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30.05.2018 KRAIBURG TPE: Startet Entwicklung von biobasierten Compounds

KRAIBURG TPE startet ambitionierte Initiative für maßgeschneiderte Thermoplastische Elastomere mit variablem Anteil nachwachsender Rohstoffe

Mit der Entwicklung kunden- und anwendungsspezifischer Compounds unter Einsatz erneuerbarer Rohmaterialien kommt KRAIBURG TPE der wachsenden Nachfrage nach umweltverträglichen oder nachhaltigen Thermoplastischen Elastomeren entgegen und übernimmt eine führende Rolle bei diesem Trend. Dabei nutzt der Hersteller – mit enger Kundennähe und einem bewährten Netz von Rohstofflieferanten – seine Kernkompetenz für maßgeschneiderte TPE auf der Basis bestehender ebenso wie neuer, innovativer Rezepturen.

Klimawandel, endliche Ölreserven und umweltbewusstere Verbraucher haben dazu geführt, dass immer mehr Materialhersteller und -anwender auf "erneuerbare" oder "bio-basierte" Lösungen setzen. Doch "bio" ist ein weiter Begriff und keineswegs gleichbedeutend mit "nachhaltig" im Sinn einer ressourcenschonenden und umwelterhaltenden Strategie. Denn auch nachwachsende Rohstoffe haben einen CO2- und Wasser-Footprint, der je nach Herkunft und Anbaumethode unterschiedliche Effekte auf die Umweltbilanz haben kann. Eine entscheidende Rolle spielen dabei unter anderem Bewässerung, Dünger, Transportaufwand und der Energieverbrauch in der Aufbereitung.

"Ein Teil der Herausforderung besteht darin, die Umweltbilanz über den gesamten Lebenszyklus der Materialien zu betrachten, einschließlich ihrer Auswirkung auf Ökosysteme und menschliche Gesundheit", betont Franz Hinterecker, CEO von KRAIBURG TPE. "Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass unsere Kunden je nach Anwendung sehr unterschiedliche Erwartungen an die Eigenschaften von "Bio-Materialien" haben, während gleichzeitig hohe Konformitäts- und Performance-Kriterien zu erfüllen sind."
KRAIBURG TPE hat sich daher zu einer grundlegend kundenindividuellen Herangehensweise entschlossen.

In seinem Verhaltenskodex verpflichtet sich KRAIBURG TPE zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit und zum Schutz von Boden, Wasser, Luft und der biologischen Vielfalt. Umweltschädliche Einwirkungen sollen durch geeignete Umweltschutzmaßnahmen verhindert und Ressourcen geschont werden.
Basierend auf diesen Grundsätzen erlaubt das KRAIBURG TPE Baukasten-System die Entwicklung kundenspezifischer Materialien mit unterschiedlichen Anteilen erneuerbarer Rohstoffe. Auch hier kommen als typische Leistungsmerkmale mechanische Eigenschaften wie Zugfestigkeit und Dehnung, aber auch Verarbeitbarkeit, Wärmebeständigkeit und Haftfestigkeit, beispielsweise im Verbund mit ABS/PC oder PP und PE, in Betracht. Die Anforderungen werden in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Kunden ermittelt und durch die Entwickler in eine nachhaltige und kosteneffiziente Lösung übersetzt.

In klassischen Ansätzen zu bio-basierten Materialien sind technisch sehr hohe Anteile nachwachsender Rohstoffe umsetzbar. Allerdings leiden derartige Materialien meist unter sehr hohen Rohstoffkosten bei zugleich stark limitierten mechanischen Eigenschaften. Dieser Widerspruch kann durch einen neuen innovativen Weg, der innerhalb des KRAIBURG TPE Baukasten-Systems neben dem klassischen Ansatz entwickelt wurde, weitestgehend aufgelöst werden. Erste Pilotprojekte auf der Basis der klassischen Vorgehensweise zeigen einen Trend zu bio-basierten, zertifizierbaren Anteilen ab 20% und mehr.

Das Anwendungspotenzial erstreckt sich über alle TPE-Einsatzbereiche in Consumer-, Industry- und Automotive-Anwendungen. Die Beispiele reichen von Zahnbürsten und elastischen, hautfreundlichen Uhrarmbändern bis hin zu Kotflügeldichtungen.

"Unser Konzept stößt auf hohe Resonanz vor allem bei Kunden, die nach nachhaltigen Lösungen suchen, ohne auf Kosteneffizienz und Leistung verzichten zu wollen", ergänzt Hinterecker. "Mit unseren Kernkompetenzen – starker Kundenorientierung, globaler Präsenz und richtungsweisenden Innovationen – sind wir bestens aufgestellt, um diese Herausforderung zu meistern."

www.kraiburg-tpe.comwww.kraiburg-tpe.com

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