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03.08.2015 BASF: Leichte Umsatzsteigerung im 2. Quartal 2015

Im zweiten Quartal 2015 konnte BASF den Umsatz durch höhere Mengen bei Oil & Gas und positive Währungseffekte leicht steigern. Der stark gefallene Ölpreis führte zu deutlich rückläufigen Preisen bei Basischemikalien und minderte das Umsatzwachstum bei Oil & Gas. Bei Functional Materials & Solutions konnten wir das Ergebnis deutlich erhöhen, während die übrigen Segmente unter dem Niveau des Vorjahresquartals blieben. Insgesamt nahm das Ergebnis leicht zu.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 wuchs der Umsatz trotz insgesamt rückläufiger Verkaufspreise um 3 % auf 19,1 Milliarden €. Dazu trugen maßgeblich der höhere Absatz im Gashandel sowie positive Währungseffekte in allen Bereichen bei. Die ölpreisbedingt gesunkenen Preise belasteten unseren Umsatz vor allem in den Segmenten Chemicals und Oil & Gas.

Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen steigerte BASF um 31 Millionen € auf rund 2 Milliarden €. Ausschlaggebend hierfür war der deutlich höhere Beitrag des Segments Functional Materials & Solutions sowie die Auflösung von Rückstellungen für das Long-Term-Incentive-Programm bei Sonstige. Während das Ergebnis bei Chemicals sich nur leicht verringerte, verzeichneten die übrigen Segmente deutliche Rückgänge.

Umsatzeinflüsse
Der Absatz nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht zu. Maßgeblich hierfür war ein starker Anstieg der Mengen bei Oil & Gas im Arbeitsgebiet Natural Gas Trading. Der Absatz im Chemiegeschäft 1 blieb stabil, bei Agricultural Solutions ging er zurück. Infolge der deutlich niedrigeren Ölpreise entwickelten sich die Preise insgesamt rückläufig, insbesondere bei Chemicals sowie Oil & Gas. Wir verzeichneten in allen Segmenten positive Währungseffekte. Portfoliomaßnahmen wirkten sich nicht wesentlich auf die Umsatzentwicklung aus.

Umsatz und Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen der Segmente
Der Umsatz des Segments Chemicals lag deutlich unter dem Niveau des zweiten Quartals 2014. Niedrigere Rohstoffkosten führten zu einem starken Rückgang der Preise, vor allem bei Petrochemicals. Auch der Ende 2014 vollzogene Verkauf unseres Anteils an der Joint Operation Ellba Eastern Private Ltd., Singapur, minderte den Umsatz. Ein höherer Absatz bei Intermediates und positive Währungseffekte in allen Bereichen wirkten gegenläufig. Das Ergebnis verringerte sich leicht. Maßgeblich hierfür waren vor allem gestiegene Fixkosten auf Grund der schrittweisen Inbetriebnahme neuer Produktionsanlagen und einer höheren Anzahl planmäßiger Anlagenabstellungen.

Ergebnis der Betriebstätigkeit und Sondereinflüsse
Im zweiten Quartal 2015 fielen im EBIT Sondereinflüsse von –4 Millionen € an, nach –79 Millionen € im zweiten Quartal 2014. Hierzu trugen geringere Sonderaufwendungen für Strukturmaßnahmen sowie der Ertrag aus der Devestition unseres Geschäfts mit Textilchemikalien bei.

Das EBIT nahm, verglichen mit dem zweiten Quartal 2014, um 106 Millionen € auf 2.039 Millionen € zu. Das EBITDA verbesserte sich insbesondere auf Grund höherer Abschreibungen um 289 Millionen € auf 2.994 Millionen €.

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