Ausstellernews Fakuma 2018

ONI-Wärmetrafo GmbH
Energiesparende und prozessoptimierende Systemlösungen für die Industrie

Seit drei Jahrzehnten setzen Kunden auf innovative Energiespartechnik aus dem Hause ONI. Mehr als 4.800 zufriedene Kunden in über 65 Ländern der Welt schätzen heute die ONI-Systemtechnik. Der Kundenkreis reicht dabei vom kleinen, mittelständischen Unternehmen bis zum Weltkonzern. Angefangen hat alles mit einem System zur Wärmerückgewinnung von Abwärme aus hydraulischen Maschinen. Heute reicht das Produkt- und Leistungsspektrum von der Beratung und Planung bis zum schlüsselfertigen Bau komplexer, energieoptimierter Anlagen in den Bereichen

Kälteanlagen
Wärmerückgewinnung
Klima-/Lüftungstechnik und Reinraumtechnik
Modulare Energiezentralen
Kälteanlagen
Kompaktkältemaschinen
Temperiersysteme
Energieoptimierung und Maschinenabspeckung
Wasseraufbereitung
Druckluftversorgung
Projektplanung
Wartung und Service
Finanzierung

für die Branchenbereiche  Kunststoffindustrie, Metallverarbeitung, Metallbearbeitung und -veredelung, Lebens- mittelindustrie, Medizintechnik, Chemischen Industrie oder Automobil Zulieferer.

Der Leistungsbereich in der Kühlanlagentechnik reicht von 5 bis 150.000 kW.

“Unsere energiesparenden und umweltschonenden Systemlösungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Senkung von Energiekosten und Umweltbelastungen in den Unternehmen, sowie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden.“ Die Optimierung der Systemtechnik hinsichtlich Energieeinsparung und Umweltschutz steht immer im Vordergrund. Daher profitieren Ökonomie und Ökologie gleichermaßen von ONI-Systemlösungen.


Firmenvideo

 


Kosten senken in der Silikonverarbeitung. Wärme mehrfach nutzen für mehr Effizienz
.

Mit dem kompletten Unternehmensneubau hat das vom Maschinenhersteller Engel für seine innovativen Lösungen ausgezeichnete österreichische Werk der Schneegans-Freudenberg Gruppe die Energietechnik mit Hilfe von Oni erneut optimiert.

Vor allem Mehrkomponentenspritzguss und Rohre mit Wasser oder Gasinjektionstechnik für die Automobil- industrie zu verarbeiten, ist das Kerngeschäft des österreichischen Standorts der Schneegans-Freudenberg Gruppe. Und das tut man hier ganz offensichtlich erfolgreich: Im Jahr 2014 wurde das Unternehmen nahe dem alten Standort komplett neu gebaut – und dabei von etwa 6000 auf 10.000 Quadratmeter Produktionsfläche erweitert. Zudem sind hier Erweiterungsflächen für eine weitere Ausbaustufe vorhanden. „In nur zwölf Monaten vom ersten Spatenstich bis zum Produktionsanlauf wurde eine hinsichtlich Energieeffizienz, Logistik, Recycling und Abfallwirtschaft optimierte Spritzgießproduktion aufgebaut,“ erklärt Geschäftsführer Heinz Schulze.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 1

Referenz für Energiespartechnik geprüft
Ein wichtiger Punkt des neuen Konzepts: Die bereits im alten Werk begonnene systematische Senkung des Energieverbrauchs in allen Bereichen wurde weiter vorangetrieben. Neben durchweg modernen, energieeffizienten Spritzgießmaschinen von Engel spielen im Konzept die Energiespartechniken von Oni die entscheidende Rolle: So konnte beispielsweise auf eine separate Heizung in allen Gebäudeteilen einschließlich der Verwaltung von Beginn an verzichtet werden.

