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29.04.2016 VDWF: Bestätigt Präsidium

Mehr als 120 Mitglieder und Partner folgten am 21. April der Einladung des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer nach L√ľdenscheid zu seiner 23. Jahreshauptversammlung. Bei den turnusm√§√üigen Wahlen f√ľr die Pr√§sidiumsposten wurden dieses Jahr Verbandspr√§sident Professor Thomas Seul und Ausbildungs-Vorstand Markus Bay jeweils einstimmig in ihren √Ąmtern best√§tigt.

"Ich bin ger√ľhrt von dem mir entgegengebrachten Vertrauen", erkl√§rte Seul nach seiner Wiederwahl. Zuvor hatte er in einem mitrei√üenden Vortrag √ľber die erreichten Ziele des Verbands - vor allem aber √ľber die anstehenden Aufgaben - referiert. "Wir schaffen herausragende Werte, nur f√§llt es uns als Werkzeug- und Formenbau-Branche immer noch schwer, diese Werte auch darzustellen. Das muss sich √§ndern", so Seul. Um die globale Technologief√ľhrerschaft der Branche zu behalten, sei es zudem wichtig, effiziente Fertigungsabl√§ufe nicht nur theoretisch zu pr√§sentieren, sondern auf dem "Hallenboden" der vielen kleinen und mittelst√§ndischen Betriebe konkret umzusetzen. "Wir sind nicht mehr nur Handwerker. Wir m√ľssen lernen, unsere Werkzeuge und Formen industriell herzustellen, um weiterhin leistungs- und wettbewerbsf√§hig unsere Produkte anbieten zu k√∂nnen." F√ľr Thomas Seul ist es dabei allerdings wichtig, zusammenzuarbeiten. "Man kann nicht alles alleine machen. Muss man auch nicht!", erkl√§rte der Prorektor der Hochschule Schmalkalden und verwies auf die vielen speziellen Bet√§tigungsfelder, die die VDWF-Mitglieder bei der Vorstellungsrunde zu Beginn der Jahreshauptversammlung zusammentrugen: "Es ist alles da! Wir k√∂nnten ohne weiteres gemeinsam ein Auto herstellen. Wir sind fasziniert von Technik und k√∂nnen diese auch einsetzen, wir sind sichtbar und pr√§sent. Die Verbandsmitglieder mit ihrem Know-how stehen f√ľr die Leistungsf√§higkeit der Branche."

Unterst√ľtzung erhielt Seul hier auch von Markus Bay, dem wiedergew√§hlten Ausbildungs-Vorstand: "Bildung - egal ob Aus- oder Weiterbildung - ist die Basis zuk√ľnftigen Erfolgs. Nur mit Qualifikation kommen wir weiter", erkl√§rt der Gesch√§ftsf√ľhrer der Formenbau Rapp GmbH aus L√∂chgau, f√ľr den klar ist: "Maschinen kann man kaufen, Software kann man kaufen. Die richtige Bedienung muss man k√∂nnen!"

Begegnungsraum und Begegnungskultur des VDWF
Und auch nicht unwesentlich: Das Rahmenprogramm passte. Gastgeber Hasco √ľbernahm nicht nur den Bustransfer f√ľr die VDWF-Mitglieder aus dem S√ľden und die Bewirtung w√§hrend des Verbandstags in perfekter Art und Weise, auch die Einblicke in die Produktion und Logistik des Normalienherstellers w√§hrend der Betriebsf√ľhrungen waren f√ľr die G√§ste hochinteressant.

Am Vorabend hatte zudem das Werkzeugbau-Institut S√ľdwestfalen (wi-swf) als offizielle Au√üenstelle des VDWF zum Come-together eingeladen. Das Gros der Teilnehmer an der Hauptversammlung war zu dieser Abendveranstaltung bereits angereist, um sich in ungezwungener Atmosph√§re auszutauschen.

"Zwei tolle Tage waren das", fasst Professor Seul das Event zusammen. F√ľr den VDWF-Pr√§sidenten war es wieder einmal eine "ideale Mischung" aus alten Bekannten und neuen Gesichtern in der Branche. "Neben aller Technologie und Effizienzbestrebungen k√∂nnen wir auch gemeinsam lachen und Freude haben", so Seul, der die "richtig gute Begegnungskultur" beim VDWF hervorhebt. "Ich bin gerne bei Ihnen. Und man merkt es auch an allen Orten: Unsere Mitglieder freuen sich, wenn sie sich begegnen." Dies sei ein wichtiges, wenn nicht sogar das wichtigste Gut, wenn man gemeinsam in die Zukunft blicken m√∂chte.

www.vdwf.dewww.vdwf.de

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