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18.02.2013 Clariant: Wachstum von 8 % in 2012

Die Clariant International Ltd. erzielte im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz aus fortgeführten Geschäften von rund 6 Mrd. CHF im Vergleich zu 5,57 Mrd. CHF im Vorjahr. Dies entspricht einem Wachstum von 8% sowohl in Lokalwährungen als auch in Schweizer Franken. Der Umsatzanstieg war auf die Übernahme von Süd-Chemie zurück zu führen. Das organische Umsatzwachstum dagegen stagnierte, wobei um 2% höhere Verkaufspreise niedrigere Volumen vollumfänglich kompensierten.

Die Umsatzentwicklung war 2012 in allen Regionen und Geschäftseinheiten heterogen. Außer Europa verzeichneten alle Regionen ein zweistelliges Wachstum. Der Umsatz in Europa ging um 2% zurück, während die Region Asien/Pazifik weiterhin eine solide Wachstumsdynamik aufwies. Die ausgesprochen schwache Entwicklung in Südeuropa übertrug sich in der zweiten Jahreshälfte auf den gesamten Kontinent. Da Clariant jedoch rund zwei Drittel ihres Umsatzes außerhalb Europas erzielt, konnte der Konzern die Auswirkungen der Krise in Europa durch das Wachstum in anderen Regionen ausgleichen. Im vierten Quartal wurde keine weitere Verschlechterung des Geschäftsumfelds gegenüber dem dritten Quartal festgestellt.

In einem insgesamt schwierigen Marktumfeld zeigten besonders die Geschäftseinheiten Catalysis & Energy und Oil & Mining Services eine solide Entwicklung. Im Jahresvergleich erzielten beide ein zweistelliges Wachstum. Auch die Geschäftseinheiten Industrial & Consumer Specialties und Functional Materials konnten sich dank ihrer geringen Abhängigkeit vom Konjunkturverlauf gut behaupten. Während sich Masterbatches trotz der schwachen Entwicklung in Europa solide entwickelte, litten die Geschäftseinheiten Pigments und Additives unter dem starken Abschwung in einigen Endmärkten, hauptsächlich in den Bereichen Coatings, Druck und Elektronik und vorwiegend in Europa.

Die Bruttomarge stieg auf 28,9% im Vergleich zu 27,5% im Vorjahr. Dieser Anstieg ist auf einen positiven Volumen-/Mixeffekt und ein striktes Margenmanagement zurückzuführen, wodurch die höheren Kosten infolge der Unterauslastung von Produktionskapazitäten mehr als ausgeglichen wurden. Die Preise stiegen im Jahresvergleich um 2%, während die Rohstoffkosten stabil blieben.

Das EBITDA vor Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten ging im Jahresvergleich um 4% von 835 Mio. CHF auf 802 Mio. CHF zurück. Die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten lag bei 13,3% gegenüber 15,0% im Vorjahreszeitraum.

Dass das Unternehmen sowohl Rentabilität als auch Nettogewinn deutlich steigern konnte, ist auch Ergebnis der Neupositionierung des Portfolios in den Jahren 2011 und 2012. Für 2013 rechnet Clariant mit einem anhaltend schwachen, von hoher Volatilität geprägten makroökonomischen Umfeld.

www.clariant.comwww.clariant.com



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