Ausstellernews K Messe 2010

Rösler Schweiz AG
Ihr Spezialist für Oberflächenbearbeitung

Rösler Schweiz AG ist als Komplettanbieter internationaler Marktführer bei der Herstellung von Gleitschliff- und Strahlanlagen, Lackier- und Konservierungssys- temen, sowie Verfahrensmitteln und Technologie für die rationelle Oberflächen- bearbeitung (Vorbereiten vor dem Lackieren, Entgraten, Entzundern, Entsanden, Polieren, Schleifen) von Metallen und anderen Werkstoffen.


Strahlen von Duroplastteilen für Ottomotoren - Grat- und staubfreie Dros- selklappengehäuse aus BMC
Geringes Gewicht, niedrige Kosten, hohe Designfreiheit – mit diesen Vorteilen erobern sich Duroplaste Einsatzgebiete im Motorraum von Fahrzeugen, die bislang Metallen vorbehalten waren. Um die hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität zu erfüllen, werden bei der Christophery Kunststofftechnik im Spritzgiessverfahren gefertigte Drossel- klappengehäuse aus BMC gestrahlt. Zum Einsatz kommt dafür eine vollautomatische Wendebalkenanlage WS 1200-S1 der Rösler Schweiz AG.

Rösler Schweiz AG - Drosselklappengehäuse
Im Vergleich zur Aluminiumvariante (links) wiegen Drosselklappengehäuse aus BMC (rechts) fast ein Drittel weniger. Zudem weisen sie aufgrund ihrer Maß- haltigkeit sehr geringe Toleranzen auf

Einerseits ist es die Forderung nach Kraftstoff- und Emissionsreduzierung, an- dererseits der zunehmende Kostendruck, was die Automobilindustrie nach alternativen Materialien Ausschau halten lässt. Anforderungen, denen Duroplaste durchaus gewachsen sind. Daher kommen sie bei anspruchsvollen Anwendungen, beispielsweise als funktionsintegrierte Bauteile im Motorraum von Kraftfahrzeugen, derzeit immer häufiger zum Einsatz. Dazu zählt unter anderem das vom Briloner Spezialisten für Duroplast- und Thermoplastverarbeitung, Christophery Kunststoff- technik GmbH, ein Unternehmen der Poschmann-Union, entwickelte Drosselklap- pengehäuse aus Feuchtpolyester (BMC). Der zur Metallsubstitution eingesetzte Kunststoff überzeugt mit hoher Temperatur-(-40 bis 150 °C) und Chemikalien- beständigkeit, einer weitgehenden Designfreiheit auch bei komplexen Geometrien sowie guten Isoliereigenschaften, die einer Eisbildung auf der Drosselklappe auch ohne Zusatzheizung vorbeugen. Darüber hinaus ist das Duroplastbauteil im Vergleich zur Aluminiumvariante erheblich leichter und bietet ökonomische Vortei- le. Diese ergeben sich durch die geringen Rohstoffkosten und durch die vier- bis fünffach längere Werkzeugstandzeit gegenüber der Aluminiumverarbeitung.

Hohe Masshaltigkeit und Oberflächenqualität
Gefertigt werden die Drosselklappengehäuse bei Christophery mit Polyset-Spritz- giessanlagen von Krauss Maffei, die exakt an die speziellen Anforderungen angepasst sind, im vollautomatischen Prozess. Aufgrund ihrer hohen Masshal- tigkeit weisen die im Spritzgiessverfahren hergestellten Teile auch ohne Nach- arbeiten sehr geringe Toleranzen auf. „Im Giessprozess entstehen durch die Entlüftungstechniken und Einsätze im Werkzeug 5 µ bis 15 µ grosse Flittergrate, die wir für eine optimale Qualität und einwandfreie Funktion der Gehäuse entfer- nen müssen“, erklärt Rainer Schmidt, Projektmanagement und Entwicklung bei Christophery. Dies erfolgt im Strahlverfahren.

