Ausstellernews Fakuma 2017

ONI-Wärmetrafo GmbH
Neues aus dem Hause ONI

Messenachlese Fakuma 2017
Innovative Energiespartechnik und eine ganze Anzahl von Neuentwicklungen sorgen für hohes Besucheraufkommen auf dem ONI-Messestand.

Oni - kein Platz frei
Kein Platz frei auf dem ONI-Stand

Der Besucherandrang war einfach nur enorm groß. War an den ersten beiden Tagen schon ein großer Besucherandrang zu verzeichnen, so ging am Donnerstag nahezu nichts mehr. Trotz Doppelstock und 40 zusätzlicher Sitzplätze im Vergleich zur Fakuma 2015 reichten vorhandene Sitzgelegenheiten und Stehtische nicht aus, um allen Besuchern einen Platz für ein Gespräch anzubieten. So wurde also jedes freie Plätzchen zwischen den Exponaten und in den Gängen für ein Gespräch genutzt. Ein Hingucker war die Container-Kühlanlage für unseren Kunden Vorwerk. Mit Kühlwassertanks aus glasklarem Plexiglas und LED-Lichteffekten ausgestattet sorge diese Installation für eine Menge Aufmerksamkeit und zugleich für „vollen Durchblick“ von der Gangseite
auf den ONI-Messestand.
 
Die neue entwickelte Systemtechnik „ONI-AquaClean“, die erstmals auf der Jubiläums-Fakuma 2017 in Friedrichshafen vorgestellt wurde, fand überaus großes Interesse bei den Messebesuchern.

ONI - AquaClean in der Endmontage

Das Thema Wasserqualität und Hygienesicherung ist danach bei sehr vielen Kunststoffverarbeitern ein Thema, dem höchste Aufmerksamkeit zukommt. Gründe dafür sind sicherlich in den neuen Vorschriften zur Hygienesicherung in Verdunstungskühlanlagen, entsprechend VDI 2047 Blatt 2 - Hygiene bei Rückkühlwerken – und den vielfältigen Problemen in den Kühlkreisläufen für die Maschinenkühlung und Werkzeugtemperierung zu suchen. Speziell im Bereich der Werkzeugtemperierung ist die Wasserqualität ein Faktor, der entscheidenden Einfluss auf die Prozesseffizienz und damit auf die Stückkostensituation hat! Die Biologie im Kühlkreislaufwasser, die sich je nach Frischwasserqualität, Anlagensituation und Betriebszuständen unterschiedlich entwickelt und für verschiedenste Probleme verantwortlich ist, muss man dabei besonders im Blick haben.

Üblicherweise wird versucht, die Biologie durch die Zugabe von Chemikalien in den Griff zu bekommen. Hierbei handelt man sich aber nicht nur das Problem des Chemikalien-Handlings ein, sondern auch noch das Problem der Entsorgung von Wasser, dass mit Chemikalien beladen ist.

Die Neuentwicklung ONI-AquaClean löst die Problematik „Biologie“ ohne Zugabe von Chemie.

Oni - auch Mittwoch starker Besucherandrang
Auch Mittwoch starker Besucherandrang

Durch die Kombination von mechanischer Filtration und eigensicherer Ozonierung an Stelle von Chemiezugaben löst man das Problem schnell, effizient und nachhaltig. Bei der Installation an einer Testanlage, in der man mit biologischer Beladung nicht gespart hat und deren Wassertrübung als erheblich zu bezeichnen war, macht man die Erfahrung, dass nach wenigen Tagen die biologische Beladung des Kreislaufwassers nahezu gänzlich beseitigt und die Trübung verschwunden ist.

Die Anzahl der Anfragen für das System ONI-AquaClean ist einfach nur überwältigend. 

Die zukünftig zu erwartende Verschärfung der Forderung nach Biozid freiem Abwasser wird sicherlich für eine weitere Zunahme des Interesses für diese Systemtechnik sorgen. 

Großes Interesse fand auch die Neuentwicklung der Öl-Temperiersysteme der Serie HT-ThermoilControl 300/350 für einen Temperatureinsatzbereich bis 400 °C. Effizient, leistungsstark und anschlussfertig präsentiert sich die modular aufgebaute Systemtechnik auf der Fakuma-Messe 2017.

