Ausstellernews Swiss Plastics Expo 2026

IKOffice GmbH
Ihr Partner für Software im Werkzeug- und Formenbau

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Die IKOffice GmbH entwickelt Softwarelösungen für Unternehmen im Werkzeug- und Formenbau sowie der Serien-Teile-Fertigung. Unsere innovativen Lösungen finden in einer Vielzahl von Industriezweigen Anwendung, darunter Automobil, Lebensmittel, Sicherheit, Kosmetik und Medizintechnik
.

Die IKOffice ist ein seit 2007 etabliertes Softwareunternehmen, das sich auf flexible und individuell anpassbare PPS-, ERP- und MES-Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau sowie die Serienfertigung spezialisiert hat. Das Unternehmen betreut sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch internationale Großkonzerne. Mit Produkten wie dem MoldManager und dem LivingERP bietet IKOffice sowohl projektorientierte Systeme für die Unikatfertigung als auch artikelorientierte ERP-Systeme für die Serienfertigung an. Diese Lösungen sind vollständig integrierbare Systeme zur digitalen Auftrags-, Ressourcen- und Produktionsplanung. Die Softwareprodukte sind international einsetzbar, hochgradig individualisierbar und lassen sich über Schnittstellen nahezu nahtlos in bestehende IT-Landschaften einbinden. IKOffice legt bei der Software besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und Performance sowie im Dienstleistungsbereich auf kurze Implementierungs- und Customizingzeiten.

IKOffice Unternehmenssoftware

MoldManager - Ihre Software für den Werkzeugbau
Der IKOffice MoldManager ist die Komplettlösung für den Werkzeug- und Formenbau und ermöglicht eine umfassende Ressourcen- und Kapazitätsplanung von der Anfrage bis zur Fertigung. Er bietet Funktionen zur effizienten Verwaltung von Werkzeugen, zur Planung von Aufträgen und zur Überwachung von Projektfortschritten.

 


LivingERP - Ihr ERP-System für Kunststoff-, Stanz- und Umformteile
Das IKOffice LivingERP ist speziell für Serienfertigungsunternehmen konzipiert. Es integriert und automatisiert verschiedene Geschäftsprozesse, von der Produktion über Materialwirtschaft und Lagerverwaltung bis hin zu weiteren Abläufen. Durch umfangreiche Funktionen optimiert es Produktionsabläufe, ermöglicht die Chargen-Rückverfolgbarkeit, reduziert Durchlaufzeiten und steigert die Effizienz. Das LivingERP kann eigenständig eingesetzt werden oder in Kombination mit dem IKOffice MoldManager, um die artikel- und projektbasierte Fertigung nahtlos zu verbinden.

 


Erweiterbarkeit und Integration
Beide Lösungen können durch optionale AddOns erweitert werden, um noch spezifischere Anforderungen abzudecken:
• Erweiterte Zeiterfassung
• Artikelkalkulation
• Sanktionslistenüberprüfung
• PDM
• LivingMES
• Docuscan

IKOffice AddOns


Unsere Software unterstützt eine Vielzahl von Schnittstellen und Datenformaten – darunter REST, XML, CSV, SAP RFC, iDocs, EDIFACT, VDA, Zugferd oder Screenscraping. So lassen sich unsere Lösungen problemlos in bestehende IT-Landschaften integrieren und gewährleistet eine durchgängige Datenkonsistenz, selbst in komplexen Konzernumgebungen.


Wir helfen Unternehmen, ihre Produktionsabläufe zu optimieren und die Herausforderungen des Werkzeugbaus sowie der Serien-Teile-Fertigung erfolgreich zu meistern. Unsere Software zeichnet sich durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit an die spezifischen Anforderungen und Rahmenbedingungen des jeweiligen Unternehmens aus. Unsere Kunden profitieren von Termintreue, umfassendem Support, konkreten Lösungsansätzen und durchgehender Kostenkontrolle. Bei IKOffice legen wir großen Wert auf kundenorientierte Verkaufsmodelle und bieten Dienstleistungen und Produkte zu Festpreisen an. Unsere kostengünstigen Lizenzmodelle ermöglichen ein uneingeschränktes Wachstum Ihres Unternehmens.


