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Forschen gegen Mikroplastik: TU Freiberg entwickelt neues Verfahren f√ľr naturbasierte Mikropartikel

Vor allem im Meer verbreitet sich Mikroplastik immer mehr. Welche Auswirkungen das auf Lebewesen und den Menschen haben kann, ist noch nicht langfristig erforscht. Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg arbeiten daher an der Herstellung neuer biobasierter und bioabbaubarer Mikropartikel.

Die Professur Str√∂mungsmechanik und Str√∂mungsmaschinen der Technischen Universit√§t Bergakademie Freiberg will in den kommenden Jahren gemeinsam mit Wissenschaftlern der Johannes-Gutenberg-Universit√§t Mainz und der TU M√ľnchen sowie drei Industriepartnern ein innovatives Verd√ľsungsverfahren f√ľr biobasierte, bioabbaubare Polymermaterialien entwickeln.

Diese umweltfreundlichen Mikropartikel sollen umweltschädliches Mikroplastik in Shampoos und anderen Kosmetika ersetzen. Im Projekt Bioshampoo wird die vollständige Prozesskette von der Konzeptionierung des Verfahrens, der Partikelentwicklung, der Integration in ein Endprodukt (Shampoo) und der abschließenden Untersuchung der Bioabbaubarkeit nach Einleitung in den Wasserkreislauf untersucht.

Als ‚ÄěMikroplastik“ werden Plastikpartikel mit einer Gr√∂√üe von wenigen Nanometern bis hin zu einigen Millimetern bezeichnet. Erd√∂lbasiertes Mikroplastik ist aktuell noch in vielen Kosmetikprodukten enthalten. In Kl√§ranlagen k√∂nnen diese Kleinstpartikel nur schwer abgebaut oder abgefiltert werden.

Beim geplanten Verd√ľsungsverfahren wird das aus Naturstoffen gewonnene Ausgangsmaterial zun√§chst aufgeschmolzen und die Schmelze anschlie√üend √ľber ein eingeleitetes Gas mit hoher Geschwindigkeit durch eine D√ľse gedr√ľckt. Die Schmelze zerf√§llt dabei in einzelne Tr√∂pfchen, aus denen sich nach der Erstarrung √ľberwiegend sph√§rische Teilchen bilden. Diese sollen in der Kosmetik die gleiche Funktion wie Mikroplastik √ľbernehmen, allerdings erwarten die beteiligten Wissenschaftler, dass die naturbasierten Mikropartikel viel einfacher und schneller aus dem Abwasser entfernt werden k√∂nnen.

Das Projekt wird im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) mit einer Gesamtsumme von zirka 1,1 Millionen Euro gef√∂rdert. In der Projektbeantragung und -durchf√ľhrung wurden und werden die Wissenschaftler au√üerdem durch die innoscripta GmbH M√ľnchen unterst√ľtzt.

Quelle: Technische Universität Bergakademie Freiberg

 

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