Der verstärkte Einsatz von Composite-Werkstoffen, Spezialkunststoffen für Hochtemperaturanwendungen, Laminierungen, Heißprägeverfahren und Anwendungen in unterschiedlichsten Industriebranchen erfordern häufig eine Prozesstemperierung im Hochtemperatur-Bereich. Die dafür notwendigen Temperiersysteme müssen in Qualität, Zuverlässigkeit und Effizienz besonderen Anforderungen genügen. An Stelle von drucküberlagerten Wassersystemen werden für diese  Hochtemperatur-Einsatzfälle immer häufiger sicherheitstechnisch einfacher zu kontrollierende Öl-basierte Temperiersysteme eingesetzt. Die von ONI neu entwickelten Öl-Temperiersysteme  der  Serie HT-ThermoilControl wurden für den Temperaturbereich von 300 bis 400 °C konzpiert und erfüllen höchste Ansprüche in Bezug auf Qualität, Zuverlässigkeit und Effizienz. Ein entscheidender Vorteil ist der quasi drucklose Betrieb bei Einsatztemperaturen bis 350 °C.  Durch den modularen Aufbau wird zudem eine optimale Anpassung an die jeweilig geforderte Gerätekonfiguration sichergestellt.

Beeindruckend für viele Standbesucher waren vorgestellte Projektbeispiele in Form ausgeführter Anlagen bzw. Anlagenumrüstungen sowie die an drei produzierenden Spritzgießmaschinen installierte Rhytemper® Systemtechnik, die allesamt mit herausragenden Einsparergebnissen aufwarten konnten.

Oni - Bedienpanel

Wie variabel und prozessabgestimmt sich die Ryhtemper® Temperiertechnik darstellt, wurde an einer Rhytemper®-Säule mit 3 Blöcken, die mit je 24 Blockmodulen in unterschiedlichster Ausführung ausgerüstet waren, anschaulich dargestellt. Die permanent weiterentwickelte Rhytemper®-Technik ist heute in der Lage, eine permanente Produktionsüberwachung und damit Qualitätssicherung der gefertigten Kunststoff-Formteile, durch ein Abprüfen des Thermischen-Fingerprints in jedem Schuss, zu realisieren.

Neben den bekannten Vorteilen, wie die in der Praxis erzielten Zykluszeiteinsparungen bei der Produktion von qualitativ hochwertigen, technischen Teilen von durchschnittlich ca. 18 % gegenüber konventionellen Temperiersystemen und die Sicherung der Prozessstabilität, ist die permanente Produktionsüberwachung ein überzeugendes Argument für den Kunststoffverarbeiter. „Die Nachfrage nach dieser Technik ist einfach überwältigend. So konnten wir per Ende Oktober 2017 einen um mehr als 60 % höheren Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr verzeichnen!“, so Falk Liebsch, Geschäftsführer der ONI-Tochtergesellschaft  ONI Temperiertechnik Rhytemper aus Großröhrsdorf. Bedingt durch die überaus positive Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren wurde es in den bisherigen Geschäftsräumen zu eng und so wurden in diesem Jahr neue Geschäftsräume mit erheblich vergrößerten Flächen für Produktion und Verwaltung bezogen. Auf einem Gelände mit mehr als 10.000 Quadratmetern Grundfläche gibt es jetzt Platzreserven für weiteres Unternehmenswachstum.

Im Bereich der Kältemaschinentechnik wurde die Fragestellung nach zukünftigen Entwicklungstendenzen bezüglich einzusetzender Kältemittel aufgegriffen. Gezeigt wurde dazu eine Großkältemaschine mit einer Kühlleistung von 550 kW. Bei der Verwendung von hoch effizienten Turbo-Verdichtereinheiten mit magnetgelagerten Verdichterwellen wird das Kältemittel R1234ze eingesetzt. Dieses Kältemittel glänzt mit den Vorteilen eines niedrigen GWP von 7 und sorgt in Verbindung mit einer hoch effizienten Verdichtertechnologie für einen extrem hohen Nutzungsgrad.

Wir bieten unseren Kunden nahezu jede technische Lösung, die für den Anlagenbetreiber aktuell und zukunftsorientiert, betriebssicher, effizient und unter Berücksichtigung  von wirtschaftlichen und Umweltaspekten aus unserer Sicht optimal passt.

Der Bereich Lüftungs- und Reinraumtechnik fand in diesem Jahr noch einmal mehr Beachtung, weil Kunststoffverarbeiter ihre Fertigungsbedingungen aufgrund gestiegener Qualitätsansprüche verbessern müssen und immer mehr Kunststoffverarbeiter den Einstieg in die Medizintechnik oder ähnlich gelagerter Bereiche suchen. In den letzten Jahren ist eine stark steigende Nachfrage nach Reinräumen bzw. Reinraum ähnlichen Bereichen in Unternehmen zu verzeichnen. Wesentlicher Grund dafür ist die Bedarfsentwicklung im Bereich Automotive, bedingt durch empfindliche Mikrostrukturen in Bauteilen, um einen vorzeitigen Funktionsausfall durch Schmutzpartikel zu verhindern. Die Bandbreite der spezifischen Anforderungen ist groß und entsprechend komplex stellt sich der dafür notwendige Systemtechnikbereich dar. Dieser Problematik begegnen wir durch einen modular strukturierten Aufbau in ONI-Reinraumsystemen. Dieses Konzept schafft ideale Voraussetzungen für eine bestmöglich angepasste, bedarfsgerechte Lösung bei günstigen Erstellungs- und Betriebskosten!

