Ausstellernews Fakuma 2015

Sonderhoff Chemicals GmbH
Wir sind der System-Lieferant für polymere Dichtungs- und Ver-
gusssysteme, Anlagenbau, Automation und Dienstleistungen

Neue Dosierzelle mit Dünnschichtentgasung für LED-Verguss

Auf der Fakuma stellt die Sonderhoff Chemical GmbH die neue 3-Kom- ponenten-Dosierzelle Smart-L / DM 403 aus. Sie ist modular konstruiert und kann flexibel auf unterschiedliche Fertigungskonzepte hin angepasst werden. Neu angeboten wird die Dünnschichtentgasung in den Vor- ratstanks der Dosierzelle. Dabei wird die ursprünglich beim Produk- tionsvorgang eingerührte Luft aus dem Verguss im Vorratstank unter Vakuum wieder komplett evakuiert – für eine blasenfreie Verkapselung der klar vergossenen LEDs und damit hohe Vergusstransparenz.

Sonderhoff - Dosierzelle Bild 1
LED-Lichttechnik nimmt rasant an Bedeutung zu

LED-Lichttechnik erobert mit rasanter Geschwindigkeit den Leuchtmittelmarkt. Alle sechs bis acht Monate entsteht eine neue LED-Generation. Zum Schutz der LEDs vor Feuchtigkeit, Staub und sonstigen Witterungseinflüssen bei Außen- einsatz sowie für Temperatur- und Vibrationsbeständigkeit werden die LEDs meist mit transparenten 2-Komponenten Gießharzen auf Basis von Polyurethan oder Silikon verkapselt. Ziel ist es, für eine lange Lebensdauer der LEDs, zum Bei- spiel in wetterfesten LED-Arrays für Leuchtreklamen, Straßenlaternen, Tun- nelbeleuchtungen und Anzeigetafeln zu sorgen. Sonderhoff Chemicals in Köln ist als Hersteller von Verguss- und Schaumdichtungssystemen unter anderem auf das Abdichten von Leuchten- und Elektronikgehäusen und insbesondere die Versiegelung von LED-Beleuchtungen spezialisiert.

Die Fachbesucher bekommen auf dem Messestand die neue 3-Komponenten Dosierzelle Smart-L / DM 403 für das Dichtungsschäumen, Kleben und Vergießen von industriellen Bauteilen live vorgeführt und erleben wie LED-Lichtleisten mit Klarverguss vergossen werden.


Blasenfreier Verguss durch Dünnschichtentgasung
Für eine stabile Versiegelung muss das Vergussmaterial blasenfrei in das Bauteil vergossen werden. Mit der von Sonderhoff verwendeten Methode der Dünn- schichtentgasung wird im Vorratstank unter Vakuum die Luft aus dem Verguss evakuiert. Ein einwandfreier Verguss ohne Lufteinschlüsse und Schlieren entsteht, sodass die transparent vergossenen LEDs verkapselt sind und ihren optimalen Leuchtwirkungsgrad behalten. Je nach Vergussformulierung und in Abhängigkeit vom Bauteil können Dichtigkeitsklassen bis IP67 erreicht werden.

Sonderhoff - Dosierzelle Bild 2
3-Komponenten Dosierzelle Smart-L / DM 403 mit Dünnschichtentgasung

Die LED-Vergusssysteme von Sonderhoff aus der Produktfamilie Fermadur sind transparent oder opak verfügbar und sie vergilben nicht. Durch den Einsatz aliphatischer Isocyanate sind sie hoch beständig gegen UV-Strahlung und besitzen eine gute Lichtdurchlässigkeit von bis zu 89 %.

Anders als Kunststoffe wie PC, PS oder SAN kann der Klarverguss Fermadur zudem Kratzer wieder zu heilen – die Vergussoberfläche kehrt selbständig in ihren ursprünglich unverkratzten Zustand zurück. Der transparente LED-Verguss bleibt dadurch gleichbleibend lichtdurchlässig. Damit ist diese Technologie auch für viele anspruchsvolle Anwendungen der Oberflächenbeschichtung interessant.

Große Vielfalt der Vergusssysteme auch unter schwierigen Einsatz- bedingungen
Die Fermadur-Vergusssysteme auf Basis von Polyurethan werden neben LED- Beleuchtungen auch für das Vergießen elektronischer und elektrischer Bau- elemente eingesetzt. Die sensible Elektronik und Lichttechnik sind so vor Feuchtigkeit, Staub, mechanischen Beschädigungen und sonstigen Umwelt- einflüssen geschützt. Die Vergusssysteme von Sonderhoff können entsprechend ihrer Anwendung und den geforderten Eigenschaften formuliert werden: unterschiedliche Härtegrade, Materialdichte, Temperaturbeständigkeit und Verarbeitungseigenschaften wie Viskosität, Topfzeit und Klebfreizeit sind möglich. Der Kunde kann für den Elektronikverguss auch verschiedene Farben auswählen. Für lichtdurchlässige und optisch attraktive LED-Anwendungen kommen die Vergusssysteme allerdings transparent oder opak zum Einsatz. Mit LED-Verguss sind auch Außenanwendungen, zum Beispiel bei Schwimmbadbeleuchtungen, möglich. In einer Systemprüfung des mit Fermadur vergossenen Bauteils werden in Abhängigkeit von der Bauteilkonstruktion Dichtigkeitsklassen bis IP67 erzielt. Für Tunnelbeleuchtungen, die keinen Ex-Schutz benötigen, können die Fermadur-Vergusssysteme auch flammhemmend eingestellt werden, so dass sie die Prüfungen gemäß den UL94-Brandschutzklassen bestehen.