Fachartikel

Mehr Transparenz und höhere Produktivität

Kunststoffverarbeitung mit integriertem Werkzeugbau – auch die Grote + Brocksieper GmbH + Co. KG ist sehr erfolgreich mit dieser in Deutschland häufigen Konstellation unterwegs. Das Unternehmen aus dem südwestfälischen Kierspe hat eine über 80 Jahre hinweg gewachsene Struktur, die heute aber ein absolutes Muss ist, um beispielsweise in der Automotive- oder der Elektrobranche Kunststoffartikel mit hohen Stückzahlen produzieren zu können. Um die Produktivität abteilungsübergreifend zu steigern, setzt Grote+Brocksieper auf den IKOffice ‘MoldManager
’.

IKOffice Grote+Brocksieper
Um eine Spritzgießmaschine pünktlich umrüsten zu können, muss das fertige Werkzeug zur Verfügung stehen. Planung und Organisation werden über die Softwarelösung abgewickelt

25 der auf zwei Werke verteilten 90 Angestellten von Grote+Brocksieper sind im Werkzeugbau tätig. „Wir fertigen hier praktisch ausschließlich Werkzeuge im Kundenauftrag für die eigene Kunststoffproduktion“, erklärt Jörg Becker, Geschäftsführender Gesellschafter des Kunststoffverarbeiters. ‘Transparenz’ heißt das Zauberwort beim Traditionsunternehmen. „Es hakte in der Vergangenheit schon allein an der Stelle, wenn ein Werkzeug für eine Spritzgießmaschine eingeplant war, dieses sich aber noch in der Wartung befand. Das bedeutete Maschinenstillstand und verursachte in der Folge natürlich hohe Kosten“, veranschaulicht Jörg Becker beispielhaft die unerwünschten Zustände. Die Erkenntnis war natürlich vorhanden, dass eine getaktete Kunststofffertigung nur im Einklang mit dem Werkzeugbau optimal und ohne Ressourcenverschwendung funktioniert und eine optimierte interne Auftragsabwicklung signifikant zur Kostenreduzierung beitragen kann. „Daher haben wir uns intensiv mit der Digitalisierung unseres Werkzeugbaus beschäftigt“, erinnert sich Jörg Becker. „Erste Kontakte zu IKOffice hatten wir auf diversen Fachmessen geknüpft.“

IKOffice Grote+Brocksieper Bild 2
Maschinenstillstand vermeiden: Geschäftsführer Jörg Becker (rechts) und Betriebsleiter Peter Varnhorn nutzen die Software IKOffice MoldManager vor allem zur Koordination der Werkzeugwartung

Schnell sei dann im Hause die Erkenntnis gewachsen, dass die Anschaffung der Softwarelösung ‘MoldManager’ von IKOffice der nächste Schritt ist, der zwingend zu gehen sei. „Uns hat vor allem die Expertise von IKOffice im Bereich des Werkzeugbaus überzeugt“, begründet Becker die Entscheidung. Der Softwarehersteller aus Oldenburg (Oldb.) hat sich mit seinen Programmen und Softwarepaketen ganz auf die Branche des Werkzeugbaus fokussiert, wovon mittlerweile Werkzeug- und Formenbauer in ganz Europa profitieren.

Täglich werden bis zu zehn neue Werkzeugaufträge angelegt
„Wir wissen aus mehr als 20 Jahren Branchenerfahrung, was ein interner Werkzeugbau an digitaler Unterstützung für die täglich anstehenden Aufgaben benötigt“, erklärt IKOffice-Geschäftsführer Ingo Kuhlmann. Der MoldManager löst klassische Aufgaben wie die kaufmännischen und organisatorischen Erfordernisse, die Kalkulation und Nachkalkulation oder die Anlage eines Neu- oder Wartungsauftrags. Zudem unterstützt die Software bei der Organisation der wesentlichen Werkstattvorgänge in einem internen Werkzeugbau.

Bei Grote+Brocksieper werden nunmehr täglich zwischen sechs und zehn Werkzeugaufträge angelegt. Jeder Mitarbeiter, der im Werkzeugbau tätig ist, bucht jede einzelne Stunde seiner Tätigkeit in das System ein, die dann einem definierten Werkzeugprojekt zugeordnet werden. Weil die entsprechenden Stundensätze bereits im System hinterlegt sind, schafft der MoldManager an dieser Stelle viel Transparenz. Das hilft Fabian Crummenerl, Technischer Leiter bei Grote+Brocksieper, bei der Kalkulation von Werkzeugen genauso wie bei der Nachkalkulation von Werkzeugprojekten. Die Projektierung eines Werkzeugs wird mit der steigenden Anzahl von Datensätzen optimiert und Fehler oder Fehlkalkulationen minimiert. „Der Lerneffekt ist softwaregestützt und schreitet mit jedem Projekt immer weiter voran“, versichert Fabian Crummenerl.