Oni - Detail Temperaturanzeige Frontseite

In allen Fällen ist eine definierte Raumluftqualität, die unter Einsatz von möglichst wenig Energie bereitzustellen ist, gefordert. „Die Forderung nach einer definierten Luftqualität bei gleichzeitig geringem Energieeinsatz bzw. niedrigen Betriebskosten ist in der Praxis jedoch nur dann zu erfüllen, wenn beispielsweise kostenlose Abwärme aus Kühlwasserkreisen für die Erwärmung der Luft genutzt werden kann. Aus diesem Grund werden unsere lufttechnischen Anlagenkonzepte zwar in ersten Linie den Forderungen nach der geforderten Luftqualität angepasst, unmittelbar nachgelagert ist jedoch die energetische Optimierung unter Berücksichtigung und Nutzung kostenloser Energiequellen durch Einsatz von ONI-Wärmerückgewinnungssystemen.

Im Bereich der Stromverbrauchsreduzierung fand die EtaControl®  Technologie, mit der Stromeinsparungen an Kunststoff-Spritzgießmaschinen von 25 bis 50 % realisiert werden und die Systemergänzung mit dem Modul Etasave, die eine Rückspeisung von eingespartem Strompotential in Zeiten der Regelphase möglich macht, großes Interesse. Die in der Zwischenzeit an mehr als  4.000 Maschinen im Schließkraftbereich von 1.500 bis 40.000 kN eingesetzte EtaControl Technik wird von Kunststoffverarbeitern überaus erfolgreich eingesetzt, weil aus den hohen Einsparraten Amortisationszeiten zwischen 0,4 und 1,9 Jahren im Praxisbetrieb resultieren

„Die Fakuma Messe 2017 war für uns ein voller Erfolg! Wir haben auch in diesem Jahr wieder eine enorm hohe Fachbesucherzahl registrieren können, weil die Themen Energieeffizienz und Prozessoptimierung für den Kunststoffverarbeiter nach wie vor einen hohen Stellenwert haben. Darüber hinaus sieht man sich durch neue Vorschriften mit gleich einer ganzen Anzahl von Forderungen konfrontiert. Auf dem Messestand hat es viele konkrete Projektanfragen gegeben und selbst jetzt, einige Tage nach der Messe erhalten wir eine ungewöhnlich große Anzahl an Projektanfragen. Unser Messe- und Unternehmenserfolg gibt uns wieder einmal dahingehend Recht, dass wir mit unserer ganzheitlichen, Energie sparenden und Prozess optimierenden Systemtechnik richtig liegen. In der Folge erwarten wir ein weiterhin kontinuierliches Unternehmenswachstum und werden daraus bedingt neue Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen.“, so das abschließende Fazit von Wolfgang Oehm zum ONI-Messeauftritt in Friedrichshafen.


Neues aus dem Hause ONI
Neue Anforderungen und Vorschriften, beispielsweise im Hinblick auf die Sicherung der Hygiene in Kühlturmanlagen, Kältemitteleinsatz mit Zukunftsperspektive oder der verstärkte Einsatz von Composite-Werkstoffen bringen aktuell und zukünftig erst recht, eine Menge in Bewegung. Darüber hinaus stehen Themenbereiche „kontinuierliche Effizienzverbesserung“ hinsichtlich Energieeinsatz und Prozessablauf oder „Erhöhung der Prozess- und Produktionssicherheit“ weiterhin im Fokus des Besucherinteresses.

Aufgrund unseres breit gefächerten System-Know-hows und einer jahrzehntelangen Branchenerfahrung sind wir in der Lage, dem Kunststoffverarbeiter ein unvergleichlich breites Produkt- und Leistungsspektrum zu bieten.

Oni - 3 Maschinen nebeneinander
Blick in den Endmontagebereich, in dem die neu entwickelten ONI-Öl-Temperiersysteme die letzte Überprüfung vor den Versand an den Kunden erfahren.