Aus den Erfahrungen mit einer weitgehend selbst erstellten Lösung für Beheizung und Belüftung der Produktionsflächen im alten Werk wurde für Planung und Realisierung im Neubau Oni ins Boot geholt. „Zuvor hatten wir uns bei einem ähnlichen Produktionsbetrieb umgeschaut, der vor einigen Jahren erfolgreich eine umfassende Lösung zur Senkung der Energiekosten in den Betrieb integriert hat“, erklärt Gerald Madlmayr, Leiter der Instandhaltung. Heinz Schulze ergänzt: „Wir brauchten einen Partner, der nicht nur die Technik liefern und installieren konnte, sondern einen mit hoher Flexibilität. Schließlich musste aufgrund des enormen Zeitdrucks ein Teil der Planung während der bereits laufenden Bauphase stattfinden und dann schnell umgesetzt werden.“

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 2
Ölmessstäbe für verschiedene Fahrzeughersteller sind ein produktionstechnisches High-Tech-Produkt und ein Spezialgebiet des Standorts Losenstein in Österreich.

Ein Kreis reicht
Im Gegensatz zur typischen Spritzgießerei reicht bei Schneegans ein gemeinsamer Kühlkreis für Werkzeug und Maschinen – die geringe Verarbeitungstemperatur der Silikone macht es möglich. Gearbeitet wird mit 15 Grad Celsius Vorlauftemperatur, der Rücklauf liegt bei 17 bis 18 Grad Celsius. Aktuell sind 35 Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 500 und 5000 Kilonewton mit insgesamt 250 Kilowatt Kühlleistung in das System integriert. Die anfallende Wärme heizt alle Büros, Werkstätten und Sozialräume. Die Temperatur der Produktionshallen wird über eine automatisch gesteuerte Be- und Entlüftung geregelt. Die Bodenplatte des Gebäudes dient als groß dimensionierter Wärmespeicher. Das reicht den bisherigen Erfahrungen nach, um selbst die zwei Wochen Betriebsunterbrechung über Weihnachten und Neujahr zu überbrücken. Die als Backup installierte Not-Elektroheizung wurde bislang nicht aktiviert. Um das Bild abzurunden, wird auch die Wärme der Kompressoren der Druckluftanlage genutzt: Obwohl sie dank einer elektronischen Regelung bereits vergleichsweise energieeffizient arbeiten.

Um ein wichtiges Ergebnis der integrierten Kühl- und Heiztechnik vorwegzunehmen, nennt Heinz Schulze eine harte Zahl: „Gegenüber der Situation im bisherigen Gebäude können wir – mit nun einem Jahr Erfahrung – die Energiekostenersparnis auf rund 20 Prozent beziffern.“ Darin sind auch Anteile aus verbesserter Gebäudeisolation enthalten, weit überwiegend werden die Einsparungen aber mit Hilfe der innovativen Heiz- und Kühltechnik erzielt.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 3
Trotz der Komplexität ist die „Energiesparzentrale“ bei Schneegans-Freudenberg sehr kompakt und wartungsfreundlich.

Gebäude und Energiespartechnik
Das Energiekonzept berücksichtigt die spezielle Art der Produktion: Neben dem Mehrkomponentenspritzguss LSR wird auch Festsilikon verarbeitet. Dementsprechend kann eine Halle mit rund 30.000 Kubikmeter Volumen komplett gekühlt werden. Die zweite Halle mit 70.000 Kubikmeter dient dem Mehrkomponentenspritzguss und der LSR-Verarbeitung. Beide Hallen sind vergleichsweise hoch, um die Belichtung und Belüftung zu optimieren. Zudem, lassen sich Maschinen und Automatisierungseinrichtungen komfortabel rüsten. Die „Silikon-Halle“ dient darüber hinaus bei schnell wechselnden Außentemperaturen als „Puffer“ für die große Halle. Alle Spritzgießmaschinen – sowohl die Werkzeugkreisläufe wie die Hydraulikkühlung – sind an die in den Hallen verlegten Vor und Rücklaufleitungen angeschlossen. Je nach Außentemperatur wird der Rücklauf über Wärmetauscher für die Beheizung, über Freikühler und/oder Kältemaschinen geführt, um einerseits die gewünschte Vorlauftemperatur zu erreichen und andererseits die anfallende Abwärme für Heizzwecke zu nutzen. Dabei dient die gesamte Bodenplatte des Werks als großer Wärmespeicher, der auch über längere Betriebsunterbrechungen für ein ausreichendes, gegebenenfalls gegenüber dem Normalbetrieb abgesenktes, Temperaturniveau ohne Einsatz von Fremdenergie sorgt. Integriert in die Anlage sind die Regelung der Be- und Entlüftung der Produktionshallen, um ein optimales Temperaturniveau bei angenehmer Umgebungsluft zu erzielen. Die gesamte Temperiertechnik der Maschinen ist mit einigen Reserven für künftige Erweiterungen in einer möglicherweise noch anzubauenden Halle und zudem voll redundant ausgelegt.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 4
Über eine komfortable Oberfl äche lassen sich die Parameter der Kühl- und Heiztechnik komfortabel justieren