IKOffice Grote+Brocksieper Bild 3
Daten können an verschiedenen Arbeitsplätzen eingegeben werden. Zum Beispiel um Arbeitskarten für die Werkzeugwartung zu erstellen

Jederzeit erhält man den Status Quo zu jedem Werkzeug
Bei Grote+Brocksieper laufen aktuell 49 Maschinen, auf denen je ein Werkzeug verbaut ist. Fabian Crummenerl betont: „Uns ist es wichtig, wie der Status Quo jedes einzelnen Werkzeugs ist, das bei uns bereits gebaut wurde oder sich gerade im Werkzeugbau in der Herstellung befindet.“

Für Werkzeuge, die repariert und gewartet werden müssen, wird vom System ein entsprechender Wartungsauftrag hinterlegt. An dieser Stelle unterstützt die Software den Anwender ebenfalls, denn frühzeitig können Schwachstellen oder Verschleiß im Werkzeug detektiert werden. Ein Austausch samt Beschaffung des Ersatzteils erfolgt rechtzeitig vor dem Serienstart auf der Spritzgießmaschine. Nur so gelingt es, dass ein Werkzeug auch tatsächlich bereitsteht, wenn es auf der Kunststoffspritzmaschine eingerüstet werden muss – das gilt für Neuwerkzeuge genauso wie für zu wartende Bestandswerkzeuge. Durch die Software ist jederzeit eine Statusabfrage als Soll/Ist-Vergleich möglich.

IKOffice Grote+Brocksieper Bild 4
Eine übersichtliche Softwareoberfläche und eine intuitive Bedienung macht die Anwendung für den Werkzeugmacher denkbar einfach

Für Werkzeuge, die repariert und gewartet werden müssen, wird vom System ein entsprechender Wartungsauftrag hinterlegt. An dieser Stelle unterstützt die Software den Anwender ebenfalls, denn frühzeitig können Schwachstellen oder Verschleiß im Werkzeug detektiert werden. Ein Austausch samt Beschaffung des Ersatzteils erfolgt rechtzeitig vor dem Serienstart auf der Spritzgießmaschine. Nur so gelingt es, dass ein Werkzeug auch tatsächlich bereitsteht, wenn es auf der Kunststoffspritzmaschine eingerüstet werden muss – das gilt für Neuwerkzeuge genauso wie für zu wartende Bestandswerkzeuge. Durch die Software ist jederzeit eine Statusabfrage als Soll/Ist-Vergleich möglich.

MoldManager muss aktiv gelebt werden
Eine Software ist bekanntlich nur so gut, wie der Anwender diese auch pflegt. Neben den erwähnten Stundensätzen sind im MoldManager bei Grote+Brocksieper weitere wichtige Eckdaten hinterlegt. Wichtig sind die Materialien, aber auch die Größe eines Werkzeugs und das Gewicht sind im System hinterlegt. Sind die grundsätzlichen Eingaben einmal gemacht, lässt sich die Software intuitiv bedienen und startet jeden Auftrag mit der Erstellung einer Arbeitskarte. Fabian Crummenerl: „Die Software bietet aktuell weitaus mehr Möglichkeiten, als wir nutzen. Der nächste Schritt wird die Kapazitätsplanung sein, die wir entsprechend im Werkzeugbau einführen wollen.“


Kapazitätsbezogene Planung

Um die Durchführung von Fertigungsaufträgen im internen Versuchs- und Prüfstandsbau des WZL der RWTH Aachen sicher zu beherrschen, setzt das Institut auf den MoldManager von IKOffice. Zielsetzung war eine ganzheitliche Auftragsbetrachtung bis zum Fertigungsabschluss.