Hohe Anforderungen an das Strahlergebnis
Neben der Gratfreiheit stellt Christophery noch weitere anspruchsvolle Anforderun- gen an den Strahlprozess. Dazu zählt beispielsweise, dass die Bauteile keine Staubanhaftungen aufweisen dürfen und der Prozess vollautomatisch abläuft. Eine sehr kurze Taktzeit ist ebenfalls ein Kriterium. „Da Rösler der führende Hersteller von Strahlsystemen für die Bearbeitung von Duroplastteilen ist und wir bereits mit solchen Anlagen arbeiten, haben wir uns mit dieser Aufgabenstellung ebenfalls an dieses Unternehmen gewandt“, so der Projektmanger. Gelöst wurde die Aufgabe mit einer Strahlanlage des Typs WS 1200-S1 der

Rösler Schweiz AG - Christophery
Entgratanlage WS 1200-S1 in Fertigungszelle

Rösler Schweiz AG, die als Fertigungszelle in die Produktion integriert ist. Es handelt sich dabei um ein Wendebalken-System mit zwei Stationen. Das Konzept ermöglicht extrem kurze Handlingzeiten, da auf einer Seite der Arbeitskammer gestrahlt, während auf der anderen Seite be- und entladen wird.

Ein optimales Ergebnis mit Kapazitätsreserven
Der Strahlprozess erfolgt direkt nach dem Spritzgiessen der Drosselklappen- gehäuse. Angeliefert werden die Werkstücke auf Teileträgerplatten, von denen ein Roboter jeweils vier Teile entnimmt und auf den beiden Satelliten in spezifisch gestalteten Werkstückaufnahmen platziert. Die Entgratung erfolgt durch ein auf den Werkstoff und die Teilegeometrie abgestimmtes Granulat, das durch ein am Dach montiertes, seitlich verschiebbares Hochleistungsschleuderrad mit 4 kW Antriebs- leistung beschleunigt und auf die Teile gestrahlt wird. Zur Regulierung der Strahl- intensität ist die Abwurfgeschwindigkeit des Schleuderrades stufenlos einstellbar. Während des Strahlprozesses drehen sich die Werkstückaufnahmen kontinuierlich, was ein allseitig gleichmässiges Ergebnis gewährleistet. Um Staubablagerung auf den gestrahlten Drosselklappengehäusen auszuschliessen, verfügt die Anlage über verschiedene zusammenwirkende Einrichtungen, insbesondere über eine Antistatik-Sprüheinrichtung. Anhaftendes Strahlmittel wird nach Ende der Entgratung durch den Luftstrahl des drehenden Schleuderrades sowie Abblas- düsen abgeblasen. Die Strahlmittelaufbereitung erfolgt über eine zweistufige Vibrationssiebanlage sowie über ein Becherwerk mit nachgeschaltetem Kaska- denabscheider. „Mit dieser Anlage erzielen wir eine gute Oberflächenqualität. Und das in einer Taktzeit, die unter dem Spritzgiesszyklus liegt. Dadurch haben wir Kapazitätsreserven“, führt Rainer Schmidt abschließend aus.


Rösler Wendebalkenanlage Typ WS 1200
Die Fertigungszelle vom Typ WS 1200 ist eine speziell für die schonende Entgratung von verschiedenartigen Duroplastteilen, bei unterschiedlichen Kapazitäten, entwickelte Entgratanlage.

Rösler Schweiz AG - Wendebalkenanlage Typ WS 1200

Funktionsprinzip

Mittels eines Wendebalkens werden die Formteile im Zweitakt auf zwei gegen- überliegenden Satelliten einzeln oder in Gruppen entgratet. Während der eine Satellit beladen, respektive entladen wird, erfolgt auf dem zweiten Satelliten der Entgratprozess. Durch das modulare System können bedürfnisgerecht verschie- dene Ausführungen angeboten werden. Die Entgratanlage lässt sich nahtlos und prozesssicher in eine Fertigungsinsel integrieren. Zum Beispiel dort, wo in einer oder mehreren Spritzgiessmaschinen oder Pressen unterschiedliche Teile pro- duziert werden, die im Anschluss an die Fertigung automatisch entgratet werden müssen.


Besuchen Sie uns an der K-Messe. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand (Halle 13, Stand B44).

Rösler Schweiz AG
Staffelbachstrasse 189
CH-5054 Kirchleerau,

Tel. +41 62 738 55 14
Fax +41 62 738 55 80

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