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11.12.2017 ChemChina: Will KraussMaffei an die Börse in Shanghai bringen

- KraussMaffei soll Tochterunternehmen der börsennotierten Qingdao Tianhua Institute of Chemistry Engineering Co. Ltd. werden. Der Firmensitz bleibt in MĂŒnchen, Deutschland
- ChemChina bleibt MehrheitseigentĂŒmer von KraussMaffei
- Die geplante Transaktion unterstĂŒtzt den Wachstumskurs von KraussMaffei. Im Jahr 2016 wurde der Umsatz bereits um 5,0 Prozent auf 1,27 Mrd. Euro gesteigert - 2017 soll die Marke von 1,3 Mrd. Euro ĂŒberschritten werden
- 2017 werden bei KraussMaffei weltweit rund 350 Stellen geschaffen - schon jetzt arbeiten mehr als 5.000 Mitarbeiter fĂŒr das Unternehmen
- Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung von Gremien und Genehmigungen zustĂ€ndiger Behörden in China. Die AntrĂ€ge auf Zustimmung, mit denen in den nĂ€chsten Monaten sukzessive gerechnet wird, werden durch die zustĂ€ndigen Behörden und Gremien geprĂŒft

Das chinesische Unternehmen China National Chemical Corporation (ChemChina) will seine Tochter KraussMaffei, einen weltweit fĂŒhrenden Hersteller von Maschinen und Anlagen fĂŒr die Produktion und Verarbeitung von Kunststoff und Gummi, in China an die Börse bringen. Dazu soll KraussMaffei in die Qingdao Tianhua Institute of Chemistry Engineering Co. Ltd eingebracht werden, die an der Börse in Shanghai notiert und ein Tochterunternehmen von ChemChina ist. ZusĂ€tzlich ist geplant, unter anderem drei Werke von ChemChina zur Herstellung von Maschinen fĂŒr die Reifen- und Gummiproduktion in die Gesellschaft einzubringen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen zustĂ€ndiger Gremien sowie Behörden. "Das GeschĂ€ft von KraussMaffei wird rund 85 Prozent des gelisteten Unternehmens darstellen", erklĂ€rt Frank Stieler, CEO von KraussMaffei. KraussMaffei wird das AuslandsgeschĂ€ft aus Deutschland heraus weiter ausbauen und das chinesische InlandsgeschĂ€ft lokal vorantreiben. Durch den geplanten Zugang zum chinesischen Kapitalmarkt wird KraussMaffei seinen Wachstumskurs mittelfristig weiter beschleunigen können. Im Jahr 2016 hatte das Unternehmen bereits seinen Umsatz um 5,0 Prozent auf 1,27 Mrd. Euro gesteigert und steuert 2017 darauf zu, die Marke von 1,3 Mrd. Euro zu ĂŒberschreiten. KraussMaffei ist seit April 2016 mehrheitlich im Besitz des fĂŒhrenden chinesischen Chemiekonzerns ChemChina.

Wachstumskurs wird beschleunigt
Die geplante Transaktion wĂ€re der nĂ€chste Schritt in der Entwicklung von KraussMaffei. 2016 hat das Unternehmen seine fĂŒhrende technologische Marktposition in der Kunststoff- und Gummiindustrie gefestigt und mit dem EigentĂŒmerwechsel das Fundament geschaffen, seinen profitablen Wachstumspfad weiter auszubauen. "Mit der geplanten Transaktion erhalten wir Zugang zum Kapitalmarkt und haben mit neuen finanziellen Mitteln die Möglichkeit, unser Unternehmen weiterzuentwickeln und das geplante Wachstum zu beschleunigen", sagt Frank Stieler, CEO von KraussMaffei. Im laufenden GeschĂ€ftsjahr sollen weltweit 350 ArbeitsplĂ€tze geschaffen werden. Bereits im August hat KraussMaffei die Marke von weltweit 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ĂŒbertroffen.

Arbeitnehmervertreter und IG Metall begrĂŒĂŸen den nĂ€chsten Schritt von KraussMaffei
Der Firmensitz von KraussMaffei bleibt in MĂŒnchen, Deutschland. Sowohl die deutsche Mitbestimmung, die Rechtsform der Gesellschaft, als auch sĂ€mtliche Mitarbeiter- sowie Gewerkschaftsvereinbarungen bleiben bestehen. Die Arbeitnehmervertreter und die IG Metall begrĂŒĂŸen daher den nĂ€chsten Schritt von KraussMaffei. "Die weitere Verbesserung des Zugangs zum chinesischen Markt wird weiteres Wachstum schaffen, wodurch die bestehenden ArbeitsplĂ€tze in Deutschland und Europa gesichert werden", sagt Peter Krahl, Vorsitzender des Betriebsrats von KraussMaffei. Auch die IG Metall steht der Entwicklung positiv gegenĂŒber. "KraussMaffei ist auf klarem Kurs unter neuer EigentĂŒmerschaft. Gerade erst wurde der 5.000 Mitarbeiter eingestellt. ChemChina ist ein verlĂ€sslicher Partner", sagt Horst Lischka, als Unternehmensbeauftragter der IG Metall zustĂ€ndig fĂŒr MĂŒnchen und Mitglied des PrĂ€sidiums des Aufsichtsrats von KraussMaffei.

ChemChina hÀlt weiter Anteile an KraussMaffei
ChemChina bleibt MehrheitsaktionĂ€r von KraussMaffei und wird auch das kĂŒnftige Wachstum des Unternehmens unterstĂŒtzen. "Wir haben schon immer an das Wachstums-Potenzial des Unternehmens geglaubt. Durch ein kĂŒnftiges Listing an der Börse in Shanghai wird die Wahrnehmung von KraussMaffei im chinesischen Markt noch einmal deutlich erhöht. Chinesische Investoren schĂ€tzen deutsche industrielle Wertarbeit und FĂŒhrungskompetenz", sagt Jianxin Ren, Chairman von ChemChina.

Die Qingdao Tianhua Institute of Chemistry Engineering Co. Ltd. ist aktuell unter dem Ticker-Symbol 600579.SS an der Börse Shanghai gelistet. Der Handel von Qingdao Tianhua Institute of Chemistry Engineering Co. Ltd. Aktien wurde fĂŒr die letzten fĂŒnf Monate bis zum vergangenen Wochenende, gemĂ€ĂŸ der chinesischen Regulierungsrichtlinien, ausgesetzt.

www.kraussmaffeigroup.comwww.kraussmaffeigroup.com

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