Auf der Fakuma 2017 stellen wir Neuentwicklungen in den Themenbereichen

- TOP-Wasserqualität ohne Chemie
- Hochtemperatur-ÖL-Temperiertechnik
- Kältemittel mit Zukunftsperspektive
- hoch effiziente Kühlanlagentechnik
- hochwirksame lufttechnische Anlagen

sowie eine Weiterentwicklung im Bereich EtaControl® Technologie für eine weitergehende Reduzierung des Energieverbrauchs um ca. 33 % an Spritzgießmaschinen.

Darüber hinaus zeigen wir in verschiedenen Praxiseinsätzen dynamisch adaptive Rhytemper® Temperiersysteme zur Qualitätsverbesserung, Energieeinsparung und Zykluszeiteinsparung von ca. 20 - 30 % sowie eine weiterentwickelte Fernüberwachungssoftware, die für eine erhöhte Betriebssicherheit sorgt.

„ONI-aqua-clean“
Die Wasserqualität ist ein entscheidender Faktor, wenn es um Prozesssicherheit, kurze Zykluszeiten und eine effiziente Energienutzung geht. Durch die VDI 2047 „Hygiene bei Rückkühlwerken“ bekommt die Forderung nach einer kontinuierlich gesicherten Wasserqualität eine zusätzliche Qualität.

Üblicherweise wird versucht, die unterschiedlichen Problemstellungen zur Sicherung einer geforderten Wasserqualität durch die Zugabe von Chemikalien in den Griff zu bekommen.  Hierbei handelt man sich aber nicht nur das Problem des Chemikalien-Handlings ein, sondern auch noch das Problem der Entsorgung von Wasser, dass mit Chemikalien beladen ist.

Mit der Neuentwicklung ONI-aqua-clean stellen wir eine Systemtechnik vor, die durch Kombination von mechanischer Filtration und eigensicherer Ozonierung für ideale Bedingungen in der Kühlwasserqualität sorgt. Mit dieser Technik lassen sich selbst Problemanlagen bei vertretbarem Aufwand sicher kontrollieren.

Hochtemperatur-ÖL-Temperiertechnik
Der verstärkte Einsatz von Composite-Werkstoffen oder Spezialkunststoffen erfordert eine Temperierung im Hochtemperatur-Bereich. Die sicherheitstechnisch gut zu kontrollierende Systemtechnik findet sich für hoch temperierte Einsatzfälle in der Öl-Temperiertechnik. 

Die von ONI neu entwickelten Öl-Temperier-Systeme sind im Baukastenprinzip aufgebaut und lassen dadurch die unterschiedlichsten Konfigurationen und Anpassungen auf den jeweiligen Bedarfsfall zu. Der entscheidende Vorteil ist ein quasi druckloser Betrieb bei Einsatztemperaturn von 350°C. Selbst eine Temperiersystem mit Temperaturen von 400°C lässt  sich mit einem noch geringen Druck von rund 12 bar betreiben.

Oni - Zentrales Lüftungsgerät
Wenig Energie für gutes Klima. Zentrales Lüftungsgerät in dem sowohl Abwärme aus der Abluft wie Maschinenabwärme als kostenlose Energie für die Erwärmung der Zuluft genutzt wird.

„Kältemittel mit Zukunftsperspektive"
Im Bereich der Kältemaschinentechnik ist die Anzahl geeigneter Kältemitteln weitergewachsen und reicht von natürlichen bis zu neu entwickelten synthetischen Kältemittel.

Im Zusammenhang mit der dazugehörigen Maschinentechnik schaffen wir zu dieser Thematik für den interessierten Messebesucher einen Überblick. Wir zeigen neu entwickelte Kompaktkältemaschinen mit einem natürlichen Kältemittel und eine Hochleistungs-Kältemaschine mit Öl-freien Turboverdichtern für den größeren und großen Leistungsbereich, die für das synthetische Kältemittel R1234 ausgelegt sind.

Wenig Energie für gutes Klima
Der Bereich energieeffiziente Lüftungs- und Reinraumtechnik wir auch in diesem Jahr wieder starke Beachtung finden, weil viele Kunststoffverarbeiter ihre Fertigungsbedingungen aufgrund gestiegener Qualitätsansprüche verbessern müssen und immer mehr K-Verarbeiter den Einstieg in die Medizintechnik oder verwandte Bereiche suchen. In allen Fällen ist eine definierte Raumluftqualität gefordert, die unter Einsatz von möglichst wenig Energie bereitzustellen ist. Die Forderung nach einer definierten Luftqualität bei gleichzeitig geringem Energieeinsatz bzw. niedrigen Betriebskosten ist in der Praxis jedoch nur dann zu erfüllen, wenn beispielsweise kostenlose Abwärme aus Kühlwasserkreisen für die Erwärmung der Luft genutzt werden kann. Aus diesem Grund werden unsere lufttechnischen Anlagenkonzepte zwar in ersten Linie den Forderungen nach der geforderten Luftqualität angepasst, unmittelbar nachgelagert ist jedoch die energetische Optimierung unter Berücksichtigung und Nutzung kostenloser Energiequellen durch Einsatz von ONI-Wärmerückgewinnungssystemen