IKOffice WZL
Alles im Blick: Mit Touch-Terminals zur Produktionszeiterfassung wurden die insgesamt 19 Bearbeitungsmaschinen des WZL ausgestattet

Betritt man die Fertigungshalle des Werkzeugmaschinenlabors (kurz WZL) in Aachen, reihen sich modernste Bearbeitungszentren hintereinander, wie Perlen auf einer Schnur. Gefertigt werden in dieser Produktionshalle Fertigungsaufträge im internen Versuchs- und Prüfstandsbau. Einzelne Komponenten, die als Basis für die weitere Forschungsarbeit an den Instituten dienen und dann die Grundlage für die Erarbeitung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sind. „Nur durch das Zusammenspiel des Servicebereichs mit den einzelnen Abteilungen sowie den Lehrstühlen aus den einzelnen Disziplinen können wir hier exzellente Forschung betreiben“, verdeutlicht Servicebereichsleiter Andreas Rößler die Bedeutung der internen, strukturierten Zusammenarbeit.

Das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen University steht weltweit als Synonym für zukunftsweisende Forschung und erfolgreiche Innovationen auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Unter der Leitung der vier Professoren Thomas Bergs, Christian Brecher, Robert Schmitt und Günther Schuh werden in sechs Forschungsbereichen – Fertigungstechnik, Werkzeugmaschinen, Produktionssystematik, Getriebetechnik, Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement – vielfältige Fragestellungen bearbeitet. Hierbei werden sowohl grundlagenbezogene als auch an den Erfordernissen der Industrie ausgerichtete Forschungsvorhaben durchgeführt und praxisgerechte Lösungen zur Rationalisierung der Produktion erarbeitet.

Den Auftakt für die Zusammenarbeit mit dem auf den Werkzeugbau spezialisierten Softwarehersteller IKOffice GmbH, markierte eine im Jahr 2019 veröffentlichte Studie der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie zum Thema ’Erfolgreich Planen und Steuern im Werkzeugbau’. Dabei wurden MES- und PPS-Systeme verschiedener Hersteller hinsichtlich Ihrer Einsatzmöglichkeiten und Funktionsumfänge betrachtet, verglichen und vorgestellt. Anhand dieser Informationen und unter Berücksichtigung der am WZL vorliegenden Rahmenbedingungen und Anforderungen wurde im Zuge einer Umstrukturierung und Anpassung der Arbeitsprozesse die Software MoldManager von IKOffice eingeführt.

IKOffice WZL Bild 2
Detaillierte Planung: Im Büro werden die Projekte geplant, definiert und terminiert

Übersichtliche Software für die komplette Auftragsabwicklung
„Es wurde von unserem Anforderungskatalog her schnell deutlich, dass wir mit unseren Produkten, die wir herstellen, ein Mischbetrieb zwischen der Produktion von Halbzeugen für Zahnräder und darüber hinaus Unikat-Anwendungen sind. Da hat sich die Software von IKOffice hervorgetan, weil man mit dieser Lösung beide Welten abbilden kann“, erklärt Andreas Rößler die Entscheidung für IKOffice aus Oldenburg.

„Zu ergänzen ist dann noch die übersichtliche Gestaltung dieser kompakten Software, von der Auftragserstellung, über die Auftragsbestätigung und Lieferschein, Planung bis hin zur Rechnungsstellung,“ wie Christian May, Leiter des Service Center Mechanische Werkstatt der RWTH, ergänzt. „Single Source of Truth,“ liefert Andreas Rößler als Stichwort: „Man hat halt alles in einem System.”

Mit der Einführung der Software wurden die Maschinen im Vorfeld mit insgesamt 19 Touch-Terminals zur Produktionszeiterfassung versehen. Die Terminals befinden sich in einem virtuellen Netzwerk, welches durch entsprechende Switche, kabelgebundene Netzwerkverbindungen zwischen den einzelnen Geräten, an den Maschinen zur Verfügung gestellt wird.

Der IKOffice-MoldManager wurde auf der Serverinfrastruktur des WZL installiert. Die Motivation zur Einführung ist in der erreichbaren Granularität der internen Fertigungsplanung, der Transparenz und Verlässlichkeit gegenüber dem Kunden und der schlanken Informationsbereitstellung gegenüber dem Mitarbeitenden zu sehen. Gleichzeitig wird durch die Feinplanung ein exaktes Abbild der aktuellen und zukünftigen Fertigungskapazitäten erzeugt, das eine Optimierung der Möglichkeiten zur Annahme von Fertigungsaufträgen erlaubt.

Die Auswirkungen bei Ausfällen von Maschinen oder Mitarbeitenden können betrachtet und die Ergebnisse unverzüglich in eine alternative Fertigungsplanung überführt werden. Auch dies hat einen direkten Einfluss auf die Liefertreue und somit auf die Kundenzufriedenheit.