Zu den aktuell 35 Spritzgießmaschinen bzw. Fertigungszellen sind 20 bis 30 Prozent Stellplatzreserven für weitere Maschinen vorhanden. Gleiches gilt für die Lüftung, hier wurde die „auf Zuwachs“ dimensionierte Verrohrung schon während des Neubaus verlegt. Trotz der hohen Anlagenkomplexität findet die gesamte Technologie in einem kompakten Raum Platz. Einfach zu bedienende Steuerungen ermöglichen den Mitarbeitern Eingriffe, um Erfahrungswerte aus dem laufenden Betrieb berücksichtigen zu können. „Die von Oni vorgegebenen Einstellungen und Prozesswerte passten allerdings ziemlich gut“, erklärt Gerald Madlmayr. „Bisher haben wir nur an wenigen Parametern justiert. Weitere Optimierungsmaßnahmen, also ein echtes Feintuning, werden wir möglicherweise noch im Laufe des Jahres, nach ausgiebigen Erfahrungen angehen.“ Das gelte im Übrigen auch für andere Energieverbraucher wie die Beleuchtung.“ Schließlich sei die Oni-Anlage ein wichtiger Bestandteil der Zertifizierung entsprechend der Umweltmanagementnorm ISO 14001, auf deren Basis auch die weiteren kleineren Optimierungen angestrebt werden.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 5
Trotz der Komplexität ist die „Energiesparzentrale“ bei Schneegans-Freudenberg sehr kompakt und wartungsfreundlich

Schneller zum Ziel
„Trotz des enormen Zeitdrucks hat die Installation der gesamten Kühl- und Beheizungstechnik zum jeweiligen Baufortschritt gepasst – und ist mit der Betriebsaufnahme fehlerfrei angelaufen“, resümiert Heinz Schulze das Projekt. Die laufenden Wartungen haben wir selbst übernommen, ebenso wie einige kleiner Anpassungen der Einstellungen an der Steuerung. Lediglich im Rahmen eines Servicevertrags wird einmal jährlich von Oni die Anlage gecheckt. Die zum Anlagenbetrieb erforderliche Schulung von Mitarbeitern fand im Rahmen der Abnahme statt und sei „nicht weiter zeitaufwändig“ gewesen.

Weniger ist mehr
Dass Schneegans-Freudenberg nahezu ausschließlich Spritzgießmaschinen von Engel im Einsatz hat, ist laut Gerald Madlmayr nicht nur der räumlichen Nähe zu verdanken: „Wir nutzen vor allem die Freiheitsgrade der Holmlos-Technik.“ Die Art der Produkte verlange häufig voluminöse Werkzeuge und eine ausgefeilte Automatisierung, aber eher unterdurchschnittliche Schließkräfte. Bei konventionellen Maschinen müsste deshalb häufig auf größere – hinsichtlich Investitionen und Betriebskosten ungünstigere – Maschinen ausgewichen werden, um ausreichenden Einbauraum und die Zugänglichkeit für die Automatisierung zu erreichen. Weniger Holm bedeute mehr Flexibilität bei Auswahl und Anordnung der Komponenten in der Fertigungszelle sowie bei der Werkzeugkonstruktion. Für eine besonders innovative Fertigungszelle rund um eine Engel Holmlos-Maschine wurde das Unternehmen im Jahr 2015 mit einem Award ausgezeichnet.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 6
Die zentrale Steuerung der gesamten Kühl- und Heiztechnik der Produktion und Verwaltungsbereiche ist in einfach zu bedienenden Steuerungsoberflächen abgebildet


Wenn die Kühlung kostenlos heizt

Mit „Komplettlösungen aus einer Hand“, von der Produktentwicklung über den Werkzeugbau bis zu hoch spezialisierten Fertigungsverfahren, hat man sich als innovativer Kunststoff-Systempartner eine sehr gute Marktposition in verschiedenen Industriebranchen erkämpft. Im Kerngeschäft seit vielen Jahren erfolgreich, hat man mit dem Firmenneubau in Krauchenwies-Göggingen auch im Hinblick auf Energieeffizienz und Umweltbewusstsein Maßstäbe gesetzt.