Kontinuierliche Prozessüberwachung schafft Sicherheit
Die permanente Produktionsüberwachung und damit Qualitätssicherung der gefertigten Kunststoff-Formteile, durch ein Abprüfen des Thermischen-Fingerprints in jedem Schuss, wird in idealer Weise durch Einsatz der Rhytemper®-Technik realisiert. Neben den bekannten Vorteilen, wie die in der Praxis erzielten Zykluszeiteinsparungen bei der Produktion von qualitativ hochwertigen, technischen Teilen von durchschnittlich ca. 18 Prozent gegenüber konventionellen Temperiersystemen und die Sicherung der Prozessstabilität, ist die permanente Produktions-Überwachung ein überzeugendes Argument für den Kunststoffverarbeiter.

Als besondere Highlights zeigen wir in Friedrichshafen in verschiedenen Praxiseinsätzen dynamisch adaptive Rhytemper® Temperiersysteme zur Qualitätsverbesserung, Energieein-sparung und Zykluszeiteinsparung von ca. 20 - 30 %!

Oni - Rhytemper-Verteilerblöcke
Selbst für komplexe Temperieraufgaben kompakt, werkzeugnah und anschlussfreundlich, die Rhytemper® Regelblöcke mit Einzelmodulen für jeden Temperierkreislauf. Damit lässt sich das Formteil als thermischer Fingerabdruck darstellen und der Prozess kontinuierlich überwachen.

Weiterentwicklung im Bereich EtaControl®
Die Reduzierung des Stromverbrauchs an Spritzgießmaschinen ist beim Kunststoffverarbeiter nach wie vor ein Ziel mit hoher Priorität. Die von uns entwickelte EtaControl® Technologie ist mit zu erzielenden Stromeinsparraten von 25 bis 50 Prozent damit erste Wahl.

Durch die Weiterentwicklung mit dem Modul Etasave, die eine Rückspeisung von eingespartem Strompotential in Zeiten der Regelphase möglich macht, wird das Einsparpotential noch ein Stück verbessert. Die Wirtschaftlichkeit der EtaControl®-Technik mit Amortisationszeiten von 0,8 bis 1,9 Jahren ist mehr als überzeugend.


Kosten senken in der Silikonverarbeitung. Wärme mehrfach nutzen für mehr Effizienz.

Mit dem kompletten Unternehmensneubau hat das vom Maschinenhersteller Engel für seine innovativen Lösungen ausgezeichnete österreichische Werk der Schneegans-Freudenberg Gruppe die Energietechnik mit Hilfe von Oni erneut optimiert.


Vor allem Mehrkomponentenspritzguss und Rohre mit Wasser oder Gasinjektionstechnik für die Automobil- industrie zu verarbeiten, ist das Kerngeschäft des österreichischen Standorts der Schneegans-Freudenberg Gruppe. Und das tut man hier ganz offensichtlich erfolgreich: Im Jahr 2014 wurde das Unternehmen nahe dem alten Standort komplett neu gebaut – und dabei von etwa 6000 auf 10.000 Quadratmeter Produktionsfläche erweitert. Zudem sind hier Erweiterungsflächen für eine weitere Ausbaustufe vorhanden. „In nur zwölf Monaten vom ersten Spatenstich bis zum Produktionsanlauf wurde eine hinsichtlich Energieeffizienz, Logistik, Recycling und Abfallwirtschaft optimierte Spritzgießproduktion aufgebaut,“ erklärt Geschäftsführer Heinz Schulze.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 1

Referenz für Energiespartechnik geprüft
Ein wichtiger Punkt des neuen Konzepts: Die bereits im alten Werk begonnene systematische Senkung des Energieverbrauchs in allen Bereichen wurde weiter vorangetrieben. Neben durchweg modernen, energieeffizienten Spritzgießmaschinen von Engel spielen im Konzept die Energiespartechniken von Oni die entscheidende Rolle: So konnte beispielsweise auf eine separate Heizung in allen Gebäudeteilen einschließlich der Verwaltung von Beginn an verzichtet werden.