Prozesssichere Verguss-Applikation
Die Bauteilapplikation erfolgt wirtschaftlich und prozesssicher mit der FIP- Auftragstechnik (Formed In-Place) und einer teil- oder vollautomatischen Nie- derdruck Misch- und Dosieranlage von Sonderhoff Engineering. Aufgrund des guten Fließverhaltens verteilen sich die Polyurethan basierten Vergussmassen gleichmäßig und vollflächig in die entlegensten Stellen komplexer Bauteile. Mit der Methode der Dünnschichtentgasung werden Lufteinschlüsse vermieden. Mehrere LED-Serien unterschiedlichster Bauteil- oder Trägerformen lassen sich auf diese Weise mit demselben Vergussprodukt auf der Misch- und Dosieranlage vergie- ßen.

Sonderhoff - Dosierzelle Bild 3
Für eine optimale Lichtstreuung werden LEDs im Zweischichtverfahren mit klarem und opakem Verguss überzogen

LED-Leuchten werden häufig in einem Zweischichtverfahren zuerst mit einem transparenten Verguss versiegelt und in einem zweiten Schritt mit einem opaken Verguss überzogen, der für eine optimale Lichtstreuung sorgt. Beide Ver- gussschichten sind UV-beständig. Auch wenn LED-Licht weniger Wärme als eine Glühbirne entwickelt, ist es entscheidend, dass LED-Versiegelungen eine hohe Temperaturbeständigkeit haben, damit sie ein breites Spektrum unterschiedlicher Anwendungen und Einsatzbedingungen abdecken können.

Welches Vergusssystem eingesetzt werden soll, ist immer abhängig von den konkreten Anforderungen an das Bauteil. Die Überlegungen zu Art und Form sowie Eigenschaften eines Vergussmaterials sollten daher bestenfalls schon in die Konstruktionsphase von LED-Leuchten/-Lichtsystemen einfließen.



Neuer Standard für Schaumdichtungen in der Elektronikindustrie

Die Lebensadern der hochautomatisierten Industrieproduktion laufen heu- te in den Schaltschränken für die Elektroverteilung und die Steuerungs- und Sicherheitstechnik der Fertigungsanlagen zusammen. Die sensible Elektronik hierfür wird vom Schaltschrankkorpus bestmöglich gegen Störungen und mechanische Beschädigungen geschützt. Aber der Schaltschrank muss auch dicht sein. Dafür sorgen die 2-Komponenten Polyurethan-Schaumdichtungen Fermapor K31 der Sonderhoff Chemicals GmbH, Köln. Sie dichten den Schaltschrankkorpus und die Türen perfekt ab, damit Schmutz, Staub und Feuchtigkeit nicht in das Innere eindringen und die Elektronik beschädigen. Daraus resultierende Störungen könnten Produktionsausfälle nach sich ziehen, die immer mit hohen Kosten verbunden sind.

Sonderhoff - Elektronikindustrie Bild 1
Die gute Rückstellfähigkeit der Polyurethan-Schaumdichtung Fast-Cure Fer- mapor K31 ist bei häufigerem Öffnen und Schließen der Schaltschranktür entscheidend für eine gleichbleibend hohe Dichtwirkung im geschlossenen Zustand.

Sonderhoff Chemicals entwickelt und produziert für Schaltschränke und Elektronikgehäuse spezielle Dichtungsmaterialien für Polyurethanschaumdich- tungen in unterschiedlichen Anwendungen. Sie decken je nach Wahl des Materialtyps ein breites Eigenschaftsspektrum ab: geringe Verbau- und Kleb- freizeiten dank schnell reagierender Fast-Cure-Schäume, hoher Flammschutz gemäß Brandschutznorm UL 94 HF-1, geeignet für den Innen- oder Außeneinsatz, gutes Rückstellverhalten der Schaumdichtungen nach Kompression sowie hohe Dichtigkeiten nach den Prüfklassifizierungen gemäß NEMA für Nordamerika oder den IP-Klassen (Eindringschutz) in Europa. Die genannten Dichtungseigenschaf- ten erhöhen den Schutz der elektrischen und elektronischen Betriebsmittel im Schaltschrank gegen Staub, Regen, Spritz- und Strahlwasser sowie vor Feuer.

Fast-Cure Schäume für verkürzte Verbau- und Klebfreizeiten
Mit den schnell reagierenden Schaumdichtungen von Sonderhoff für das Abdich- ten von Schaltschränken und Elektronikgehäusen können kurze Aushärtezeiten realisiert werden. Sie können an die jeweilige Produktionsgeschwindigkeit und Taktung der Applizierungsprozesse beim Kunden angepasst werden. Mit der sehr schnell reagierenden 2-Komponenten Fast-Cure-Polyurethanschaumdichtung Fermapor K31-A-4530-2-B-FC für Indoor-Schaltschränke ist die Dichtungs- oberfläche schon nach rund 3,5 min klebfrei und die Verbauzeit kann von bisher ca. 60 min um mehr als die Hälfte auf rund 25 min reduziert werden.

Für Schaltschränke, die permanent der Witterung ausgesetzt sind, bietet Sonderhoff speziell outdoor-getestete Fast-Cure-Schaumdichtungen an. Die dafür eingesetzte schnell reagierende Schaumdichtung Fermapor K31-A-6065-1-B-FC kann schon bereits nach rund 20 min verbaut werden, gegenüber dem bisherigen Standard von 60 min. Und die Klebfreizeit dieser Fast-Cure-Schaumdichtung liegt nach bislang 12 min jetzt bei rund 3 min. Der Vorteil ist: mit kürzeren Klebfreizeiten können Weiterverarbeitungsprozesse frühzeitiger beginnen.

