News drucken

ZurŁck zur ‹bersicht


06.09.2018 BASF: Erh√∂ht Kapazit√§t f√ľr Hexandiol am Standort Ludwigshafen

Die BASF beabsichtigt ihre Produktionskapazität von 1,6-Hexandiol (HDO) am Verbundstandort Ludwigshafen um mehr als 50 Prozent zu erhöhen. Nach Inbetriebnahme der entsprechenden Anlagen im Jahr 2021 wird die BASF an ihren Produktionsstandorten in Ludwigshafen (Deutschland) und Freeport (USA) jährlich mehr als 70.000 Tonnen HDO produzieren.

"Durch den Ausbau unserer HDO-Kapazit√§t werden wir die schnell wachsende Kundennachfrage nach hochwertigen HDO-Formulierungen weltweit weiter bedienen. Der Ausbau entspricht dem allgemeinen Trend zu leistungsf√§higen und umweltfreundlichen Technologien in der Automobil-, M√∂bel- und Verpackungsindustrie", sagte Dr. Andrea Frenzel, President, Leiterin des Unternehmensbereichs Intermediates der BASF. "Als einer der weltweit f√ľhrenden Anbieter von HDO mit jahrzehntelanger Erfahrung verf√ľgen wir √ľber hocheffiziente Fertigungsprozesse und liefern HDO an unsere Kunden in allen Regionen". Michael Britt, Senior Vice President, BASF Intermediates Europe, erg√§nzt: "Mit der Investition bieten wir unseren Kunden mehr Flexibilit√§t und Versorgungssicherheit als bisher. Mit den Volumina aus den zus√§tzlichen Kapazit√§ten in Ludwigshafen werden wir vor allem unsere starke europ√§ische Kundenbasis sowie den schnell wachsenden asiatischen Markt bedienen."

HDO verleiht den damit gefertigten Endprodukten Flexibilit√§t, Haftungseigenschaften, Hydrolyse- und Witterungsbest√§ndigkeit. Kunden der BASF nutzen das Zwischenprodukt aufgrund seiner, verglichen mit anderen Materialien, √ľberlegenen Eigenschaften zur Formulierung hochwertiger Industrie- und Fahrzeuglacke, Polyurethankunststoffe, Klebstoffe und Kosmetika. HDO dient auch zur Fertigung besonders umweltvertr√§glicher Anwendungen, wie zum Beispiel Coatings und Klebstoffe mit geringem Anteil an leicht fl√ľchtigen Verbindungen. Dazu kommen Reaktivverd√ľnner f√ľr die Formulierung von Epoxidharz-basierten Systemen, die sich zum Beispiel bei der effizienten Herstellung von Rotorbl√§ttern f√ľr moderne Windkraftanlagen und viele andere Anwendungen bew√§hren.

√úber den Unternehmensbereich Intermediates der BASF
Der Unternehmensbereich Intermediates der BASF entwickelt, produziert und vermarktet weltweit ein umfangreiches Sortiment mit etwa 700 Zwischenprodukten. Zu den wichtigsten Produktgruppen z√§hlen Amine, Diole, Polyalkohole sowie S√§uren und Spezialit√§ten. Zwischenprodukte dienen zum Beispiel als Ausgangsstoffe f√ľr Coatings, Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilien, Wasch- und Pflanzenschutzmittel. Innovative Zwischenprodukte der BASF tragen dazu bei, die Eigenschaften der damit hergestellten Erzeugnisse und die Effizienz der Produktionsprozesse zu verbessern. Der nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmensbereich Intermediates agiert aus Standorten in Europa, Asien und Nordamerika. Im Jahr 2017 erwirtschaftete der Unternehmensbereich einen Umsatz mit Dritten von etwa 3 Milliarden Euro.

√úber BASF
BASF steht f√ľr Chemie, die verbindet - f√ľr eine nachhaltige Zukunft. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 115.000 Mitarbeiter arbeiten in der BASF-Gruppe daran, zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen L√§ndern der Welt beizutragen. Unser Portfolio haben wir in den Segmenten Chemicals, Performance Products, Functional Materials & Solutions, Agricultural Solutions und Oil & Gas zusammengefasst. BASF erzielte 2017 weltweit einen Umsatz von 64,5 Milliarden €. BASF ist b√∂rsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Z√ľrich (BAS).

www.intermediates.basf.comwww.intermediates.basf.com
www.basf.comwww.basf.com

< News 8/1473 >