ONI-Wärmetrafo GmbH - Vema Bild 1

1982 aus kleinsten Anfängen gestartet, zählt die VEMA GmbH in Krauchenwies- Göggingen mit ihren Geschäftsbereichen Werkzeug- und Formenbau sowie Technische Kunststoffteile heute zu einer der ersten Adressen für anspruchsvolle Kunden aus den verschiedensten Industriebranchen. Das internationale Kundenspektrum reicht dabei von den Top-Marken in der Automobilindustrie bis zur Sanitär-, Mess- und Medizintechnik. Innovative Technik, eine Unternehmensführung mit dem richtigen Gespür für Marktchancen sowie ein motiviertes und engagiertes Mitarbeiterteam sichern den kontinuierlichen Erfolg des Unternehmens. „Mit unserer Kompetenz, Zuverlässigkeit und Flexibilität stärken wir die Innovationskraft unserer Kunden und schaffen dadurch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die Basis für einen kontinuierlichen Ausbau unserer nationalen und internationalen Geschäftsbeziehungen ist.“, erklärt Werner Veser, geschäftsführender Gesellschafter, den kontinuierlichen Unternehmenserfolg.
 
ONI-Wärmetrafo GmbH - Vema Bild 2
Moderne Industriearchitektur und innovative Energiespartechnik ergänzen sich in idealer Weise im Firmenneubau der VEMA Werkzeug- und Formenbau GmbH in Krauchenwies-Göggingen.

Die überaus positive Unternehmensentwicklung spiegelt sich für jeden sichtbar in einer stetig wachsenden Mitarbeiterzahl und dem 2012 auf der grünen Wiese entstandenen Firmenneubau wider. Auf insgesamt ca. 6.000 Quadratmeter Grundfläche haben der mit modernsten Bearbeitungsmaschinen bestückte Werkzeugbau, die Kunststoffspritzerei mit aktuell ca. 30 Hochleistungs-Spritzgussmaschinen und die Verwaltung ein attraktives, neues Zuhause gefunden. Ge- bäude- und Innenarchitektur sowie die einzelnen Betriebsbereiche wurden auf einen optimalen Fertigungsablauf hin ausgerichtet. Darüber hinaus wurde in Sachen Energieoptimierung ein ganzheitliches Konzept umgesetzt, dass beispielhaft für energieintensive Betriebe ist. „Mit dem Neubau und der darin verbauten Betriebstechnik wollten wir zeigen, dass man als energieintensiver Betrieb einiges dafür tun kann, um Energiekosten und Umweltbelastungen nachhaltig auf einen Minimalwert zu reduzieren,“  beschreibt Christian Veser die Intention der Unternehmensleitung bezüglich der energetischen Ausrichtung des Firmenneubaus.

„Aus diesem Grund haben wir uns für die Planung und Umsetzung  des Energiekonzeptes die Fachleute der ONI-Wärmetrafo GmbH aus Lindlar ins Haus geholt, die uns anhand von Referenzanlagen und einem auf unsere Situation hin abgestimmten, schlüssigen Konzept überzeugen konnten.“

Systemansatz bestimmt die Richtung
Vor dem Hintergrund kontinuierlich steigender Energiekostenbelastungen ist heute jeder Anlagenbetreiber daran interessiert, seinen Energieverbrauch so weit wie möglich zu senken. Die Frage ist nur immer wieder, wie und mit welchem Aufwand? Auf den ersten Blick etwas leichter fällt da die Systemausrichtung der Energietechnik wenn es um einen Neubau geht. Leider wird aber auch in diesen Fällen des Öfteren in die falsche Richtung gerudert und Betreiber kämpfen über 15 oder 20 Jahre mit unnötig hohen Energiekosten.

Bei VEMA hat man sich Dank der selbst gesammelten Erfahrung und dem überzeugenden ONI-Konzept von Anfang an in die richtige Richtung orientiert. Das Basiskonzept wurde so ausgerichtet, dass die Kühlenergieerzeugung  der Betriebssituation und Außentemperatur ideal angepasst und eingesetzte Energie gleich mehrfach genutzt wird. Das Ergebnis ist eine in jeder Hinsicht kostenoptimierte Energieversorgung die ganz nebenher dazu beiträgt, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ein Stück weit zu verbessern.

