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29.01.2014 D-A-CH-Kunststoffbranche: Verbesserung der Stimmungslage

Überraschende Verbesserung der Stimmungslage im zweiten Halbjahr 2013 / Alle Indikatoren zeigen nach oben / Energiekosten bedrängen Verarbeitung und Recycling

Die deutschsprachige Kunststoffbranche hat im zweiten Halbjahr 2013 einen √ľberraschend positiven Konjunkturverlauf erlebt. Fast die H√§lfte der Branchenunternehmen konnte sich √ľber eine Verbesserung des Gesch√§ftsgangs freuen. Die gute Entwicklung betraf fast alle Branchensparten sowie gleicherma√üen Inlands- und Auslandsaktivit√§ten.

Dies berichtet der Branchendienst "KI - Kunststoff Information" als Ergebnis seiner aktuellen Umfrage zur Kunststoff-Konjunktur, an der sich 436 Unternehmen beteiligt haben. KI befragt seit 2001 im halbj√§hrlichen Rhythmus F√ľhrungskr√§fte der Kunststoffindustrie zu Gesch√§ftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Besch√§ftigung.

Obwohl im Juli 2013 die die meisten Unternehmen noch mit gleichbleibenden oder schlechteren Gesch√§ften rechneten, konnte sich fast die H√§lfte der befragten Unternehmen √ľber eine Verbesserung im zweiten Halbjahr freuen. Nur 16 Prozent verzeichneten schlechtere Gesch√§fte. Die Erwartungshaltung an das erste Halbjahr 2014 ist entsprechend hoch: 54 Prozent der Befragten rechnen mit einer weiteren Verbesserung, nur 8 Prozent bef√ľrchten einen schlechteren Verlauf.

Die gute Lage bedingt auch positive Aussichten f√ľr die Investitionsplanungen und die Besch√§ftigungssituation. 37 Prozent der Unternehmen planen steigende Investitionsausgaben, nur 15 Prozent wollen weniger ausgeben als im Vorjahr. Die Zahl der Unternehmen, die in den letzten sechs Monaten Personaleinstellungen vornahm, hat sich im Vergleich zu den Erwartungen auf 32 Prozent verdoppelt. Die Erwartungen bleiben auch f√ľr 2014 positiv: Rund 27 Prozent wollen weitere Einstellungen vornehmen, nur 9 Prozent rechnen mit Personalabbau.

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