Detaillierte Planung schafft Transparenz für Mitarbeitende
Eine Planung hatte zuvor bereits stattgefunden, wie genau der Durchlauf eines einzelnen Bauteils gestaltet werden soll. „Was aber nicht gegeben war, war die Überlagerung mit einer Zeitschiene“, spricht Timo Schönenberg als Leiter der Lehrwerkstatt noch einmal ein wichtiges Kriterium für eine vollumfängliche Planungsmöglichkeit an. „Im Vorfeld war nie planbar, was uns im Hause eigentlich an Ressourcen zur Verfügung steht.“

IKOffice WZL Bild 3
Zugänglich: An jeder Maschine hat der Mitarbeitende vollen Zugriff auf die im System hinterlegten Aufträge sowie die dazugehörigen Dokumente, wie etwa Konstruktionspläne

Als Beispiel nennt Timo Schönenberg den plötzlichen Ausfall eines Mitarbeitenden: „Das hat natürlich in der Folge Konsequenzen für den eigentlichen Fertigungsprozess. Das war zuvor nicht kalkulierbar.“ Nun unterstützt das System das WZL dabei, Kapazitäten in Echtzeit fortzuschreiben. „Wenn beispielsweise Eilaufträge hereinkommen, die mit Priorität verfolgt werden müssen, hat das unumgängliche Auswirkungen auf die gesamte Fertigungsplanung“, macht Timo Schönenberg deutlich.

Christian May findet das gerade in der Praxis und in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden sehr hilfreich: „Die Kollegen an der Maschine wissen ganz genau, wann sie welches Bauteil zu fertigen haben. Sie können sich in einem gewissen Rahmen selbst organisieren, da sie im System ganz genau erkennen, was in den nächsten zwei Wochen an Bauteilen gefertigt werden muss.“

Vor der Einführung der Software sei das Regal „mit Bauteilen gut gefüllt“ gewesen – die unangenehmen und anspruchsvollen Bauteile seien dann in der Priorität immer nach hinten gerutscht. „Sie bekommen jetzt aber auch laut der Planung die Zeit, um sich mit den anspruchsvollen Bauteilen entsprechend auseinanderzusetzen“, betont Christan May. Damit sorgt das Programm auch für eine Planungssicherheit bei den Mitarbeitern und nimmt ihnen den Druck. „Und mich als Person in leitender Funktion entlastet es auch, weil nun die Arbeiten selbstständig nach Prioritätenvorgaben erledigt werden, selbst wenn ich einmal nicht vor Ort bin.“

Neben dem Nutzerpotenzial für das Bestellportal wird der IKOffice MoldManager im Bereich des Service-Center ‘Mechanische Werkstatt’ des Werkzeugmaschinenlabors zur Auftragslenkung und -steuerung verwendet. Drei Mitarbeitende sind dabei mit der Beratung und Planung eingehender Anfragen, sowie der Administration der Werkstatt beauftragt.

Innerhalb der Abteilung arbeiten acht Facharbeiter und Techniker sowie zehn Auszubildende mit der Produktionszeiterfassung an der Maschine. „Wir schaffen jetzt Transparenz“, bringt es Andreas Rößler auf den Punkt. Er geht davon aus, dass die Mitarbeiter durch die Buchungen für jeden Auftrag auch für neuen Input sorgen, mit dem dann Christian May und Timo Schönenberg Projekte genauer und stringenter planen können. „Insbesondere bei den Auszubildenden, die mit dem System nun vom Start weg arbeiten, ist das Interesse für die Digitalisierung sehr groß“, war Andreas Rößler von der schnellen Akzeptanz dann doch überrascht.

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Transparenz für den Kunden: Timo Schönenberg, Christian May und Andreas Rößler (von links) ziehen ein positives Fazit der Zusammenarbeit mit IKOffice

Software ist wichtiger Bestandteil der New Work
Für die Verantwortlichen ist der Einsatz moderner Software im digitalen Zeitalter praktisch ein Muss. Sie erleichtert die Durchführung von Experimenten und die Auswertung von Ergebnissen. Durch die Verwendung von Software kann die Effizienz und Genauigkeit verbessert werden, was zu besseren Ergebnissen und schnelleren Entscheidungen führt.

