< News 963/1108 >

Kunststoff-Schweiz - News-Corner

News drucken


30.04.2013 Geberit: geglückter Start ins Jahr 2013

Trotz den anspruchsvollen Vergleichswerten aus dem Vorjahr konnte die Geberit Gruppe im ersten Quartal 2013 wiederum zulegen. Der Umsatz wuchs um 2,4% auf CHF 582,6 Mio. Währungsbereinigt betrug die Zunahme 1,0%. Im Vergleich zum Umsatz erhöhten sich die Ergebnisse überproportional: das Betriebsergebnis stieg um 6,2% auf CHF 137,0 Mio., das Nettoergebnis um 7,5% auf CHF 118,8 Mio. an. Die Unternehmensleitung geht davon aus, im Geschäftsjahr 2013 wiederum solide Ergebnisse erwirtschaften zu können.

Die Geberit Gruppe erzielte im ersten Quartal 2013 einen Umsatz von CHF 582,6 Mio., was einem Wachstum von 2,4% entspricht. In lokalen Währungen betrug die Zunahme 1,0%. Diese Umsatzentwicklung stimmt insbesondere aufgrund der hohen Vergleichsbasis und drei Arbeitstagen weniger als im Vorjahr positiv. Die grösste Region Europa wuchs währungsbereinigt um 1,3%, wobei sich die einzelnen Märkte sehr unterschiedlich entwickelten. Von den weiteren Regionen entwickelte sich Nahost/Afrika mit einem Wachstum von 22,8% erfreulich. Dagegen litt Geberit in Amerika unter der nach wie vor schwachen Baukonjunktur im öffentlichen Bereich (-9,9%). Die Region Fernost/Pazifik erholte sich noch nicht vom Rückgang im zweiten Halbjahr 2012 und verzeichnete – hauptsächlich als Folge des rückläufigen Projektgeschäfts – einen weiteren Rückgang (-8,4%).

Im Vergleich mit dem Vorjahr profitierten die Ergebnisse von einem aufgrund des Insourcings des Dusch-WC-Geschäfts tieferen Warenaufwand und von geringeren Marketingaufwendungen. Belastend wirkten sich höhere Kundenboni aus. Der Personalaufwand stieg im Verhältnis zum Umsatz überproportional an, was eine Folge des angestiegenen Personalbestands, von Gehaltserhöhungen sowie von erhöhten Aufwendungen für die Weiterbildung der Mitarbeitenden ist. Ebenfalls überproportional nahmen die Energiekosten zu. Dagegen hatten die Fremdwährungseffekte im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Auswirkungen mehr auf die operativen Ergebnisse. Der operative Cashflow (EBITDA) erhöhte sich um 5,7% auf CHF 156,8 Mio. bei einer EBITDA-Marge von 26,9% (Vorjahr 26,1%). Das Betriebsergebnis legte um 6,2% auf CHF 137,0 Mio. zu, was einer EBIT-Marge von 23,5% (Vorjahr 22,7%) entspricht. Tiefere Zinszahlungen aufgrund von Rückzahlungen von Schulden sowie Währungsgewinne führten zu einem verbesserten Finanzergebnis. Als Folge davon stieg das Nettoergebnis um 7,5% auf CHF 118,8 Mio. an. Die Umsatzrendite betrug 20,4% (Vorjahr 19,4%). Der Gewinn je Aktie erreichte CHF 3.16 (Vorjahr CHF 2.87), ein Plus von 10,1%.

Die Einschätzungen für das laufende Jahr haben sich seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2012 im vergangenen März nicht verändert. Die Herausforderungen in der Bauindustrie werden auch im laufenden Jahr anspruchsvoll bleiben und weiterhin von einer Abschwächung der Wachstumsdynamik sowie von politischen und makroökonomischen Unsicherheiten geprägt sein. Die Entwicklung einzelner Regionen/Märkte und Bausektoren wird stark divergieren. In Europa wird sich das Volumen in der Bauindustrie insgesamt verkleinern, aufgrund eingeleiteter Sparmassnahmen im öffentlichen Bereich massgeblich beeinflusst durch eine reduzierte Finanzierungsbereitschaft. Der Nicht-Wohnungsbau wird sich nach wie vor nicht erholen. Dies wird zumindest teilweise durch einen flachen bis leicht positiven Trend im Wohnungsbau kompensiert werden. Zudem sollte sich der Renovationsbereich besser entwickeln als das Neubaugeschäft. Nordamerika wird durch einen

Aufschwung im Wohnungsbau geprägt sein. Dagegen werden die öffentlichen Ausgaben für Bauprojekte wiederum zurückgehen. In China sind seit dem vierten Quartal 2011 die Auswirkungen der Regierungsmassnahmen zur Verhinderung einer Überhitzung im Immobilienmarkt deutlich zu spüren. Dies wird zumindest im ersten Halbjahr 2013 den Wohnungsbau weiter dämpfen. Demgegenüber präsentiert sich die Situation im chinesischen Nicht-Wohnungsbau weiterhin robust. Im Allgemeinen verlaufen zurzeit viele Indikatoren in China flacher als die langjährigen Wachstumsraten. Aufgrund schwieriger politischer Rahmenbedingungen fällt ein Ausblick für weite Teile des Mittleren Ostens schwer. Ziel der Geberit Gruppe ist es, sowohl in den nach wie vor gesunden Bau-Märkten, aber auch in den schrumpfenden Märkten überzeugende Marktleistungen zu erbringen und wie in den Vorjahren Marktanteile zu gewinnen. Die überzeugenden Resultate des ersten Quartals stimmen die Unternehmensleitung zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2013 wiederum solide Ergebnisse erzielen zu können.

www.geberit.comwww.geberit.com



< News 963/1108 >