Bei der Entwicklung von Dichtungsrezepturen berücksichtigt Sonderhoff insbe- sondere auch die spezifischen Fertigungskonzepte und Applizierungsprozesse seiner Kunden. So kommt es bereits bei der Entwicklung von 2-Komponenten Schaltschrankdichtungen darauf an, das Reaktionsverhalten und die Topfzeit bis zum Beginn des Aufschäumens sowie die Aushärtezeit der Schaumdichtung auf die Fertigungsprozesse der Kunden im Schaltschrankbau abzustimmen.

Im Schaltschrankbau ist unter anderem die Verbauzeit entscheidend, also die Zeit, die für das Aushärten der Schaumdichtung notwendig ist und nach der die beschäumten Einzelteile erst zu einem Schaltschrank zusammengesetzt werden. Bis zur Endmontage werden die Schaltschrank-Einzelteile – Seitenteile, Rückwand und die Türen – meist in Stapeln zur kompletten Aushärtung zwischengelagert. Wenn sich mit den neuen Schaltschrankdichtungen von Sonderhoff die Verbauzeiten um mindestens die Hälfte reduzieren lassen, brauchen deutlich weniger Einzelteile nur noch für eine kürzere Dauer gestapelt zu werden. Das spart Lagerfläche und Lagerkosten. Investitionen in Temperöfen wie für die Aushärtung von 1K-Schaumdichtungen sind dank des deutlich schnelleren Reaktionsverhalten der 2K- Schäume Fast-Cure Fermapor K31 nicht erforderlich.


Gute Oberflächenhaftung und Rückstellfähigkeit
Für die Oberflächenhaftung von Schaumdichtungen spielt die Art und Be- schaffenheit des Untergrunds eine große Rolle. Auf den üblicherweise mit Pulverlack beschichteten Schaltschrankgehäusen haften die neuen Fast-Cure- Schaumdichtungen meist sehr gut. Hingegen zeigen Edelstahlgehäuse oft keine gute Haftung. Hier führt jedoch eine Vorbehandlung mit einem haftvermittelnden Primer zu guten Resultaten. Auch Kunststoffgehäuse zeigen eine ausreichend gute Haftung, sie hängt allerdings stark von der Art der eingesetzten Kunststoffe ab. Schaumdichtungen auf Kunststoffen wie ABS, PC oder PA6 haften in der Regel gut, PE, PP, PS PVC oder PMMA benötigen häufig eine Vorbehandlung. Hier werden meistens Primer oder thermische Verfahren wie Beflammung, Plasma- oder Coronabehandlung eingesetzt. Bei Elektronikgehäusen aus Kunststoff genügt es freilich schon, wenn die Schaumdichtung in der Nut gehalten wird. Grundsätzlich gilt, die Oberflächenhaftung immer anwendungsbezogen zu prüfen.

Sonderhoff - Elektronikindustrie Bild 2
Die Schaumdichtungen Fast-Cure Fermapor K31 haften gut auf Pulverlack be- schichteten Schaltschrankgehäusen, mit haftvermittelnden Primern wird auch auf Edelstahlgehäusen eine gute Haftung erreicht

Die beschäumten Schaltschrankseitenteile, Rückwände und Dachelemente wer- den bei der Endmontage einmalig verbaut und danach nicht mehr geöffnet. Hier reicht vielfach eine Verbauhaftung in Verbindung mit der Bauteilkonstruktion aus. Die Schaltschranktüren hingegen werden häufig geöffnet und geschlossen, so dass hier besondere Anforderungen an die Rückstellfähigkeit der Dichtung bestehen. Unter Testbedingungen (80° C, 50 % Kompression, 22h) stellten sich die Indoor-Schaumdichtungen zu ca. 92 % zurück. Bei den Outdoor-Schaum- dichtungen ist die Rückstellfähigkeit noch besser, sie liegt bei ca. 95 %. Damit behält die Schaumstruktur auch nach häufigem Öffnen und Schließen eine gleichbleibend hohe Dichtwirkung.

Optimale Dichtigkeitswerte
Die Fast-Cure Schaltschrankdichtungen für den Indoor- oder Outdoor-Einsatz sind wasserabweisend. Die Wasseraufnahme im komprimierten Zustand bei Raum- temperatur liegt bei ca. unter 3 % für die Outdoor- bzw. ca. 5 % für die Indoor-Schaumdichtung. Damit können je nach Bauteilkonstruktion und Schaumsystem Schutzklassen bis IP67 erreicht werden. In Nordamerika wird die Dichtigkeit von Schaltschränken aus Stahl, die mit den Fast-Cure-Schaltschrankdichtungen von Sonderhoff abgedichtet werden, gemäß NEMA 4 in einer Systemprüfung getestet. Die Schaltschränke werden dafür einer Wasserstrahlprüfung unterzogen, bei der alle Spalten mit Dichtungen durch einen Wasserstrahl mit einem Durchfluss von über 240 l/min und einer Prüfzeit von 40 min. auf Dichtigkeit untersucht werden. Auch der Schutz vor Staub ist in das Testverfahren mit eingeschlossen.