Aus den Erfahrungen mit einer weitgehend selbst erstellten Lösung für Beheizung und Belüftung der Produktionsflächen im alten Werk wurde für Planung und Realisierung im Neubau Oni ins Boot geholt. „Zuvor hatten wir uns bei einem ähnlichen Produktionsbetrieb umgeschaut, der vor einigen Jahren erfolgreich eine umfassende Lösung zur Senkung der Energiekosten in den Betrieb integriert hat“, erklärt Gerald Madlmayr, Leiter der Instandhaltung. Heinz Schulze ergänzt: „Wir brauchten einen Partner, der nicht nur die Technik liefern und installieren konnte, sondern einen mit hoher Flexibilität. Schließlich musste aufgrund des enormen Zeitdrucks ein Teil der Planung während der bereits laufenden Bauphase stattfinden und dann schnell umgesetzt werden.“

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 2
Ölmessstäbe für verschiedene Fahrzeughersteller sind ein produktionstechnisches High-Tech-Produkt und ein Spezialgebiet des Standorts Losenstein in Österreich.

Ein Kreis reicht
Im Gegensatz zur typischen Spritzgießerei reicht bei Schneegans ein gemeinsamer Kühlkreis für Werkzeug und Maschinen – die geringe Verarbeitungstemperatur der Silikone macht es möglich. Gearbeitet wird mit 15 Grad Celsius Vorlauftemperatur, der Rücklauf liegt bei 17 bis 18 Grad Celsius. Aktuell sind 35 Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 500 und 5000 Kilonewton mit insgesamt 250 Kilowatt Kühlleistung in das System integriert. Die anfallende Wärme heizt alle Büros, Werkstätten und Sozialräume. Die Temperatur der Produktionshallen wird über eine automatisch gesteuerte Be- und Entlüftung geregelt. Die Bodenplatte des Gebäudes dient als groß dimensionierter Wärmespeicher. Das reicht den bisherigen Erfahrungen nach, um selbst die zwei Wochen Betriebsunterbrechung über Weihnachten und Neujahr zu überbrücken. Die als Backup installierte Not-Elektroheizung wurde bislang nicht aktiviert. Um das Bild abzurunden, wird auch die Wärme der Kompressoren der Druckluftanlage genutzt: Obwohl sie dank einer elektronischen Regelung bereits vergleichsweise energieeffizient arbeiten.

Um ein wichtiges Ergebnis der integrierten Kühl- und Heiztechnik vorwegzunehmen, nennt Heinz Schulze eine harte Zahl: „Gegenüber der Situation im bisherigen Gebäude können wir – mit nun einem Jahr Erfahrung – die Energiekostenersparnis auf rund 20 Prozent beziffern.“ Darin sind auch Anteile aus verbesserter Gebäudeisolation enthalten, weit überwiegend werden die Einsparungen aber mit Hilfe der innovativen Heiz- und Kühltechnik erzielt.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 3
Trotz der Komplexität ist die „Energiesparzentrale“ bei Schneegans-Freudenberg sehr kompakt und wartungsfreundlich.

Gebäude und Energiespartechnik
Das Energiekonzept berücksichtigt die spezielle Art der Produktion: Neben dem Mehrkomponentenspritzguss LSR wird auch Festsilikon verarbeitet. Dementsprechend kann eine Halle mit rund 30.000 Kubikmeter Volumen komplett gekühlt werden. Die zweite Halle mit 70.000 Kubikmeter dient dem Mehrkomponentenspritzguss und der LSR-Verarbeitung. Beide Hallen sind vergleichsweise hoch, um die Belichtung und Belüftung zu optimieren. Zudem, lassen sich Maschinen und Automatisierungseinrichtungen komfortabel rüsten. Die „Silikon-Halle“ dient darüber hinaus bei schnell wechselnden Außentemperaturen als „Puffer“ für die große Halle. Alle Spritzgießmaschinen – sowohl die Werkzeugkreisläufe wie die Hydraulikkühlung – sind an die in den Hallen verlegten Vor und Rücklaufleitungen angeschlossen. Je nach Außentemperatur wird der Rücklauf über Wärmetauscher für die Beheizung, über Freikühler und/oder Kältemaschinen geführt, um einerseits die gewünschte Vorlauftemperatur zu erreichen und andererseits die anfallende Abwärme für Heizzwecke zu nutzen. Dabei dient die gesamte Bodenplatte des Werks als großer Wärmespeicher, der auch über längere Betriebsunterbrechungen für ein ausreichendes, gegebenenfalls gegenüber dem Normalbetrieb abgesenktes, Temperaturniveau ohne Einsatz von Fremdenergie sorgt. Integriert in die Anlage sind die Regelung der Be- und Entlüftung der Produktionshallen, um ein optimales Temperaturniveau bei angenehmer Umgebungsluft zu erzielen. Die gesamte Temperiertechnik der Maschinen ist mit einigen Reserven für künftige Erweiterungen in einer möglicherweise noch anzubauenden Halle und zudem voll redundant ausgelegt.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 4
Über eine komfortable Oberfl äche lassen sich die Parameter der Kühl- und Heiztechnik komfortabel justieren