Alles in einem Kreis
Schon seit der Firmengründung beschäftigt man sich mit der Entwicklung und Herstellung technisch anspruchsvoller Kunststoffteile. Produziert werden diese hochwertigen Produkte wie Designteile, Optik- und Sichtteile auf ca. 30 Kunststoff-Verarbeitungsmaschinen im Schließkraftbereich von 250 bis 2500 kN. Für den Produktionsprozess von wesentlicher Bedeutung ist die ganzjährige, sichere Versorgung mit Kühlwasser in einem stabilen Temperaturniveau sowohl für die Antriebseinheiten der Maschinen, wie für die komplexen Werkzeugsysteme, um eine prozessangepasste Werkzeugoberflächentemperatur sicherstellen zu können.
 
ONI-Wärmetrafo GmbH - Vema Bild 3
Alles geregelt und alles im Blick!  Werner und Christian Veser sind mit der Regel- anlage der ONI-Anlagentechnik bestenes vertraut und freuen sich  über die erzielten Einsparergebnisse.

An Stelle von früher eingesetzten Kühlturm-Anlagen, die für Probleme in der Kühlwasserqualität sowie ein aufwändiges Handling von Chemikalien gesorgt haben, werden bei VEMA patentierte, leerlaufende Freikühler für die Kühlwas- serversorgung dieser Bereiche eingesetzt. Diese Rückkühlaggregate überzeugen durch eine optimale Leistungsanpassung an den tatsächlichen Leistungsbedarf und verbrauchen dabei extrem wenig Strom. Die mit einer so genannten Adiabatik ausgerüsteten Geräte sind in der Lage, auch bei höheren Außentemperaturen die Kühlwasserversorgung im Sommer sicherzustellen.

Ein besonderes Plus dieses von ONI eingesetzten Freikühler-Systems ist die Glykolfreiheit. Glykol gilt als wassergefährdender Stoff und erfordert mit Blick auf das Wasserhaushaltsgesetz besondere Sicherungsmaßnahmen, deren Einhaltung oftmals mit einem erheblichen anlagentechnischen Aufwand verbunden ist. Um dieser Problematik von vorherein auszuweichen und den Anlagenbetreiber nicht unnötig zu belasten, wurden diese glykolfreien Systeme gewählt.

Versorgungssicherheit hat höchste Priorität
Die Einhaltung von Lieferverpflichtungen ist eine wesentliche Forderung  von Kunden an ihre Lieferanten. Speziell dann, wenn Teile „Just-in-time“ oder „Just-in-sequenz“ geliefert werden müssen, erhält diese Forderung besonderen Nachdruck. Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, wurde bei der VEMA  in Krauchenwies-Göggingen daher parallel zur Rückkühlanlage mit glykolfreien Freikühlern ein Zisternen-Kühlsystem eingeplant. Damit wird nicht nur eine Leistungs-Redundanz geschaffen, sondern gleichzeitig eine Möglichkeit zur Deckung von Lastspitzen, beziehungsweise von Kühllasten bei extremen Außentemperaturen.

Zudem bietet die Zisternen-Kühlung aber noch einen angenehmen Nebeneffekt. Bei massiver Sonneneinstrahlung und hohen Außentemperaturen über mehrere Tage ist auch die beste Wärmedämmung nicht in der Lage, die Außenwärme aus dem Gebäude fernzuhalten. In diesem Fall wird die Zisternen-Kühlung genutzt, um Unternehmensbereiche auf ein Temperaturniveau zu bringen, bei dem konzentriertes Arbeiten möglich ist.

Kühlung spart Heizkosten
Um ein Unternehmen mit mehreren tausend Quadratmetern Produktions-, Büro- und Lagerfläche in den Übergangs- und Wintermonaten zu beheizen und dazu ganzjährig erwärmtes Trinkwasser für Duschen und Waschbecken bereitstellen zu können, ist üblicherweise eine Menge Erdgas oder Heizöl  erforderlich. Der Heizenergieverbrauch und die daraus resultierenden Betriebskosten sind deshalb nicht unerheblich. Darüber hinaus ist für dieses Wärmeerzeugersystem ein Heizhaus mit Kessel, Brenner und Abgasanlage erforderlich.