Im Brandfall Flammschutz für Schaltschränke
Teil des breiten Eigenschaftsspektrums der Schaumdichtungen von Sonderhoff Chemicals für das Abdichten von Schaltschränken und Elektronikgehäusen ist auch die Polyurethanschaumdichtung Fermapor K31-A-45C4-2-UL-FR mit Flammschutz. Sie erfüllt die Brandschutznorm UL 94 HF-1, die höchste Brand- schutzklasse für Polyurethanschaumdichtungen in den USA, und ist damit als selbstverlöschend ohne brennendes Abtropfen eingestuft. Zusätzlich entspricht sie den US-Prüfnormen UL 50E für Schaltschränke und Elektronikgehäuse in nicht explosionsgeschützten Bereichen sowie der UL 508 für die Sicherheit elektrischer Schaltgeräte. Alle drei sind wichtige Voraussetzungen für den Vertrieb von Elektrogeräten und sonstigen elektronischen Anwendungen in den USA, Kanada und Mexiko.

Sonderhoff - Elektronikindustrie Bild 3
Die Schaumdichtung Fermapor K31 mit Flammschutz wird an Einsatzorten verwendet, wo die strengen US-Brandschutzvorschriften gemäß UL 94 HF-1 für das Abdichten von Schaltschränken gelten.

Sicher abgedichtete Schaltschränke, die für eine leistungsfähige und störungsfreie Elektroverteilung sorgen, werden nicht nur in den Industrieländern gebraucht. Sie sind eine der Voraussetzungen für die Industrialisierung von Entwicklungsländern weltweit. Die Kunststoff und Metall verarbeitenden Betriebe in diesen Ländern erhalten von der Sonderhoff Unternehmensgruppe für das Abdichten von Schaltschränken und Elektronikgehäusen alles aus einer Hand: das breite Eigenschaftsspektrum an Dichtungsprodukten von Sonderhoff Chemicals und die Misch- und Dosieranlagen für das Beschäumen der Bauteile von Sonderhoff Engineering.



Low-Emission Schaumdichtung auf Sterne Niveau - saubere Luft im Auto


Die Weiterentwicklung von emissionsarmen Polyurethanschäumen ist bei Sonderhoff schon länger ein Thema. Inzwischen stehen Low-Emission Polyurethan Schaumdichtungen zur Verfügung, die den strengen Grenz- wertanforderungen fast aller Automobilhersteller entsprechen.

Kürzlich erhielt Sonderhoff Chemicals eine Auszeichnung auf Sterne Niveau: der Autohersteller Daimler bestätigte dem Dichtungsspezialisten aus Köln, dass die Low-Emission Polyurethanschaum­dichtung Fermapor K31-A-45CO-1-G-LE die strengen technischen Anforderungen der herstellereigenen Liefervorschrift DBL 5452-13 zur Einhaltung der Zielwerte von VOC-Emissionen und für das Foggingverhalten erfüllt.

Weil wir heute sehr viel Zeit im Auto ver­bringen, legen die Autohersteller be- sonderen Wert auf die optimale Ausgestaltung des Fahrzeuginnenraums. Und das nicht nur in puncto Bequemlichkeit und Bedienerfreundlichkeit, sondern auch, was die Luftqualität und Emissionsarmut und damit die Gesundheit der Autoinsassen betrifft.

Durch die Verwendung von Materialien mit möglichst geringen Emissionen (low emission) können zu hohe VOC-Belastungen der Luft in Fahrzeuginnenräumen, die oft Irritationen von Augen, Nase, Rachen und der Haut oder allergische Wirkungen erzeugen, vermieden werden. Leichtflüchtige organische Verbindungen, bekannt unter dem Sammelbegriff Volatile Organic Compound (VOC), können langsam an die Oberfläche von Kunststoffbauteilen diffundieren und so an die Luft gelangen. Dabei handelt es sich z.B. um Begleitstoffe wie zum Beispiel Lösemittel, Weich- macher, Stabilisatoren, Lösungsvermittler, Antioxidationsmittel oder Additive, die nicht immer fest in die Molekülstruktur von Kunststoffen oder Klebern eingebunden sind.

Sonderhoff - Saubere Luft
Schlechte Sicht durch Beschlagen der Windschutzscheibe kann die Verkehrs- sicherheit der Autofahrer beeinträchtigen

Vermehrter Einsatz von Low-Emission Materialien im Auto
Beim Einsatz der falschen Werkstoffe sind üblicherweise im Autoinnenraum – ge- messen an der Fläche der verbauten Bauteile – mehr Emissionen vorhanden als am Arbeitsplatz im Büro. Und deshalb sollten die Grenzwerte der Konzentration organisch flüchtiger Substanzen der Luft im Auto deutlich unter den in Gebäuden akzeptierten Werten liegen.

So können VOCs in der Luft unter anderem dazu führen, dass ein von Experten be- zeichneter Fogging-Effekt entsteht. Fogging (Vernebelung) ist ein physikalischer Effekt, der sich nicht gänzlich verhindern lässt. Russpartikel, Staub- und/ oder Aerosolteilchen in der Luft bewegen sich dabei aus warmen in kältere Zonen und scheiden sich dort ab. Beim Auto kann das zu einem Beschlagen der Windschutzscheibe oder der Innenseite der Scheinwerfer führen. Im Extremfall könnte dadurch die Verkehrssicherheit der Autofahrer beeinträchtigt werden.

Weil es aber gesetzliche Grenzwerte für die Summe der in der Innenraumluft vorliegenden VOC-Bestandteile derzeit noch nicht gibt, legen die Autohersteller in ihren Liefervorschriften werkseigene Low­Emission-Zielwerte fest.