Andreas Rößler führt weiter aus: „Neben diesen Aspekten ist in der Digitalisierung eine Software ein wichtiger Bestandteil für das New Work mit situativer, mobiler Arbeit und Homeoffice, um Prozesse über alle Arbeitsbedingungen sicher und effizient umsetzen zu können.“

Zeitnah wird es zudem die Möglichkeit eines institutsübergreifenden Zugriffs auf die Software geben. In enger Abstimmung mit IKOffice wird an einer webbasierten Lösung für alle Institute der Fakultät 4 gearbeitet. Im Kern wird es sich bei der angestrebten Lösung um ein Bestellportal zur einfachen und übersichtlichen Erstellung von Fertigungsanfragen und den Austausch aller auftragsrelevanten Informationen handeln.

Die so erstellten Anfragen werden direkt in ein neues Projekt im IKOffice MoldManager überführt. Durch die Mitarbeitenden wird die Anfrage in ein Fertigungsszenario eingeplant und das entsprechende Angebot erstellt. Nach Auftragserteilung wird die Vorplanung in die Live-Planung übernommen und der Kunde bekommt eine Auftragsbestätigung mit einem verbindlichen Liefertermin genannt.

Organisation und Kommunikation via Web-Portal anstelle von E-Mails
„Über das Webportal kann der Kunde zu jedem Zeitpunkt den Status seiner Anfrage und den Fertigungsstand seiner Bauteile überblicken“, freut sich Andreas Rößler über diese Möglichkeit der digitalen Zusammenarbeit. Durch die Nutzung detaillierter Statusbezeichnungen dient das Webportal gleichzeitig der Konfliktlösung mit dem Kunden.

Aktuell geht man von über 100 potenziellen Portalnutzern seitens der Fakultät 4 und des WZL aus. „Unter bestimmten Rahmenbedingungen ist diese Zahl zukünftig aber deutlich skalierbar“, so Rößler. „Das deckt dann zwei Komfortzonen ab: wir bekommen detaillierte Aufträge, weil die Kollegen alles ausfüllen und die entsprechenden Daten anhängen müssen. Und wir schaffen die Transparenz für unseren Kunden.“

Kommunikation per E-Mail mit unterschiedlicher Auslegung der Inhalte und dem Fehlen von wichtigen Unterlagen gehört damit endgültig der Vergangenheit an.


ERP- und PPS-Systeme für den Werkzeug- und Formenbau

Der Werkzeug- und Formenbau steht vor einem grundlegenden technologischen Umbruch. Während viele Unternehmen vor der Herausforderung stehen, veraltete ERP- und PPS-Systeme zu ersetzen, bietet sich zugleich die Chance, IT-Strukturen zu modernisieren und die digitale Prozesskette zu stärken. Die Softwarelösungen ‘MoldManager’ und ‘LivingERP’ der IKOffice GmbH adressieren diese Entwicklung mit praxisnahen Funktionen und hoher Integrationsfähigkeit, sowohl für eigenständige Werkzeugbaubetriebe als auch für Serienfertiger mit angeschlossenem Werkzeugbau.

Viele Anbieter klassischer ERP- und PPS-Systeme ziehen sich zunehmend aus dem Markt zurück oder können aktuellen Anforderungen nur unzureichend gerecht werden. Unternehmen im Werkzeug- und Formenbau, die Betriebsmittel wie Werkzeuge, Vorrichtungen oder Anlagen entwickeln und fertigen, sehen sich daher einem steigenden Handlungsdruck gegenüber, ihre IT-Landschaften zukunftsfähig auszurichten.

IKOffice bietet mit ‘MoldManager’ und ‘LivingERP’ zwei auf die spezifischen Anforderungen der Branche zugeschnittene Lösungen. Die Software ermöglicht nicht nur die Einführung neuer Systeme, sondern auch die Ablösung bestehender Altanwendungen – inklusive strukturierter Datenmigration und individueller Prozessanpassung. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf einen reibungslosen Übergang mit minimaler Ausfallzeit und stabiler Betriebsumgebung.

IKOffice Ingo Kuhlmann (CEO) und Daniel Migowski (CTO)
Ingo Kuhlmann (CEO) und Daniel Migowski (CTO) bilden die Geschäftsführung bei IKOffice

Ein zentrales Element ist die verlustfreie Übernahme bestehender Daten und die nahtlose Integration in vorhandene ERP-Infrastrukturen. Vor allem Unternehmen mit eigenem Inhouse-Werkzeugbau – vom Mittelständler bis zum Großunternehmen mit Systemen wie SAP, Microsoft Dynamics oder ProAlpha – können MoldManager als spezialisierte Ergänzung einsetzen. Eigenständige Werkzeugbaubetriebe ohne Serienfertigung nutzen die Lösung als vollwertiges, projektbasiertes ERP-System für alle Kernprozesse – von der Kundenanfrage bis zur Auslieferung.

