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26.10.2012 Engel: Fit f√ľr zuk√ľnftige Herausforderungen

Nach einem Rekordumsatz im Gesch√§ftsjahr 2011/2012 konnte ENGEL im ersten Halbjahr dieses Gesch√§ftsjahres (per 30.9.2012) seinen Umsatz um gute 10 Prozent erneut steigern. Zu diesem Wachstum tr√§gt vor allem die steigende Nachfrage nach Spritzgie√ümaschinen im Segment der mittleren und gro√üen Schlie√ükr√§fte sowie der Trend zu wirtschaftlichen und gleichzeitig nachhaltigen Systeml√∂sungen aus einer Hand bei. F√ľr das zweite Halbjahr zeigt sich ENGEL optimistisch.

"Die Entwicklung im ersten Halbjahr des Gesch√§ftsjahres 2012/2013 ist unver√§ndert positiv", berichtet Dr. Peter Neumann, CEO der ENGEL Holding, auf der Messe Fakuma Mitte Oktober in Friedrichshafen. "Dank der kontinuierlichen Investitionen in unsere Standorte und Kapazit√§ten sowie die konsequente Ausrichtung unserer Produkte, Technologien und Systeml√∂sungen an den Trends der weltweiten M√§rkte und Branchen ist ENGEL auch f√ľr die zuk√ľnftigen Herausforderungen bestens ger√ľstet."

So werde es immer wichtiger, die Spritzgie√ümaschinen und Systeml√∂sungen unter dem Gesichtspunkt der optimalen Leistung und Effizienz exakt auf die Anforderungen der Anwendung zuzuschneiden. Nachhaltige und energieeffiziente Konzepte gewinnen dabei weltweit an Bedeutung und sind eine wichtige Triebfeder f√ľr Neu- und Weiterentwicklungen. ENGEL geht dieses Thema seit jeher ganzheitlich an und erzielt sowohl bei hydraulischen als auch elektrischen Spritzgie√ümaschinen beste Wirkungsgrade.

Systemkonzept oft kaufentscheidend
Der Trend zu gr√∂√üeren Spritzgie√ümaschinen resultiert unter anderem aus dem weiterhin steigenden Kostendruck in allen Bereichen der kunststoffverarbeitenden Industrie, der zu gr√∂√üeren Werkzeugen mit h√∂heren Kavit√§tenzahlen f√ľhrt. Hinzu kommt, dass der Automatisierungs- und Prozessintegrationsgrad weltweit ansteigt. "Dass wir Spritzgie√ümaschinen und Automatisierung aus einer Hand liefern, ist f√ľr viele Kunden kaufentscheidend", sagt Christian Pum. "Nur wenn alle Komponenten einer Fertigungszelle perfekt ineinandergreifen, lassen sich Effizienzpotenziale optimal aussch√∂pfen."

Die Herausforderung f√ľr den Systemanbieter besteht dabei darin, trotz der zunehmenden Komplexit√§t der Anlagen und Verfahren die Bedienbarkeit der Fertigungszellen zu vereinfachen und gleichzeitig die Funktionalit√§t der Gesamtsysteme sowie der einzelnen Komponenten in vollem Umfang zu erhalten. ENGEL l√∂st diese Herausforderung durch intelligente Steuerungen und Analysesysteme sowie die vollst√§ndige Integration der Roboter in die CC 200-Steuerung der Spritzgie√ümaschinen.

Hochtechnologie und Innovationen sind weltweite Wachstumstreiber
"Es sind vor allem innovationsgetriebene M√§rkte wie Deutschland, √Ėsterreich und die Schweiz sowie die M√§rkte in Osteuropa und S√ľdostasien, die die Nachfrage nach Spritzgie√ül√∂sungen stabil halten", sagt Peter Neumann. In S√ľdostasien sind Thailand, Indonesien und Vietnam die Wachstumsmotoren. Dabei bleibt China f√ľr ENGEL auch weiterhin der gr√∂√üte Markt in Asien. Die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in China sp√ľren vor allem die lokalen Hersteller, da der Bedarf an einfachen Spritzgie√ümaschinen zur√ľckgeht. F√ľr Qualit√§ts- und Hochtechnologieprodukte dagegen ist der Markt weiterhin wachsend. "Gerade in China ist der Anteil an Fertigungszellen erheblich gestiegen", betont Neumann. "Unsere Kunden erwarten zunehmend die Systemintegration von Spritzgie√ümaschine und Automatisierung. Der Trend geht zu anwendungsbezogenen Systeml√∂sungen."

Dank seiner dezentralen Fertigung in China und Korea ist ENGEL in der Lage, die Spritzgie√ümaschinen weltweit auf einheitlich hohem Technologie- und Qualit√§tsniveau an die anwendungs- und landesspezifischen Anforderungen anzupassen und dennoch kurze Lieferzeiten zu realisieren. Im April dieses Jahres hatte ENGEL sein stark erweitertes Gro√ümaschinenproduktionswerk in Shanghai eingeweiht. Bis zum Fr√ľhjahr 2013 wird auch die Kapazit√§t des Produktionswerks f√ľr Klein- und Mittelmaschinen in Pyungtaek-City in S√ľd-Korea deutlich ausgebaut.

Sehr positiv entwickelt sich f√ľr ENGEL zudem das Gesch√§ft in Amerika, sowohl im Norden als auch im S√ľden. W√§hrend in Brasilien und Mexiko vor allem die Automobilindustrie f√ľr Wachstum sorgt, kommen in den USA und Kanada zus√§tzliche Wachstumsimpulse aus den Branchen Packaging und Medical.

Weltweit ist und bleibt Deutschland der wichtigste Markt f√ľr ENGEL. Ein Viertel seines Umsatzes erwirtschaftet ENGEL mit seinen deutschen Niederlassungen. "Der deutsche Markt ist sehr stark technologiegetrieben und gepr√§gt von einem hohen Automatisierungs- und Prozessintegrationsgrad, was eine besonders intensive Zusammenarbeit zwischen Kunststoffverarbeiter und Systemlieferant erfordert", sagt Christian Pum. Um die Wege zu seinen Kunden in Zukunft weiter zu verk√ľrzen, baut ENGEL in der N√§he von Stuttgart seine vierte Niederlassung f√ľr den deutschen Markt. Die Er√∂ffnung des ENGEL Deutschland Technologieforum Stuttgart ist f√ľr Januar 2013 geplant.

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