Fast alle in der Fahrgastzelle verbauten Kunststoffe, mit denen die Autoinsassen während der Fahrt in Kontakt kommen, bestehen mittlerweile aus Low-Emis- sion-Materialien, wie etwa Sitzausschäumungen, Armaturenbrett- und Lenkrad- beschichtungen, Türinnenverkleidungen, Sonnenschutzblenden oder Schalt- knäufe. In der letzten Zeit schenken die Autobauer auch den in Innenräumen von Fahrzeugen verbauten kleineren Teilen, wie zum Beispiel den Schaumdichtun- gen, stärkere Beachtung. Da gerade dort ein sauberes, möglichst allergenfreies Raumklima ohne Geruchsbelästigung vorherrschen soll, achtet der Dichtungs- spezialist Sonderhoff Chemicals aus Köln darauf, dass der Anteil von VOCs und lösemittelhaltigen Stoffen in den Dichtungsprodukten so gering wie möglich ist.

Schaumdichtungen für die Low-Emission Anforderungen der Autoher- steller
Die Low-Emission Schaumdichtungssysteme von Sonderhoff erfüllen die in den herstellereigenen Normen definierten Zielwerte für weichelastische offenzellige Polyurethanschaumstoffe. Bei Fermapor K31-A-45CO-1-G-LE liegen sie für die VOC-Emission bei 100 µg und für das Foggingverhalten bei 250 µg pro Gramm Polyurethan. Damit lässt sich eine Luftbelastung des Fahrzeuginnenraums mit VOCs deutlich reduzieren.

Die Emissionswerte werden von unabhängigen Institutionen nach den Normen VDA 278 im Zusammenhang mit Thermodesorption (VOC, Fogging) und VDA 275 betreffend Formaldehyd-Emission bestimmt. Hierbei wird das Ausdampfen leichtflüchtiger organischer Bestandteile bei niedrigen Temperaturen in Form des VOC-Wertes gemessen als auch das Ausdampfen schwerflüchtiger Bestandteile bei hohen Temperaturen, ausgedrückt durch den FOG-Wert. Kunststoffe und eben auch Dichtungen dürfen selbst bei extremen Temperaturen, wie sie im Fahrzeuginneren bei direkter Sonneneinstrah­lung im Sommer oft vorherrschen, keine Schadstoffe ausstossen, die ab einer bestimmten Menge eine Ge- sundheitsgefährdung hervorrufen könnten. Die Minimierung von Emissionen wird über die Auswahl der Materialrohstoffe erreicht.

Weil die Medizin erkannt hat, dass VOC-Emissionen häufig die Auslöser von Atembeschwerden oder Kontaktallergien sein können, werden auch in Zukunft Produkte aus Low-Emission-Materialien weiter an Bedeutung gewinnen. Die wachsende Anzahl an Allergikern in Deutschland, mittlerweile über 25 Prozent, wird deshalb als potenzielle Käufergruppe gerade von den Autoherstellern mit Angeboten für ein allergengetestetes Fahrzeuginneres umworben. Ford zum Beispiel bewirbt seit 2004 als einer der ersten Autohersteller das allergen- getestete Fahrzeuginnere seiner Autos mit einem speziellen TÜV-Zertifikat. Die besonders bei den Autoherstellern und deren Zulieferern nachgefragten Low- Emission Dichtungsprodukte von Sonderhoff leisten ih­ren Beitrag, den Fogging- Effekt und VOC-Belastungen der Luft im Autoinneren zu reduzieren. Saubere Luft im Fahrzeug wird auch deshalb ein wichtiges Thema bleiben, da das Auto für die Mobilität von Morgen seine Bedeutung nicht so schnell verlieren wird.


Das gilt es zu schützen. Schaumdichtungen müssen beim Abdichten von Schaltschränken eine Reihe von Anforderungen erfüllen.
 
Bei der sicheren und wirtschaftlichen Abdichtung von Schaltschränken sind heute verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Moderne PU- Schaumdichtungen tragen diesen in hohem Maße Rechnung. 
 

Heute laufen die Lebensadern der hochautomatisierten Industrieproduktion in den Schaltschränken für die Elektroverteilung und die Steuerungs- und Sicherheitstechnik der Fertigungsanlagen zusammen. Die sensible Elektronik hierfür wird vom Schaltschrankkorpus bestmöglich gegen Störungen und me- chanische Beschädigungen geschützt. Aber der Schaltschrank muss auch dicht sein. 2K-PU-Schaumdichtungen dichten den Schaltschrankkorpus und die Türen perfekt ab, damit Schmutz, Staub und Feuchtigkeit nicht in das Innere eindringen und die Elektronik beschädigen. So werden Störungen und daraus resultierende Produktionsausfälle vermieden, die immer mit hohen Kosten verbunden sind. Perfekt abgedichtete Schaltschränke, die für eine leistungsfähige und störungs- freie Elektroverteilung sorgen, werden aber nicht nur in den Industrieländern gebraucht. Sie sind eine der Voraussetzungen für die Industrialisierung von Entwicklungsländern weltweit.

Die Dichtungsmaterialien für PU-Schaumdichtungen in unterschiedlichen An- wendungen decken heute ein breites Eigenschaftsspektrum ab:
• geringe Verbau- und Klebfreizeiten dank schnell reagierender Fast-Cure-
  Schäume,
• verbesserter Flammschutz gemäß Brandschutznorm UL 94 HF-1, • geeignet
  für den Innen- oder Außeneinsatz,
• gutes Rückstellverhalten der Schaumdichtungen nach Kompression sowie
• Dichtigkeiten nach den Prüfklassifizierungen gemäß NEMA für Nordamerika
  oder den IP-Klassen (Eindringschutz) in Europa.

