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10.01.2017 Sika: 2016 Rekordumsatz mit Wachstum in allen Regionen

Mit einer Umsatzsteigerung von 6.3% in Lokalwährungen wird der dynamische Wachstumskurs auch im Jahr 2016 fortgesetzt. Das organische Wachstum übersteigt mit einem Zuwachs von 5.2% die Ziele. Die stabile Währungssituation führte zu einem moderaten Währungseffekt (–0.5%) und einem sehr erfreulichen Umsatzwachstum in Schweizer Franken um 5.8% auf CHF 4.33 Milliarden.

MARGEN AUF NEUEM REKORDNIVEAU
Trotz eines herausfordernden dritten Quartals setzte sich das Umsatzwachstum in allen Regionen fort und resultierte in einem neuen Quartalsrekord mit einer EBIT-Marge von 15.6% (Vorjahr 13.7%). Im dritten Quartal verzeichnete Sika zum 19. Mal in Folge eine Verbesserung der Margen. Das herausragende Ergebnis basiert auf Sikas Wachstumsmodell mit steigenden Bruttomargen und einer unterproportionalen Kostenentwicklung. Das Betriebsergebnis, der Reingewinn und der Geldfluss erreichten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres neue Rekordwerte. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 20.6% (+ CHF 101 Mio.), der Reingewinn wuchs um 22.9% und der Geldfluss um 43.8%.

Jan Jenisch, Vorsitzender der Konzernleitung: "Wir haben 2016 unsere Wachstumsstrategie erfolgreich fortgeführt, mit vier neuen Ländergesellschaften und acht neuen Fabriken. Das Engagement und die Leistung unserer Mitarbeitenden in nunmehr 97 Ländern bilden die Grundlage unseres Erfolgs. Die Umsatzzahlen sowie unsere Fähigkeit, die Marge Quartal für Quartal zu verbessern, sind beeindruckende Resultate unserer Strategieumsetzung. Mein Dank geht an unser globales Team für seinen enormen Einsatz bei teilweise schwierigen Rahmenbedingungen. Mit diesem Engagement und der Stärke unseres Wachstumsmodells können wir uns auf ein Rekordjahr 2016 freuen und zuversichtlich in die Zukunft blicken. ”

WACHSTUM IN ALLEN REGIONEN
In den ersten neun Monaten steigerte die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) den Umsatz in Lokalwährungen um 5.3%. Die Marktnachfrage in Westeuropa mit den Kernmärkten Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Spanien und Italien bewegte sich auf einem soliden Niveau. Gute Zuwachsraten konnten in Osteuropa realisiert werden.

Das stärkste Umsatzplus wurde in Afrika erzielt mit einer Steigerungsrate von über 20%. Auf dem afrikanischen Kontinent ist Sika mit 18 Ländergesellschaften und 14 Produktionsstandorten vertreten und baut die Präsenz weiter aus. In Kuwait, Kamerun und Djibuti wurden neue Ländergesellschaften gegründet und in Kryoneri nahe Athen eine weitere Mörtelfabrik eröffnet.

Das höchste Wachstum erzielte die Region Nordamerika mit einem Umsatzplus von 9.9% in Lokalwährung. Der beschleunigte Ausbau der Vertriebsstrukturen und der Supply Chain von 11 auf mittlerweile 21 Fertigungsstandorte in den schnell wachsenden Ballungsgebieten während der letzten zwei Jahre sind die Hauptwachstumstreiber.

Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum zwei Akquisitionen abgeschlossen. Mit L.M. Scofield stiess der amerikanische Marktführer im Bereich Farbzusatzstoffe für Transportbeton zur Unternehmensgruppe und mit FRC Industries ein führender Hersteller von Fasern für Beton. Beide Geschäftsfelder sind wachstumsstarke Marktsegmente des Baubereichs in Nordamerika.

Die Region Lateinamerika konnte mit einem Umsatzplus in Lokalwährungen von 5.6% wachsen. Mexiko, Argentinien und Chile entwickelten sich stark. Hingegen führten die anhaltende Wirtschaftskrise in Brasilien sowie die teilweise signifikanten Abwertungen einiger Lokalwährungen zu einer Abschwächung des Geschäftsverlaufs. Die Investitionen in der Region umfassen eine neue Fabrik für Mörtelprodukte in Ecuador, eine Automotive Fabrik für Klebstoffe und Akustiklösungen in Brasilien sowie die Gründung einer neuen Ländergesellschaft in Nicaragua.

Das Wachstum in der Region Asien/Pazifik konnte um 3.8% gesteigert werden. In Südostasien und in der Pazifikregion konnten Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich erzielt werden. Im dritten Quartal verzeichnete China nach sechs rückläufigen Quartalen positive Wachstumszahlen. Der Umsatz in Japan entwickelte sich stabil. Zu den jüngsten Investitionen in der Region zählt die Eröffnung einer neuen Fabrik in Perth an der australischen Westküste. Im Berichtszeitraum wurde in Saraburi, Thailand, die zweite Fabrik für Mörtel und Betonzusatzmittel errichtet. In Phnom Penh, Kambodscha und in Yangon, Myanmar, wurden die jeweils ersten Fabriken eröffnet.

AUSBLICK FÜR 2016
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres wurde die Strategie 2018 mit neuen Rekordergebnissen erfolgreich fortgesetzt. Die Jahresziele 2016 können bestätigt werden. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatz von rund CHF 5.8 Milliarden und eine überdurchschnittliche Margensteigerung bei einem Betriebsgewinn (EBIT) zwischen CHF 780 und 800 Millionen erwartet. Mit der Eröffnung von vier neuen Ländergesellschaften und acht neuen Fabriken liegt die Anzahl der Wachstumsinvestitionen über Plan. Der unbekannte Ausgang des feindlichen Übernahmeversuchs durch Saint-Gobain bleibt für die Zukunft als Unsicherheitsfaktor bestehen.

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