Serienfertigung im Fokus: LivingERP als modulare Ergänzung
Auch in der Serienfertigung zeigt sich ein Modernisierungsbedarf. Viele Unternehmen arbeiten weiterhin mit starren Systemen, die den heutigen Anforderungen an Transparenz, Reaktionsfähigkeit und digitale Integration nicht mehr gerecht werden.

LivingERP ist eine eigenständige ERP-Lösung für Betriebe der Teilefertigung. Die Software deckt zentrale Geschäftsprozesse ab: von Einkauf, Produktionsplanung und Lagerverwaltung bis hin zu Logistik, Controlling und Rechnungsstellung. Sie ist flexibel skalierbar, intuitiv bedienbar und schnell implementierbar.

IKOffice Branchensoftware
Im Werkzeugbau entscheidet die exakte Ausführung jedes Details über Qualität und Prozesssicherheit in der anschließenden Serienfertigung.

Besonders wirksam entfaltet sich der Nutzen durch die Kombination mit der Software MoldManager: Die vollständig integrierte Systemlandschaft schafft durchgängige Abläufe von der ersten Produktidee über die Werkzeugbereitstellung bis zur Serienproduktion. Alle Prozessdaten werden zentral erfasst und verarbeitet. Das reduziert den Abstimmungsaufwand, verbessert die Planbarkeit und erhöht die Prozesssicherheit, insbesondere in hybriden Betriebsmodellen mit eigener Fertigung und Werkzeugbau.

Migration in der Praxis: Beispiel Stolz & Seng
Ein Beispiel für eine erfolgreiche Systemumstellung ist die Stolz & Seng Kunststoffspritzguss Formenbau GmbH mit Sitz in Donaueschingen. Das Unternehmen zählt zu den technologisch führenden Betrieben im Bereich Kunststoffspritzguss und Werkzeugbau. Seit 2003 entwickelt und fertigt Stolz & Seng hochpräzise Kunststoffteile für Branchen wie Automotive, Medizintechnik und Elektrotechnik.

“Mit IKOffice haben wir einen Partner gefunden, der unsere Sprache spricht und unsere Anforderungen versteht”
— Christian Seng, Geschäftsführer von Stolz & Seng

Im Jahr 2021 entschied sich das Unternehmen, das bestehende ERP-System abzulösen und MoldManager von IKOffice einzuführen. Ziel war es, die Transparenz in der Projektplanung zu verbessern, die Vernetzung zwischen Werkzeugbau und Fertigung zu stärken und eine konsistente Datenbasis für weiteres Wachstum zu schaffen.

Die Migration erfolgte in enger Zusammenarbeit mit IKOffice. Bestehende Datenstrukturen wurden übernommen, Prozesse individuell angepasst und die Integration schrittweise umgesetzt. Die Überführung des zuvor stark integrierten Altsystems ermöglichte es zudem, praxisrelevantes Know-how zu gewinnen und ein übertragbares Migrationskonzept zu entwickeln, das künftig auch in anderen Betrieben Anwendung finden kann.

Nach kurzer Implementierungsphase ging das neue System ohne nennenswerte Unterbrechungen in den Regelbetrieb über. Seitdem profitiert Stolz & Seng von einer durchgängigen Prozesskette, von der Anfrage über die Werkzeugkalkulation bis hin zur Serienfertigung. Die Integration der IKOffice-Software verbessert die Datenkonsistenz und reduziert den administrativen Aufwand spürbar.


IKOffice Stolz & Seng
Bei Stolz & Seng greifen Konstruktion, Fertigung und Montage im Werkzeugbau präzise ineinander – für effiziente Abläufe und reproduzierbare Qualität in der Kunststoffverarbeitung

„Mit IKOffice haben wir einen Partner gefunden, der unsere Sprache spricht und unsere Anforderungen versteht“, erklärt Christian Seng, Geschäftsführer von Stolz & Seng. „Der Systemwechsel verlief reibungslos. Besonders schätzen wir die praxisnahe Unterstützung und die hohe Flexibilität der Software.“

Systemwechsel mit Perspektive
Viele Fertigungsunternehmen sehen sich heute mit der Situation konfrontiert, dass eingesetzte Systeme nicht mehr gepflegt werden oder Änderungen in Lizenzmodellen neue Unsicherheiten mit sich bringen. Hier bietet IKOffice mit einem bewährten Migrationskonzept und praxisnaher Beratung konkrete Unterstützung.

