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21.06.2013 BASF: Wachstum in Asien-Pazifik-Region

Um bis 2020 mit Kunden in der Asien-Pazifik-Region einen Umsatz von 25 Mrd. EUR zu erzielen, plant BASF, Ludwigshafen, Investitionen in Höhe von 10 Mrd. EUR, die Schaffung von rund 9.000 neuen Arbeitsplätzen und jährliche Einsparungen von 1 Mrd. EUR. Rund ein Viertel der weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der BASF soll bis 2020 in Asien-Pazifik betrieben werden. Ziel sei es, innovative Lösungen für die Herausforderungen der Region zu entwickeln. Ressourcenschonung, Ernährung und eine höhere Lebensqualität stehen dabei im Mittelpunkt.

Hohe Wachstumsrate der Region
BASF schätzt die jährliche Wachstumsrate für die reale Chemieproduktion in Asien-Pazifik bis 2020 auf 6,2%. Damit liegt dieser Wert deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 4,0%. Gemäß ihrer Strategie strebt BASF in Asien-Pazifik ein profitables Wachstum von mindestens zwei Prozentpunkten über der regionalen Chemieproduktion an, um im Jahr 2020 einen Umsatz in Höhe von 25 Mrd. EUR zu erzielen. Ziel des Unternehmens ist es, Lösungen zu entwickeln für Anwendungen wie beispielsweise klimafreundliches Bauen, fortschrittliche Pharmaproduktion, umweltverträgliche Lacke, nachhaltigere Verpackungen, energieeffiziente Fahrzeuge und erneuerbare Energien.

BASF plant bis 2020 rund ein Viertel der weltweiten Forschung in Asien-Pazifik zu betreiben. Dazu soll in der Region die Zahl der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung auf etwa 3.500 steigen (2012: 800 Mitarbeiter). BASF baut außerdem Forschungs­einrichtungen auf in den Bereichen Elektronik- und Batteriematerialien, Landwirtschaft, Katalyse, Bergbau, Wasseraufbereitung, Polymere und Mineralien. Nach der erfolgreichen Eröffnung des Innovation Campus Asia Pacific in Schanghai/China, prüft das Unternehmen nach eigen Angaben den Aufbau eines weiteren Innovation Campus in der Region. Mehr als 2 Mrd. EUR Umsatz will BASF bis 2020 in Asien-Pazifik durch neue Geschäftsfelder und Akquisitionen erzielen. Außerdem plant BASF, neue Märkte in der Mongolei, in Laos, Myanmar und Kambodscha zu erschließen.
Investitionen vor Ort

Bis 2020 will BASF etwa 75% ihrer Produkte, die in Asien-Pazifik verkauft werden, vor Ort herstellen. Auf diese Weise soll die Zusammenarbeit mit und die Lieferantenposition gegenüber Kunden aus der Region gestärkt werden. Zugleich trage die regionale Produktion zur effizienteren Nutzung von Ressourcen bei: Der Transportaufwand für Importe und Exporte sinkt und Energie sowie Rohstoffe können aufgrund hochintegrierter Produktionssysteme in Kundennähe besser genutzt werden.

Zurzeit betreibt BASF in der Region mehr als 100 Produktionsstandorte, darunter zwei hochintegrierte Verbundstandorte in Kuantan/Malaysia sowie Nanjing/China.

BASF will zahlreiche Effizienzmaßnahmen umsetzen, die ab 2020 jährlich etwa 1 Mrd. EUR einsparen sollen. Dazu zählt der Ausbau des technischen Beschaffungsnetzwerks in der Region, mit dem Ziel Transportkosten zu verringern, die Qualität zu verbessern und Investitionsabläufe zu beschleunigen.

www.basf.chwww.basf.ch



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