Diese Dichtungseigenschaften erhöhen den Schutz der elektrischen und elek- tronischen Komponenten im Schaltschrank gegen Staub, Regen, Spritz- und Strahlwasser sowie vor Feuer.

Sonderhoff - Schaumdichtungen Bild 1
Die gute Rückstellfähigkeit der Fast-Cure-Schaumdichtung ist bei häufigerem Öffnen und Schließen der Schaltschranktür entscheidend für eine gleichblei- bend hohe Dichtwirkung im geschlossenen Zustand

Verkürzte Verbau- und Klebfreizeiten
Mit den schnell reagierenden Schaumdichtungen können kurze Aushärtezeiten realisiert werden. Sie lassen sich an die jeweilige Produktionsgeschwindigkeit und Taktung der Applizierungsprozesse beim Anwender anpassen. Mit der sehr schnell reagierenden 2K-PU-Schaumdichtung FERMAPOR® K31-A-4530-2-B-FC für Indoor-Schaltschränke ist die Dichtungsoberfläche schon nach 3,5 min klebfrei und die Verbauzeit kann von bisher ca. 60 min um mehr als die Hälfte auf ca. 25 min reduziert werden. Diese Angaben können allerdings – bedingt durch Temperatur, Verarbeitungs- und Maschineneinflüsse – variieren.

Für Schaltschränke, die permanent der Witterung ausgesetzt sind, bietet Sonderhoff spezielle Outdoor getestete Fast-Cure-Schaumdichtungen an. Die schnell reagierende Schaumdichtung FERMAPOR® K31A-6065-1-B-FC kann schon bereits nach ca. 20 min verbaut werden (Standard 60 min). Und die Klebfreizeit dieser Schaumdichtung liegt nach bislang 12 min jetzt bei ca. 3 min. Der Vorteil ist, dass mit kürzeren Klebfreizeiten Weiterverarbeitungsprozesse frühzeitiger beginnen können und sich die Verbauzeiten für Schaltschrankher- steller verkürzen.

Bei der Entwicklung von Dichtungsrezepturen berücksichtigt man insbesondere die spezifischen Fertigungskonzepte und Applizierungsprozesse der Anwender. So kommt es bereits bei der Entwicklung von 2K-Schaltschrankdichtungen darauf an, das Reaktionsverhalten und die Topfzeit bis zum Beginn des Aufschäumens sowie die Aushärtezeit der Schaumdichtung optimal auf die Fertigungsprozesse der Anwender im Schaltschrankbau abzustimmen. Hier ist u.a. die Verbauzeit entscheidend, also die Zeit, die für das Aushärten der Schaumdichtung notwendig ist und nach der die beschäumten Einzelteile zu einem Schaltschrank zusam- mengesetzt werden. Bis zur Endmontage werden die Schaltschrankeinzelteile – Seitenteile, Rückwand und die Türen meist in Stapeln zur kompletten Aushär- tung zwischengelagert. Wenn sich mit den neuen Schaltschrankdichtungen die Verbauzeiten um mindestens 50% reduzieren lassen, spart das entsprechend Lagerfläche und -kosten. Investitionen in Temperöfen – wie für die Aushärtung von 1K-Schaumdichtungen nötig – sind dank des deutlich schnelleren Reaktions- verhaltens der 2K Fast-Cure-Schäume nicht erforderlich.

Gute Oberflächenhaftung und Rückstellfähigkeit
Für die Oberflächenhaftung von Schaumdichtungen spielen die Art und Beschaffenheit des Untergrunds eine große Rolle. Auf den üblicherweise mit Pulverlack beschichteten Schaltschrankgehäusen haften die neuen Fast-Cure- Schaumdichtungen meist sehr gut. Hingegen zeigen Edelstahlgehäuse oft keine gute Haftung. Hier führt jedoch eine Vorbehandlung mit einem haftvermittelnden Primer zu guten Resultaten. Auch Kunststoffgehäuse zeigen eine ausreichend gute Haftung. Sie hängt allerdings stark von der Art der eingesetzten Kunststoffe ab. Schaumdichtungen auf Kunststoffen wie ABS, PC oder PA6 haften i.d.R. gut, PE, PP, PS, PVC oder PMMA benötigen häufig eine Vorbehandlung. Hier werden meistens Primer oder thermische Verfahren wie Beflammung, Plasma- oder Corona-Behandlung eingesetzt. Bei Elektronikgehäusen aus Kunststoff genügt es schon, wenn die Schaumdichtung in der Nut gehalten wird. Grundsätzlich gilt, dass die Oberflächenhaftung immer anwendungsbezogen zu prüfen ist.  