Zu den aktuell 35 Spritzgießmaschinen bzw. Fertigungszellen sind 20 bis 30 Prozent Stellplatzreserven für weitere Maschinen vorhanden. Gleiches gilt für die Lüftung, hier wurde die „auf Zuwachs“ dimensionierte Verrohrung schon während des Neubaus verlegt. Trotz der hohen Anlagenkomplexität findet die gesamte Technologie in einem kompakten Raum Platz. Einfach zu bedienende Steuerungen ermöglichen den Mitarbeitern Eingriffe, um Erfahrungswerte aus dem laufenden Betrieb berücksichtigen zu können. „Die von Oni vorgegebenen Einstellungen und Prozesswerte passten allerdings ziemlich gut“, erklärt Gerald Madlmayr. „Bisher haben wir nur an wenigen Parametern justiert. Weitere Optimierungsmaßnahmen, also ein echtes Feintuning, werden wir möglicherweise noch im Laufe des Jahres, nach ausgiebigen Erfahrungen angehen.“ Das gelte im Übrigen auch für andere Energieverbraucher wie die Beleuchtung.“ Schließlich sei die Oni-Anlage ein wichtiger Bestandteil der Zertifizierung entsprechend der Umweltmanagementnorm ISO 14001, auf deren Basis auch die weiteren kleineren Optimierungen angestrebt werden.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 5
Trotz der Komplexität ist die „Energiesparzentrale“ bei Schneegans-Freudenberg sehr kompakt und wartungsfreundlich

Schneller zum Ziel
„Trotz des enormen Zeitdrucks hat die Installation der gesamten Kühl- und Beheizungstechnik zum jeweiligen Baufortschritt gepasst – und ist mit der Betriebsaufnahme fehlerfrei angelaufen“, resümiert Heinz Schulze das Projekt. Die laufenden Wartungen haben wir selbst übernommen, ebenso wie einige kleiner Anpassungen der Einstellungen an der Steuerung. Lediglich im Rahmen eines Servicevertrags wird einmal jährlich von Oni die Anlage gecheckt. Die zum Anlagenbetrieb erforderliche Schulung von Mitarbeitern fand im Rahmen der Abnahme statt und sei „nicht weiter zeitaufwändig“ gewesen.

Weniger ist mehr
Dass Schneegans-Freudenberg nahezu ausschließlich Spritzgießmaschinen von Engel im Einsatz hat, ist laut Gerald Madlmayr nicht nur der räumlichen Nähe zu verdanken: „Wir nutzen vor allem die Freiheitsgrade der Holmlos-Technik.“ Die Art der Produkte verlange häufig voluminöse Werkzeuge und eine ausgefeilte Automatisierung, aber eher unterdurchschnittliche Schließkräfte. Bei konventionellen Maschinen müsste deshalb häufig auf größere – hinsichtlich Investitionen und Betriebskosten ungünstigere – Maschinen ausgewichen werden, um ausreichenden Einbauraum und die Zugänglichkeit für die Automatisierung zu erreichen. Weniger Holm bedeute mehr Flexibilität bei Auswahl und Anordnung der Komponenten in der Fertigungszelle sowie bei der Werkzeugkonstruktion. Für eine besonders innovative Fertigungszelle rund um eine Engel Holmlos-Maschine wurde das Unternehmen im Jahr 2015 mit einem Award ausgezeichnet.

Oni - Freudenberg-Schneegans Bild 6
Die zentrale Steuerung der gesamten Kühl- und Heiztechnik der Produktion und Verwaltungsbereiche ist in einfach zu bedienenden Steuerungsoberflächen abgebildet


ONI-Wärmetrafo GmbH - Firmenprofil
Seit drei Jahrzehnten setzen Kunden auf innovative Energiespartechnik aus dem Hause ONI. Mehr als 4.800 zufriedene Kunden in über 65 Ländern der Welt schätzen heute die ONI-Systemtechnik. Der Kundenkreis reicht dabei vom kleinen, mittelständischen Unternehmen bis zum Weltkonzern. Angefangen hat alles mit einem System zur Wärmerückgewinnung von Abwärme aus hydraulischen Maschinen. Heute reicht das Produkt- und Leistungsspektrum von der Beratung und Planung bis zum schlüsselfertigen Bau komplexer, energieoptimierter Anlagen in den Bereichen

Kälteanlagen
Wärmerückgewinnung
Klima-/Lüftungstechnik und Reinraumtechnik
Modulare Energiezentralen
Kälteanlagen
Kompaktkältemaschinen
Temperiersysteme
Energieoptimierung und Maschinenabspeckung
Wasseraufbereitung
Druckluftversorgung
Projektplanung
Wartung und Service
Finanzierung

für die Branchenbereiche  Kunststoffindustrie, Metallverarbeitung, Metallbearbeitung und -veredelung, Lebensmittelindustrie, Medizintechnik, Chemischen Industrie oder Automobil Zulieferer.

