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22.08.2013 Plasmatreat GmbH: Neueröffnung Kompetenzzentrum

Neueröffnung Kompetenzzentrum für metallische Dünnschichttechnik

Nur wenige Monate nach der erfolgreichen Einführung des neuen Fine Powder Coating (FPC) Plasmaverfahrens auf der Hannover Messe 2013, hat Plasmatreat seine Angebotspalette um eine bedeutende Dienstleistung erweitert und zusammen mit efc plasma ein Kompetenzzentrum für metallische Dünnschichttechnik im bayrischen Allershausen eröffnet.

Gemeinsam mit dem Geschäftspartner efc plasma, Ingolstadt/Deutcshland, Entwickler der Schichtprozesse und Pulverfördertechnik des Plasmatreat FPC-Verfahrens, präsentiert Plasmatreat in- und ausländischen Industrieunternehmen eine Anlaufstelle zur Hightech - Lohnfertigung von plasma-metallisierten Bauteilen.

Mit herkömmlich bekannten chemischen Pulverbeschichtungmethoden hat das innovative Verfahren nichts gemein. Der Plasmatreat FPC-Prozess ermöglicht die umweltfreundliche Vorreinigung und Aktivierung der Substrate in nur einem Arbeitsschritt sowie die Erzeugung funktionaler metallener Schichten in Sekundenschnelle. Eine Besonderheit und ein großer Vorteil des Verfahrens ist seine ortsselektive Anwendung: Anders als bei Spritz- oder Tauchbadprozessen erfolgt durch die robotergesteuerte Plasmafeindüse der Schichtauftrag millimetergenau. Der Prozess verwendet feine Metallpulver, wie Kupfer, Aluminium, Zinn u.a. zur Beschichtung von thermisch empfindlichen Materialien, wie beispielsweise Kunststoffen. Diese können nun ohne den Einsatz VOC emittierender Nasschemikalien leitfähig und lötbar gemacht werden. Metalle können gleichermaßen umweltschonend spezielle reibwerterhöhende oder Korrosionsschutz-Schichten erhalten, wie sie hier im FPC-Zentrum Allershausen bereits für deutsche Automobilbauer bei Kleinserien auf spezielle KFZ-Konstruktionselemente aufgebracht werden.

Openair®-Plasma erfüllt im FPC-Prozess eine Mehrfachrolle. Eine robotergesteuerte erste Plasmadüse dient der mikrofeinen Reinigung und Aktivierung der Materialoberflächen vor der Beschichtung, in einer zweiten Düse fungiert das Plasma als sicheres und schnelles Transportmedium für das in seinem Innern erhitzte Pulver. Bei dem Prozess werden die feinen Pulverpartikel direkt in den hochenergetischen Lichtbogen eingespritzt. Die Metallteilchen absorbieren die elektrische und thermische Plasmaenergie. Durch die hohe Plasmadichte in der Mitte des Plasmastahls schmelzen die Partikel und können sich so zur Schichtbildung verbinden. Die kinetische Energie des Plasmastrahls transportiert die Partikel aus dem Openair®-Plasmastrahl auf das Substrat, wodurch eine homogene metallische Schicht entsteht.

Die genaue Abstimmung von Pulver, Pulvereinspeisungssystem und Plasma System bestimmt die Eigenschaften der Abscheidung und Beschichtung. Sei es für die elektrische Leitfähigkeit bei Kunststoffen, deren Lötbarkeit oder Wärmeübertragung oder zum Zwecke der Tribologie und des Korrosionsschutzes bei Metallen - die prozesssichere Plasmatreat FPC-Technologie ermöglicht die wirtschaftlich effiziente und umweltfreundliche Herstellung von reproduzierbaren und hochqualitativen Beschichtungen für anspruchsvolle, kundenspezifische Anforderungen.

Kontakt:
Werner Krammel, Plasmatreat FPC-Market Manager
werner.krammel@plasmatreat.de
oder Tel.: +49 5204 9960-0

www.plasmatreat.dewww.plasmatreat.de



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