Durch das von ONI entwickelte Heizenergie-Versorgungskonzept wird für den Standort in Krauchenwies Göggingen einmal eingesetzte Energie einfach ein zweites Mal genutzt. Damit wird nicht nur sehr viel Energie eingespart sondern es kann auf Investitionen für ein Heizhaus verzichtet werden.

„Wir haben Abwärme aus den verschiedensten Bereichen zur Verfügung, haben sie allerdings in der Vergangenheit nicht genutzt. Mit dem neuen Heizwärmekonzept haben wir die bisherige Situation um 180 Grad gedreht und das Ergebnis ist selbst für uns überwältigend“, kommentiert Christian Veser das erzielte Einsparpotential aus der Abwärmenutzung. 

ONI-Wärmetrafo GmbH - Vema Bild 4
An Stelle eines kostenintensiven  Heizhauses ist eine kleine Heizpatrone installiert! Grund dafür: Bei VEMA wird ganzjährig mit der kostenlosen Maschinenabwärme geheizt. ...und sollte diese Abwärme in Revisionszeiten einmal nicht zur Verfügung stehen, springt die Heizpatrone ein.

Grundlage des neuen Heizenergiekonzepts für VEMA ist die Nutzung von Abwärme aus der Kühlung von Spritzgießmaschinen und Werkzeugen im Temperaturniveau von 35 °C, sowie aus der Drucklufterzeugung mit etwa 70 °C. Diese Abwärme wird auch heute noch bei vielen Industriebetrieben über Rückkühlsysteme einfach ungenutzt in die Atmosphäre abgeführt und sorgt für eine unnötige Umweltbelastung.

VEMA dagegen nutzt das Temperaturniveau von 35 °C im Kühlkreis-Rücklauf der Maschinen und Werkzeuge für die Beheizung von Büro und Lagerflächen! Spezielle Hallen- und Büroheizgeräte sowie ein Fußbodenheizsystem von ONI reicht dieses Temperaturniveau vollkommen aus, um selbst bei extremen Außentemperaturen eine auskömmliche Beheizung aller Betriebsbereiche in der Heizzeit sicherzustellen.

Die Niedertemperatur-Heiztechnik hat darüber hinaus einen zusätzlichen, nicht zu unterschätzenden positiven Effekt. Büro- und Hallenheizgeräte sind in der Lage, eine ideale Temperaturverteilung im Raum zu realisieren. Die relativ geringe Temperaturdifferenz zwischen Heizwärmeaustritt und Raumlufttemperatur führt zu einer bestmöglichen, homogenen Vermischung im Raum und einem angenehmen Raumklima im Vergleich zu oftmals eingesetzten Hochtemperatur-Heizsystemen.

Für die hygienisch einwandfreie, zentrale Trinkwasserversorgung sind Speicher- oder Durchlaufsysteme notwendig, die mit Heizwasser-Vorlauftemperaturen von 70 °C und mehr versorgt werden. Ist im Schichtbetrieb mit Verbrauchsspitzen zu rechnen, verbieten sich jedoch aufgrund der hohen Anschlussleistungen die sogenannten Durchlaufsysteme. In jedem Fall sind für die Versorgung solcher Trinkwassersysteme jedoch Heizwärmeversorger notwendig, die im Vorrangbetrieb arbeiten müssen, um die geforderten Vorlauftemperaturen  liefern zu können. Erfahrungsgemäß arbeiten solche Heizwärmeversorger über das Jahr jedoch mit einem ausgesprochen schlechten Nutzungsgrad, der in vielen Fällen unterhalb von 50 % liegt.

An Stelle eines Heizkessels oder einer Heiz-Therme setzt VEMA die Abwärme aus der Drucklufterzeugung für die Trinkwassererwärmung ein, weil aus der Kühlung der Druckluftkompressoren ganzjährig Kühlwasser mit etwas mehr als 70 °C zur Verfügung steht!

Bei VEMA stehen in den Produktionszeiten des 3-Schicht-Betriebes aus den verschiedenen Bereichen in Summe permanent mehr als 200 kW nutzbare Abwärmeleistung für Heizzwecke zur Verfügung. Diese Abwärmenutzung hat für den Betreiber einen finanziell interessanten Doppelnutzen. Abwärme, die bisher kostenintensiv rückgekühlt werden musste, wird durch die ONI-Technologie zu kostenloser Heizenergie und reduziert die Heizkosten massiv, was in Zeiten steigender Energiekosten besonders wertvoll ist. Darüber hinaus wird der Energieaufwand  für den Betrieb der Rückkühlaggregate zumindest in der Heizzeit massiv reduziert.

