprozesse mit Luftsauerstoff zu minimieren. Nach Einleitung des Stickstoffs wird die Plasmad√ľse f√ľr eine vorher definierte Plasmabehandlungszeit gez√ľndet. Ist die Plasmabehandlungszeit beendet, wird erneut reiner Stickstoff nachgesp√ľlt und durch den Auslass abgesaugt. So ist sichergestellt, dass das Plasma √ľber die gesamte L√§nge des Kanals gef√ľhrt und eine ausreichend gleichm√§√üige Oberfl√§chenaktivierung des Kunststoffs erzielt wird. In Untersuchungen wurden Kanall√§ngen von √ľber 850 mm prozesssicher aktiviert.

Das InMould-Plasma Verfahren eignet sich somit ideal, um aus inkompatiblen Hart-Weich-Materialkombina- tionen industrierelevante, kompatible Kunststoff-Verbunde im 2K-Spritzgießen herzustellen. Vorrangig sind dabei Kombinationen auf Basis von TPU und PP zu nennen, jedoch lassen sich eine Vielzahl weiterer Materialkombinationen damit verbinden oder die Haftfestigkeit signifikant steigern.

Anwendbar z.B. in der Polyurethan-√úberstr√∂mung von A- und B-S√§ulen f√ľr den Automobilinnenraum, bei Dichtungen in Geh√§usen oder Schuhsohlen.

Plasmatreat - InMould-Plasmatechnologie
Demonstrations-Werkzeug zur Herstellung eines Gehäusedeckels im InMould-Plasma Verfahren


Besuchen Sie uns auf der Fakuma. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand:
Halle A1 – Stand 1423

Plasmatreat - Logo neuPlasmatreat Schweiz AG
Blumenstrasse 38
9444 Diepoldsau

Tel. 071 733 11 33

Kontakt: Herr Klaus Kresser, klaus.kresser@plasmatreat.com

www.plasmatreat.ch

Autorisierter Partner:
TeSe AG

Alte Winterthurerstrasse 11B
8309 N√ľrensdorf

Tel. 043 288 06 44
Fax 043 288 06 45

Ansprechpartner: Herr Pascal Brunner
p.brunner@tese.ch 
www.tese.ch 


Plasmatreat Deutschland
Plasmatreat GmbH
Queller Strasse 76-80
D-33803 Steinhagen

Tel. +49 5204 9960-0
Fax +49 5204 9960-33

mail@plasmatreat.de
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