Der Leistungsbereich in der Kühlanlagentechnik reicht von 5 bis 150.000 kW.

“Unsere energiesparenden und umweltschonenden Systemlösungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Senkung von Energiekosten und Umweltbelastungen in den Unternehmen, sowie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden.“ Die Optimierung der Systemtechnik hinsichtlich Energieeinsparung und Umweltschutz steht immer im Vordergrund. Daher profitieren Ökonomie und Ökologie gleichermaßen von ONI-Systemlösungen.


Firmenvideo

 


Besuchen Sie uns auf der Fakuma. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand.

Logo_Kälte_Klima_Temptechnik02ONI-Wärmetrafo GmbH
Niederhabbach 17
D-51789 Lindlar

Tel. + 49 (0) 2266 4748 - 0
Fax + 49 (0) 2266 3927

info@oni.de
www.oni.de

Keywords
Bandkühler / Bauteile für Klima- und Lüftungsanlagen / Durchflusskühlanlagen / Ersatzteile für die Kältetechnik / Ersatzteile für Klima- und Lüftungsanlagen / Fahrzeugkühlanlagen / Granulatkühler / Industrie-Klimaanlagen / Industriekühlanlagen / Innenkühlgeräte / Intensivkühlanlagen / Kälteanlagen / Kälteanlagen, umweltfreundliche / Kälteanlagenservice / Kältemaschinen / Kältetechnik (kältetechnische Maschinen und Anlagen) / Kältetechnische Maschinen und Anlagen für die Industrie / Kältetechnische Maschinen und Anlagen, gewerbliche / Kaltwassersätze / Kaltwassersätze-Kühltürme / Klimaanlagen (Kältetechnische Anlagen) / Klimaanlagen (Lufttechnische Anlagen) / Klimakühlanlagen / Kühlaggregate / Kühlanlagen / Kühlanlagenbau / Kühlanlagenreinigung / Kühlanlagentechnik / Kühlanlagenwartung / Luftkühlanlagen / Lüftungsanlagen / Lüftungsanlagen und Klimaanlagen / Maschinenkühlanlagen / Montagen von Kälteanlagen / Montagen von Klimaanlagen / Prozesskühlanlagen / Reinigungsgeräte für Werkzeuge / Reinraumtechnik / Reparaturen von kältetechnischen Maschinen und Anlagen / Rückgewinnungsanlage / Rückkühlanlage / Streifenkühlanlage / Temperiergeräte / Temperiersystem / Tiefkühlanlagen / Trockenkühlanlage / Umluftkühlanlagen / Wärmepumpen / Wärmepumpenanlagen / Wärmerückgewinnungsanlagen / Wärmerückgewinnungssysteme / Wartung / Wasser - Rückkühlgeräte / Wasserkühlanlage / Wasserrückkühlanlage / Werkzeugvorwärmstationen / Wetterkühlanlagen / Zubehörteile für kältetechnische Maschinen und Anlagen

 

 

Fakuma Spezial

Das Spezial-Portal rund um die Fakuma - präsentiert von
Kunststoff-Schweiz und Kunststoff-Deutschland

Kunststoff-Schweiz - Das Kunststoff-Portal für die Schweizer Kunststoff-Industrie
Kunststoff-Deutschland - das Kunststoff-Portal für die deutsche Kunststoff-Industrie

Save the date:
17.10 - 21.10.2017

www.fakuma-messe.de





www.kunststoff-schweiz.ch
www.kunststoff-deutschland.com

Fakuma 2017

Startseite / Ausstellernews

Suchen

Videothek 2017

Ausstellerliste 2017

 

Messeinformationen

Tickets & Öffnungszeiten

Messebeschreibung

Ausstellungsprogramm

Anreise

Unterkunft

Tipps für Besucher

Tipps für Aussteller

Impressum Kontakt

 

Fakuma 2015

Ausstellernews 2015

Videothek 2015

 

Fakuma 2014

Ausstellernews 2014

Videothek 2014

 

Fakuma 2012

Ausstellernews 2012

Videothek 2012

 

Fakuma 2011

Ausstellernews 2011

Videothek 2011

Folgen Sie Fakuma_World auf Twitter >>>