Ein spezielles Trade-In-Modell ermöglicht den Umstieg auf MoldManager und LivingERP zu planbaren Konditionen. Inklusive ist eine strukturierte Datenübernahme, individuelle Prozessgestaltung und die Ausrichtung auf künftige Digitalisierungsschritte – mit dem Ziel, eine langfristig stabile IT-Infrastruktur aufzubauen, die den betrieblichen Anforderungen auch in Zukunft gerecht wird.


Neuer Global Partner der ISTMA World

Die IKOffice GmbH wurde offiziell als Global Partner in das ISTMA World Global Partners Program aufgenommen. Die Unterzeichnung des ‘Memorandum of Understanding’ (MoU) fand im Rahmen der internationalen Fachmesse ‘Moulding Expo 2025’ in Stuttgart statt. Damit gehört IKOffice zu dem exklusiven Kreis international führender Unternehmen, die aktiv an der Weiterentwicklung des globalen Werkzeug- und Formenbaus mitwirken
.

IKOffice Neuer Global Partner der ISTMA World
Ingo Kuhlmann (3. von links), Geschäftsführer der IKOffice GmbH besiegelt mit einem Handschlag mit ISTMA-Präsident Bob Williamson die Partnerschaft

IKOffice entwickelt spezialisierte Softwarelösungen, die exakt auf die Anforderungen des Werkzeug-, Formen- und Vorrichtungsbaus zugeschnitten sind. Die Produkte des Oldenburger Unternehmens ermöglichen eine nahtlose Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Projektanfrage über die Konstruktion bis hin zur Fertigung, Nachkalkulation und Betriebsdatenerfassung.

„Wir sehen es als große Chance und Verpflichtung, unsere technologische Expertise in die internationale Arbeit der ISTMA einzubringen“, betont Ingo Kuhlmann, Geschäftsführer der IKOffice GmbH. „Gemeinsam mit den anderen Global Partnern wollen wir die Digitalisierung des Werkzeug- und Formenbaus beschleunigen und die Innovationsfähigkeit auf globaler Ebene stärken.“

Synergien für den Werkzeug- und Formenbau
Die ISTMA World (International Special Tooling and Machining Association) ist der weltweite Dachverband für nationale Verbände der Werkzeug-, Formen-, Modell- und Vorrichtungsbauindustrie. Sie repräsentiert über 8000 Unternehmen aus mehr als 20 Ländern. Die Partnerschaft mit IKOffice stärkt gezielt den Fokus auf Digitalisierung – etwa durch Software-Innovationen und Know-how-Transfer.

Strategische Zusammenarbeit mit Perspektive
Mit dem Beitritt bekräftigt IKOffice seinen Anspruch, nicht nur technologisch führend zu agieren, sondern auch als aktiver Impulsgeber in der Branche Verantwortung zu übernehmen. Die Zusammenarbeit mit der ISTMA soll in den kommenden Jahren weiter intensiviert und mit konkreten Initiativen ausgestaltet werden.

Branchentreffen in Berlin
Ein wichtiger Branchentreff im Rahmen der Partnerschaft war das ISTMA Europe Meeting, das vom 03. bis 05. November 2025 in Berlin stattfand. IKOffice war dort gemeinsam mit weiteren Global Partnern vertreten, um aktuelle Entwicklungen, strategische Themen sowie gemeinsame Initiativen für die Zukunft des Werkzeug- und Formenbaus zu diskutieren. Die Veranstaltung bot eine Plattform für den internationalen Austausch von Best Practices, technologischen Trends und zur Förderung von Kooperationen innerhalb der Branche. Weitere Informationen zu zukünftigen Veranstaltungen finden Sie auf der offiziellen Webseite der ISTMA World:
www.istma.org/en/events/


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Keywords
Entwicklung von Software / ERP / Formenbau / Planungssoftware / Serienfertigung / Software für Customer-Relationship-Management (CRM) / Software für Logistik / Software für Personalwirtschaft / Software für PPS (Produktionsplanung und -steuerung) / Software für Warenwirtschaft / Werkzeugbau

 

20. Januar bis 22. Januar 2026
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