Die beschäumten Schaltschrankseitenteile, -rückwände und -dachelemente wer- den bei der Endmontage einmalig verbaut und danach nicht mehr geöffnet. Hier reicht vielfach eine Verbauhaftung in Verbindung mit der Bauteilkonstruktion aus. Die Schaltschranktüren hingegen werden häufig geöffnet und geschlossen, sodass hier besondere Anforderungen an die Rückstellfähigkeit der Dichtung bestehen »1. Unter Testbedingungen (80 °C, 50% Kompression, 22 h) stellten sich die Indoor-Schaumdichtungen zu ca. 92% zurück. Bei den Outdoor-Schaumdichtungen ist die Rückstellfähigkeit noch besser, sie liegt bei ca. 95%. Damit behält die Schaumstruktur auch nach häufigem Öffnen und Schließen eine gleichbleibend hohe Dichtwirkung

Sicher abdichten
Die Fast-Cure-Schaltschrankdichtungen für den Indoor- oder Outdoor-Einsatz sind wasserabweisend. Die Wasseraufnahme im komprimierten Zustand bei Raum- temperatur liegt bei < 3% für die Outdoor- bzw. ca. 5% für die Indoor- Schaumdichtung. Damit können je nach Bauteilkonstruktion und Schaumsystem Schutzklassen bis IP 67 erreicht werden. In Nordamerika wird die Dichtigkeit von Schaltschränken aus Stahl, die mit diesen Schaltschrankdichtungen abgedichtet werden, gemäß NEMA 4 in einer Systemprüfung getestet. Die Schaltschränke werden dafür einer Wasserstrahlprüfung unterzogen, bei der alle Spalten mit Dichtungen durch einen Wasserstrahl mit einem Durchfluss von über 240 l/min und einer Prüfzeit von 40 min auf Dichtigkeit untersucht werden. Auch der Schutz vor Staub ist in das Testverfahren miteingeschlossen

Sonderhoff - Schaumdichtungen Bild 2
Die Fermapor® K31 Schaumdichtung mit Flammschutz wird an Einsatzorten verwendet, wo die strengen US-Brandschutzvorschriften gemäß UL 94 HF-1 für das Abdichten von Schaltschränken gelten  

 
Im Brandfall Flammschutz
Die PU-Schaumdichtung FERMAPOR® K31-A-45C4-2-UL-FR erfüllt mit der Brand »2 Die Fermapor® K31 Schaumdichtung mit Flammschutz wird an Ein- satzorten verwendet, wo die strengen US-Brandschutzvorschriften gemäß UL 94 HF-1 für das Abdichten von Schaltschränken gelten Schutznorm UL 94 HF-1 die höchste Brandschutzklasse für diese Dichtungen in den USA und ist damit als selbstverlöschend ohne brennendes Abtropfen eingestuft »2. Zusätzlich ent- spricht sie den US-Prüfnormen UL 50E für Schaltschränke und Elektronikge- häuse in nicht explosionsgeschützten Bereichen sowie der UL 508 für die Sicherheit elektrischer Schaltgeräte. Alle drei Normen sind wichtige Voraus. setzungen für den Vertrieb von Elektrogeräten und sonstigen elektronischen Anwendungen in den USA, Kanada und Mexiko.

Fakten für Konstrukteure
Für eine effiziente Herstellung lohnt es sich den Dichtungshersteller schon bei der Konstruktion einzubeziehen.

Fakten für Einkäufer
Deutlich verkürzte Verbau- und Klebfreizeiten senken die Produktionskosten
deutlich
• Im Vergleich zu 1K-Schaumdichtungen werden keine Temperöfen benötigt
• Dichtmaterialien und Dosiertechnik aus einer Hand erlauben weltweit effi
  ziente Projekte

Fakten für Qualitätsmanager
Es stehen Schaumdichtungen für alle wichtigen internationalen Normen zur Verfügung


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Wir sind der System-Lieferant für polymere Dichtungs- und Verguss- systeme, Anlagenbau, Automation und Dienstleistungen
Viele Bauelemente und Module, die bei der Herstellung der unterschiedlichsten Endprodukte zum Einsatz kommen, müssen nach ihrer Montage so dicht sein, dass Feuchtigkeit, Staub, schädliche Medien oder temperaturbedingte Einflüsse keine Chance haben.

Diese  qualitativen  Vorgaben haben dazu geführt, dass handeingelegte oder direkt angespritzte Dichtungen immer häufiger durch polymere Dichtungssys- teme, vollautomatisiert aufgetragen, ersetzt werden. Der Systemgedanke lautet: Dichtungsschäumen, Kleben und Vergießen – aus einer Hand.

Als  führendes  Unternehmen  für  individuelle Dichtungslösungen bietet Sonder- hoff seinen Kunden mehrfach patentiertes Wissen und die Erfahrung aus einer Vielzahl realisierter Anwendungen. In allen Ebenen, auf den unterschiedlichsten Materialien und in den verschiedensten Geometrien. Immer in optimaler Qualität. Eben dicht. Damit Feuchtigkeit, Staub & Co. draußen bleiben.


Produktübersicht:

CHEMICALS - Hier stimmt die Chemie!
Die Chemie spielt für uns eine ganz besonders wichtige Rolle. Zum einen für unsere Produkte und Leistungen, zum anderen in der engen Beziehung zu unseren Kunden und unserem Verhältnis zur Umwelt. Eine genaue Abstimmung sorgt für die jeweils beste Lösung.

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Immer im Fokus: Dichtungssysteme mit optimalen physikalischen und chemi- schen Eigenschaften für den jeweiligen Einsatzzweck nach den Anforderungen der Kunden.

Die Auswahl der richtigen Rohstoffe steht dabei an erster Stelle. Sie müssen langfristig hohen Qualitätsanforderungen standhalten, frei von Risiken und die Endprodukte in der Anwendung reproduzierbar und dimensionsgenau sein.

Ebenso  bieten wir ökologisch abbaubare und umweltverträgliche Reinigungs- mittel, Spülmittel für Niederdruck-, Misch- und Dosieranlagen sowie Spezial- produkte  zur  Haftungsverbesserung an. Das konsequent  erarbeitete Wissen, mehr als 1000 Rezepturen sowie die Innovationskraft und Motivationsbereit- schaft unserer gesamten Unternehmensgruppe sind der Garant für eine optimale Kundenorientierung, maßgeschneiderte Produkte und marktgerechte Lösungen.