Vertrauen ist gut, ....
...Kontrolle ist besser. Diesen Spruch kennen sicherlich die meisten von uns, spiegelt er doch einfach die Lebenserfahrung, die man in dem einen oder anderen Fall vielleicht selbst gemacht hat.

Plausiblen Wirtschaftlichkeitsberechnungen und beispielhaften Referenzprojekten kann man in der Entschei- dungsfindung sicherlich einiges abgewinnen, aber schön ist, wenn man die prognostizierten Einsparergebnisse und die Betriebs- situation der Anlagentechnik auf einen Blick kontrollieren kann.

Im Fall VEMA wollte die Geschäftsführung des Unternehmens genau diese Möglichkeit haben, um Ihre Entscheidung für eine energieoptimierte Anlage im Nachhinein bewerten zu können. 

Installiert wurde daher ein Regelsystem, in dem alle relevanten Anlagendaten zusammenlaufen und ausgewertet werden sowie Betriebszustände visualisiert werden. Im Zentrum steht ein SPS-Baustein mit einer von ONI entwickelten, energieoptimierenden ONI-Systemsoftware die als dynamisches Managementsystem die Organisation der Energieversorgung bei VEMA übernimmt. Hier laufen alle Informationen zu Systemzuständen der Gesamtanlage zusammen, werden ausgewertet und von hier aus bekommen die wesentlichen Systemkomponenten alle notwendigen Befehle.

Das Regelsystem erkennt beispielsweise sofort, wenn eine Spitzenlast die Zuschaltung der Zisternen-Kühlung notwendig macht oder in welchem Bereich gerade eine Abwärmenutzung möglich ist. Damit wird sichergestellt, dass zu jeder Stunde nur der Primärenergie-Aufwand betrieben wird, der zwingend notwendig ist. Ist Heizwärme in einem Unternehmensbereich notwendig, wird die entsprechende Leistung aus dem Maschinenkühlkreis zur Verfügung gestellt. Die dadurch reduzierte Rückkühlleistung hat dann wiederum eine Verringerung der Freikühlerleistung zur Folge, was zusätzlich Strom spart.

Für die Zukunft gerüstet
Wir haben uns mit den ONI-Fachleuten die richtigen Partner ins Boot geholt, um eine unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten optimale Energieversorgung für unser Unternehmen sicherzustellen. Wir waren selbst überrascht, wieweit sich Energieverbräuche bei einem optimierten Energiesystem zurückfahren lassen. Mit unserem ganzheitlich optimierten Energiekonzept wurde unserer Meinung nach die bestmögliche Ausgangssituation geschaffen, um auch in Zukunft eine besonders wirtschaftliche und damit Kosten sparende Energieerzeugung fahren zu können. Da dieser Aspekt vor dem Hintergrund zu erwartender Energiepreissteigerungen an Bedeutung gewinnen wird, sehen wir uns, selbst in einem stärker werdenden Wettbewerb, gut aufgestellt. In der Folge erwarten wir auch zukünftig ein kontinuierliches Unternehmenswachstum und haben daher auf ein modular auf- gebautes Energiesystem von ONI gesetzt. Dieser Systemaufbau schafft die Möglichkeit, zu jeder Zeit die Leistungsanpassungen vornehmen zu können, die aus einer Produktionserweiterung resultiert. Damit haben wir neben einer hohen Energieeffizienz für eine bestmögliche Flexibilität unserer Energietechnik gesorgt. Im Zusammenspiel mit unserem innovativen Werkzeugbau, dem für höchste Ansprüche ausgerichteten Spritzgussbetrieb und unserem engagierten Mitarbeiterteam sehen wir uns damit für die Zukunft gut gerüstet“, so das abschließende Fazit von Werner und Christian Veser zum realisierten Energiekonzept im Hause VEMA. 


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Halle A5 / Stand 5103

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Niederhabbach 17
D-51789 Lindlar

Tel. + 49 (0) 2266 4748 - 0
Fax + 49 (0) 2266 3927


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