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04.09.2013 PET-Recycling Schweiz: Hohe PET-Verwertungsquote gehalten

Die Schweizer Sammlerinnen und Sammler egalisierten ein weiteres Mal nach 2009 und 2011 die Rekordverwertungsquote von 81 Prozent. Auch dank des hervorragenden Einsatzes der verpflichteten und der freiwilligen Sammelstellenbetreiber gelangten laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) 2012 81 Prozent oder rund 37 571 Tonnen PET in den Recyclingkreislauf. Die Verwertungsquote ist deshalb wichtig, weil die Verordnung über Getränkeverpackungen (VGV) für Glas-, PET-, und Aluminium-Getränkeverpackungen eine Verwertungsquote von mindestens 75 Prozent vorschreibt. Diese Vorgabe konnte ein weiteres Mal deutlich übertroffen werden.

PET-Getränkeflaschen werden leichter
2012 wurden mit 46 341 Tonnen etwas weniger PET-Getränkeflaschen in Umlauf gebracht als 2011, als es noch 46 782 Tonnen waren. Das bedeutet nicht, dass die Schweizer Bevölkerung weniger PET-Getränkeflaschen verwendete – im Gegenteil, der Konsum ist leicht gestiegen – sondern, dass die PET-Getränkeflaschen leichter geworden sind. Kurz zusammengefasst: Die hohe Verwertungsquote konnte trotz mehr in Umlauf gebrachten PET-Getränkeflaschen gehalten werden. Dank der immer leichteren und nachhaltigeren PET-Verpackung profitiert die Umwelt, weil die Entsorgung wortwörtlich leichter fällt und immer weniger Material verwendet werden muss.

Hohes Sammelpotential bei PE
Obwohl die Verwertung von 81 Prozent bereits einen internationalen Spitzenwert darstellt, baut PET-Recycling Schweiz die Sammelinfrastruktur weiter aus. Das erhöht die Convenience für die Konsumentinnen und Konsumenten und führt dazu, dass noch mehr PET-Getränkeflaschen gesammelt werden können.

Dennoch muss festgestellt werden, dass das Sammelpotenzial immer geringer wird – genau genommen nur noch wenige hundert Gramm PET pro Einwohner. Ein weit höheres Potenzial, nämlich gleich kiloweise, bieten andere Kunststoff-Fraktionen wie Polyethylen (PE). PET-Recycling Schweiz sammelt deshalb bereits freiwillig PE-Folien aus der Industrie. Und der Handel nimmt (ebenfalls freiwillig) Flaschen aus anderen Kunststoffen für Milch, Duschgel, Waschmittel usw. zurück. Mit der Weiterentwicklung dieser Sammlungen kann nicht nur in quantitativer Hinsicht mehr erreicht werden, auch der Effekt für die Umwelt wäre ungemein grösser (Ressourcenschonung, Klimaschutz).

www.petrecycling.chwww.petrecycling.ch

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