Im Folgenden finden Sie unsere Produktfamilien.
• FERMAPOR K31 - Polyurethan-Weichschaum-Systeme
• FERMADUR - Polyurethan-Gießharz-Systeme
• FERMASIL - RTV-Silikonschaum-Systeme
• FERMAPOR DD980 - PVC-Plastisole
• FERMASKIN - Polyurethan-Weichschaum mit elastomerartiger Außenhaut

Natürlich sind alle unsere Produkte so ausgelegt, dass sie den aktuellen Ar- beitsschutz- und Umweltanforderungen gerecht werden.

Wir bieten folgende Produke an:
(Für mehr Informationen bitte auf die untenstehenden Links klicken)
PU-Schaumsysteme
PU-Vergussysteme
Silikonsysteme

Produktbroschüren (PDF-Datei)
FERMAPOR K31
FERMADUR


ENGINEERING - Dosieranlagen nach Maß!
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Wir bieten folgende Dosieranlagen und Automationslösungen an:
(Für mehr Informationen bitte auf die untenstehenden Links klicken)
Misch- und Dosieranlagen
Mischköpfe
Automation
Roboter


SERVICES - Unser Service-Versprechen: Hand in Hand aus einer Hand.

Mehr Qualität durch Synergie

Zum Thema Lohnapplikation bietet Sonderhoff das komplette Leistungsangebot von der Fertigung einzelner Musterteile über Null- und Kleinserien bis hin zur Serienfertigung im Produktionsmaßstab.

Dadurch haben Kunden, die das Thema Dichtungssysteme aus Ihrer Produk- tionskette ausgliedern möchten - oder die ersten Schritte in dieser Technologie lieber gemeinsam mit uns gehen möchten - den Zugriff auf das gesamte Wissen unserer Unternehmensgruppe.

Sonderhoff - Service

Sonderhoff als "verlängerte Werkbank"? - kein Problem
Einer der Vorteile liegt in der Möglichkeit, Testläufe oder Neuentwicklungen durchzuführen, ohne die eigene Produktion zu stören. Ebenso bietet Sonderhoff Kapazitäten an, wenn beim Kunden die Produktions- oder Personalstruktur nicht ausreichen sollte. So lassen sich innerhalb unserer Unternehmensgruppe alle Entwicklungs- und Fertigungsaufgaben optimal und praxisreif umsetzen.

Wenn sich Know-how, Innovationskraft, Engagement und Teamgeist zu einem homogenen Gesamtkonzept vereinen, ergeben sich Synergieeffekte, die sich sehen lassen können.

Wir verbinden unsere chemische und technische Kompetenz mit kreativen Dienstleistungen und bieten einen Service, der nur ein Ziel hat: zufriedene Kunden. Dazu gehört auch, dass wir dem Kunden bei der Produktion von einzelnen Musterteilen bis zur Übernahme von Großserienproduktionen sowie bei der Beratung und Schulung zur Seite stehen. Mit einem Team, das immer erreichbar ist. Persönlich.

Denn Zufriedenheit kommt nicht von ungefähr.


In folgenden Branchen sind unsere Produkte im Einsatz
(Für mehr Informationen bitte auf die untenstehenden Links klicken)
Automobil
Elektronik
Verpackung
Beleuchtung
Haushalt
Filter
Schaltschränke
Solarthermie
Druck

Sonderhoff - Anwendungen


Sonderhoff Qualitätsmanagement
Um den stetig wachsenden Anforderungen unserer Kunden an Qualität, Um- weltschutz und Arbeitssicherheit gerecht zu werden, hat sich Sonderhoff hohe Qualitätsstandards auferlegt, nach denen wir unser unternehmerisches Handeln ausrichten.

Um diese Zielsetzungen zu erreichen, verpflichten wir uns alle Mitarbeiter kon- tinuierlich am Verbesserungsprozess zur Optimierung von Qualität, Service und Sicherheit zu beteiligen. Den Erfolg dieser Strategie belegen nicht zuletzt die vielfältigen Zertifizierungen, die Sonderhoff erhalten hat und höchste Standards garantieren.

Durch  konsequentes  Qualitätsmanagement  und  die permanente Fortentwick- lung unserer Produkte sind wir auch zukünftig gerüstet, Ihre Erwartungen perfekt zu erfüllen.


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Firmenbroschüre (PDF-Datei, 3.5 MB)


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Produkte / Dienstleistungen 
Beratung, dosiertechnische
Dichtungen aus Polyurethan-Schaumstoff
Dichtungen, geschäumte
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Dichtungssysteme
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Gießharzverarbeitung
Lohnschäumen von Industriebauteilen
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Polyurethanverarbeitung
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Silicon-Dicht- und Klebstoffe
Siliconschaum
Sondermaschinen zum Vergießen, Dichten, Schäumen, Kleben
Vergießen elektrischer und elektronischer Baugruppen


Besuchen Sie uns auf der Fakuma. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand (Halle A5, Stand 5109).

Sonderhoff - LogoSonderhoff Chemicals GmbH
Richard-Byrd-Straße 26
D-50829 Köln

Tel  +49 221 95685-0
Fax +49 221 95685-599

info@sonderhoff.com
www.sonderhoff.com

Kontaktperson für die Schweiz:
Patrick Geyer
Büro Dossenheim sur Zinsel
Tel +33 388 70 10 85
Fax Fax +33 388 70 12 19
Mobil +33 673 24 02 60
p.geyer@sonderhoff.com

 

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